Barbarafeier Lausitz in Cottbus am 05.12.2003

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Schmitz-Jersch,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Rätzel,
sehr geehrter Herr Vorsitzender des Braunkohlenausschusses, Dr. Woidke,
meine sehr verehrten Damen, sehr geehrte Herren,
liebe Sanierungsbergleute der im Verband der Sanierungsgesellschaften vereinten Unternehmen,
liebe Bergbau-Jubilare,

mit einem herzlichen Glückauf begrüße ich Sie hier in Cottbus im Namen der LMBV zu unserer Barbarafeier. Ich freue mich, dass wir im Laufe des Abends noch den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg in unserer Mitte begrüßen werden können.

Erstmals ist es uns gelungen, in beiden Revieren einen Ministerpräsidenten für die Festrede zu gewinnen - dies zeigt auch den weiterhin hohen und positiven Stellenwert, den die Landesregierungen dem Braunkohlenbergbau und der Bergbausanierung beimessen

Gerne gebe ich Ihnen einen Überblick über den Fortschritt in der Braunkohlesanierung und will auch über das berichten, was uns in diesem Jahr besonders bewegt hat.

Das Jahr 2003 ist das erste Jahr des III. Verwaltungsabkommens, mit dem der Bund und die Braunkohleländer die Finanzierung unserer Arbeiten bis 2007 geregelt haben. In diesem Jahr werden wir für die Projekte in unserer Verpflichtung insgesamt 372 Mio. Euro, davon 266 Mio. Euro im Lausitzer Revier aufwenden.

Hinzukommen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr beim Grundwasserwiederanstieg in Höhe von fast 18 Mio. Euro und die Infrastrukturmaßnahmen im Auftrag der Braunkohleländer in Höhe von über 25 Mio. Euro.

Alles zusammen also rund 414 Mio. Euro. Damit beläuft sich das bisherige finanzielle Engagement des Bundes und der Braunkohleländer seit 1991 auf insgesamt 7,1 Milliarden Euro. Sicherlich eine gewaltige Summe, sicherlich aber auch eine lohnende Investition in die Zukunft, erhalten doch damit die ehemaligen Braunkohleregionen eine ökologisch nachhaltige und ökonomisch chancenreiche Perspektive.

Die Gesamtbeschäftigungswirkung unserer Arbeiten schlägt sich nieder in rund 7.600 Arbeitsplätzen. Dank des anhaltenden Engagements unserer Finanziers und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie haben 230 Jugendliche ihre Ausbildung bei uns fortsetzen können. Die Zahl der jungen Menschen, die ihre Ausbildung bei der LMBV seit 1995 erfolgreich abgeschlossen haben, übersteigt nunmehr die stolze Summe von über 1.400.

Im September haben wir 55 neue Auszubildende aufgenommen und werden, dies mache ich heute und hier besonders gern öffentlich, auch in 2004 weiteren 50 Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anbieten. Ich denke, damit können wir uns sehen lassen.

Im Laufe des Jahres haben sich der Bund und die Braunkohleländer auch darüber verständigt, die bisherige Organisation der Braunkohlesanierung bis auf Weiteres beizubehalten. Dies werten wir auch als ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Finanziers in eine kompetente und eine effiziente Arbeit der LMBV vertrauen.

In das Jahr 2003 sind wir in der LMBV mit einer neuen Organisationsstruktur gestartet. Was uns hierzu bewogen hat, will ich Ihnen im Folgenden näher erläutern:

Inhalt und Umfang unserer Arbeiten sind einem steten Wandel unterworfen. Ein Wandel, der uns seit der Geburtsstunde der LMBV begleitet. Mit Beendigung der Sanierungsprojekte erhalten die Bergbaufolgelandschaften zunehmend konkrete Gestalt und werden teilweise heute schon einer neuen Nutzung zugeführt.

Zugleich geht der Umfang der verbleibenden Aufgaben zurück. Infolgedessen müssen wir die Belegschaft der LMBV Jahr für Jahr reduzieren und ebenso nimmt das Geschäftsvolumen für unsere Auftragnehmer stetig ab.

