Winterliche Gefahren an Tagebaurestseen

Gröbern. Im Rahmen der Herstellung des Gröberner Sees wurde im Tagebaurestloch Grö-bern im September 2003 die Wasserhaltung außer Betrieb genommen. Das bedeutet einen natürlichen Grundwasseranstieg. Zusätzlich wird im Rahmen einer Testphase über ein Flutungsbauwerk seit 20. Januar 2003 Wasser aus der Mulde zugeführt.

Bedingt durch diesen Wasseranstieg im Tagebaurestloch treten auch Vernässungen in den unteren Böschungs- und Uferbereichen auf. Es kommt zu Instabilität dieser Bereiche, Böschungsbrüche können entstehen. Eine Trittsicherheit ist auf den vernässten Flächen, die bei dieser Temperatur gefrieren können, nicht mehr gegeben. Zudem werden gefährliche Stellen durch Schneeüberlagerungen nicht erkannt, oder deren Gefährdung oft verkannt.

Das gilt analog für alle in Flutung befindlichen Tagebaurestlöcher in Sachsen-Anhalt.

Die LMBV weist deshalb ausdrücklich darauf hin, das die sanierten Böschungen erst Sicherheit garantieren bei Erreichen eines Endwasserspiegels! Bis diese öffentliche Sicherheit erreicht ist, gelten in den entsprechenden Bergbaugebieten weiterhin alle Absperrvorrichtungen und Verbotsschilder. Wir bitten, diese Hinweise zu respektieren. Bei unbefugtem Betreten übernimmt die LMBV keinerlei Haftung für eventuell auftretende Schäden.

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