Die Braunkohlesanierung ist inzwischen flächenübergreifend in ihre letzte Phase, in die Flutung der Bergbaufolgeseen sowie in die Sanierung des gestörten Wasserhaushalts eingetreten. Hier im Lausitzer Revier, werden die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen vom finanziellen Umfang her bereits nächstes Jahr die bergmännische Grundsanierung vom Platz eins verdrängen. Im mitteldeutschen Revier erfolgte dies schon in diesem Jahr.

Diese Veränderungen im Inhalt unserer Aufgaben und der stetige Rückgang des jährlichen Arbeitsvolumens waren für die LMBV auch Anlass, unsere Organisationsstruktur kritisch zu prüfen und an die Erfordernisse der Zukunft anzupassen. Die neue Organisationsstruktur haben wir im Jahr 2001 entwickelt, 2002 im Detail vorbereitet und zum 1. Januar 2003 eingeführt.

Im Vordergrund stehen insbesondere: Zusammenlegung der ingenieurtechnischen Kapazitäten in einer zentral geleiteten Organisationseinheit sowie die zentrale Leitung des Einkaufs, der Liegenschaftsverwertung und des Personalmanagements. Trotz dieser Zentralisierung ist es uns dank der modernen Kommunikationstechnik gelungen, den Arbeitsplatz der betroffenen Mitarbeiter dezentral vor Ort zu erhalten.

Gleichzeitig haben wir unsere teilweise verstreuten Standorte in den Sanierungsbereichen möglichst auf einen Komplex konzentriert und sind damit auch für Sie, liebe Gäste, einfacher erreichbar geworden.

Gern möchte ich auch an dieser Stelle das hohe Engagement der Belegschaft der LMBV bei der Entwicklung und Umsetzung der neuen Organisationsstruktur hervorheben und mich dafür sowie für die erfolgreiche Arbeit des Unternehmens in diesem Jahr bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LMBV wie auch bei den Betriebsräten für ihre Unterstützung in diesem Prozess bedanken.

Im Jahr 2003 haben wir auch gestandene Frauen und Männer in Führungspositionen berufen. Besonders erwähnen möchte ich, dass Manfred Kolba am 1. Juli den Staffelstab von Walter Karge übernommen hat. Auch heute, an unserem Ehrentag möchte ich Walter Karge für seine hervorragenden Verdienste in der Braunkohleindustrie und Braunkohlesanierung in Brandenburg noch einmal ein kräftiges Dankeschön aussprechen.

Unser Sanierungsbereich Ostsachsen wird seit vier Jahren erfolgreich von Michael Illing geleitet. Gemeinsam mit Manfred Kolba und Christian Röber, dem neuen Mann für Westsachsen/Thüringen, sind sie unseren Behörden und Partnern bereits bestens bekannt und ich wünsche ihnen ein erfolgreiches Wirken im Dienste der Braunkohlesanierung.

Lassen Sie mich an dieser Stelle zwei weitere Namen unserer Führungskräfte in den Raum stellen, die über ihren Arbeitsplatz in Brieske-Senftenberg hinaus viel für die Region bewegt haben und demnächst die Phase des verdienten Ruhestands antreten. Da möchte ich zuerst Ulrich Stephan, unsere Allzweckwaffe vom technischen Bereich, für sein unermüdliches „Kurbeln am Dynamo“ der LausitzInitiative danken. Das Büro der LausitzInitiative hat bereits viele Impulse der Wirtschaftsministerien und der Region aufgenommen und sie auf eine erfolgreiche Schiene für ihre praktische Umsetzung gebracht.

Lieber Dr. Gert Gockel, von Ihnen haben wir viel gelernt, unter anderem, dass das Wasser seinen Mann ernährt und kein Tropfen ungenutzt am Revier vorbeifließen darf. Mein Pressesprecher nennt Sie immer scherzhaft „unseren Wasserpapst“ - ich denke, ich darf diesen positiven Titel auch gebrauchen, weil er Sie in aller Kürze treffend beschreibt. Sie haben den Bereich Geotechnik umsichtig aufgebaut und jahrelang geleitet, wissenschaftlich untersetzt und uns Modelle und Handlungslinien für die nächsten Jahre mitgegeben. Dafür sei Ihnen bereits heute von diesem Podium Dank gesagt. Mögen Ihre Prognosen für die Flutung der Seen so auch zutreffen, damit wir pünktlich anbaden können.

Meine Damen und Herren,

aus Anlass des heutigen Weltbodentages hatte am Vormittag Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler zu einer Bodenschutztagung nach Potsdam eingeladen. Die überwiegend sandigen Böden der Mark sind durch Schadstoffeintrag, Erosion, Verdichtung und Versiegelung besonders gefährdet. Eine wichtige Aussage des Ministers war: Böden müssen als nicht erneuerbare Ressourcen erhalten werden. Doch sei in weiten Kreisen das Bewusstsein über die Folgen von Bodenbelastungen und Bodenverbrauch bislang nur wenig ausgeprägt.

Als einer der größten Flächeneigentümer in der Lausitz kann ich hier positiv anmerken, dass wir uns in der LMBV dieser Verantwortung sehr wohl bewusst sind.)

Liebe Gäste,

lassen Sie mich Ihnen anhand einiger ausgewählter Projekte einen Überblick über den Sanierungsfortschritt in Brandenburg und Sachsen vermitteln:

Zuerst etwas ganz Aktuelles: Am kommenden Dienstag, dem 9. Dezember. 2003, werden wir gemeinsam mit Vertretern des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen, nämlich mit Ihnen lieber Herr Staatssekretär Schmitz-Jersch und Ihrer Kollegin Frau Fischer sowie Ihrem Kollegen Dr. Vogel, das Kanalbauwerk Skado-Koschen 13 Monate nach dem ersten Spatenstich offiziell abnehmen. Dies ist ein wichtiges Signal für die Region. Die erste schiffbare Verbindung im Lausitzer Seenland ist fertiggestellt.

Bereits zum Tag der Sanierung im Rahmen der ersten Besuchertage im Lausitzer Seenland hat die Bevölkerung im Juni mit großem Interesse die neuen Wege im Seenland angenommen. Mit diesem Bauwerk gewinnen unsere Visionen, dem Lausitzer Seenland zwischen den Metropolen Berlin und Dresden eine überregional bedeutsame Ausstrahlung zu geben, ein Stück mehr konkrete Gestalt.

Die Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und Georg Milbradt hatten im Frühjahr anlässlich ihrer gemeinsamen Kabinettssitzung am 25. März 2003 hier in Cottbus erklärt: Es gibt keine brandenburgische oder sächsische Lausitz sondern nur „Die Lausitz“. Unsere Projekte im Lausitzer Seenland erfüllen diesen Geist.

Ebenso Ihre gemeinsame Veranstaltung, Frau Landrätin Kockert und Herr Landrat Lange, nämlich die Regionalkonferenz Lausitzer Seenland am 10. September setzte einen weiteren Meilenstein zur Gestaltung unserer Bergbaufolgelandschaften.

Die Flutungsanlage für die Wasserentnahme aus dem deutsch-polnischen Grenzgewässer Neiße ist seit dem Frühjahr fertiggestellt. Aufgrund der extremen Trockenperiode in Deutschland im Allgemeinen aber in der Lausitz im Besonderen, konnten wir die Anlage nicht wie geplant im Mai in Betrieb nehmen. Derzeit führt die Neiße nur 3,5 m³/s. Eine Wasserentnahme ist uns jedoch erst ab 13,3 m³/s gestattet. Der Wasser-Marsch-Befehl wird daher erst zu Beginn des Jahres 2004 ausgesprochen werden können.

Unser zweites Vorhaben an dem Grenzfluss Neiße, nämlich die Wasserüberleitung über den Steinbach und den oberen Landgraben in die Lausitzer Seenkette schreitet planmäßig voran.

Die Bauarbeiten für die Pumpstation und Rohrleitungen, für den Ausbau des oberen Landgrabens sowie der Schöps wurden im Juli gestartet und sollen bis Ende des nächsten Jahres zum Abschluss gebracht werden.

Meine Damen und Herren,

die Deponie Spreetal, die wir 1995 zur Aufnahme unserer bergbaulichen Abfälle vornehmlich aus Abbruch- und Demontagearbeiten errichtet haben, hat ihren Zweck voll erfüllt. In ihr haben wir bis Mitte diesen Jahres insgesamt rund 780.000 m³ Material aus Brandenburg und Sachsen eingelagert.

Inzwischen ist auch die Abdichtung der Deponiefläche vollendet und wir haben bereits begonnen, die Fläche zu profilieren, so dass die Rekultivierung und Begrünung sich im nächsten Jahr anschließen können.

Am Standort Schwarze Pumpe haben wir die Baufeldfreimachung und die Tiefenenttrümmerung auf den Flächen des ehemaligen Gas- und Kraftwerkes für die Ansiedlung der Papierfabrik Hamburger aufgenommen und zielstrebig fortgesetzt. Teilabschnitte konnten bereits an den Investor übergeben werden. Das Vorhaben wird Ende Februar 2004 zum Abschluss gebracht.

Im August endete die Massenbewegung des Abraumbetriebes im Tagebau Klettwitz. Es ist schon ein imposantes Bild, dass die dort verbliebenen Großgeräte bieten; zeugen sie doch auch vom Abschluss einer wichtigen Sanierungsetappe. Für die Schließung des Restloches Kostebrau wurden durch die acht Großgeräte und über die sieben Kilometer lange Bandanlage summa summarum 121 Mio. Kubikmeter bewegt.

Im Tagebau Meuro werden wir noch in diesem Monat den Zugbetrieb zur Sohlaufhöhung des Restloches Westmarkscheide beenden. Zu diesem Zweck wurden seit Mai 2000 rund 3,0 Mio. m³ Abraum in das Restloch eingespült (Spültisch). Zudem wurden in diesem Jahr 4,7 Mio. m³ Massen zur Endgestaltung der Tagebauböschungen bewegt. Die Arbeiten sollen noch im Jahr 2004 soweit vorangetrieben werden, dass die Wasserhaltung Meuro in 2005 außer Betrieb genommen werden kann.

Auf dem Standort Lauchhammer wurde die Umlagerung der kontaminierten Böden fortgesetzt und soll noch in der ersten Hälfte des nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Vielfältige Medienresonanz hatten wir bei unseren öffentlichkeitswirksamen Terminen, so zum Beispiel bei unserer Lausitzer Pressereise, die die Ergebnisse der Sanierung sehr anschaulich vor Augen führte. Ebenso traf der Beginn der Verdichtungsarbeiten für die Senftenberger Umgehungstrasse auf starkes Interesse- auch beim RBB Fernsehen.

Mit dem Erhalt des Blauen Wunders unweit des Lausitzringes ist es uns gemeinsam mit den Kommunen Senftenberg, Großräschen und Schipkau gelungen, ein wichtiges Stück Technik, ein Arbeitsgerät der Bergleute für die Nachwelt zu sichern.

Nicht zu vergessen: Die Einweihung der Licht- und Klanginstallation an der F60 am 2. Oktober durch unseren Bundespräsidenten Rau und den Ministerpräsidenten Platzeck hatte überregionale Ausstrahlungskraft für die Lausitz. Viele hundert Bürgerinnen und Bürger der Region und zahlreiche Gäste haben an diesem nicht alltäglichen, feierlichen Ereignis teilgenommen. (Dass der Ministerpräsident heute Abend wieder bei uns im Revier zu Gast sein wird, darüber freue ich mich persönlich und im Namen der LMBV.)

Damit aus Hoyerswerda nicht Atlantis, die versunkene Stadt wird, haben wir im Zuge der Maßnahmen zur Abwehr von Gefahren des Grundwasserwiederanstiegs, im Auftrag des Freistaates Sachsen, den ersten Brunnen in der Stadt erfolgreich in Betrieb genommen. Herr Oberbürgermeister Brähmig, der heute leider verhindert ist, hat es sich nicht nehmen lassen, selbst die Pumpen anzuwerfen.

Meine Damen und Herren,

die Neuerschließung ehemaliger Braunkohleveredlungsstandorte zu modernen Industrie- und Gewerbeparks ist in diesem Jahr planmäßig vorangebracht worden. Die Bauarbeiten auf den Standorten Lauchhammer und Sonne schließen wir noch in diesem Jahr ab. Die Erschließung des Standortes Marga wird um Mitte 2004 soweit sein.

Zugewachsen ist uns auch ein großes Stück Arbeit für die Schwarze Pumpe, das wir in einer Projektgruppe mit Vattenfall und SVZ gemeinsam schultern, um die Revitalisierung dieses Industriekerngebietes zu beschleunigen.

Die dritte Säule der Bergbaufolgelandschaften, nämlich die Umwidmung unserer Flächen für Naturschutz hat auch weiter an konkreter Gestalt gewonnen und erreicht inzwischen LMBV-weit die stolze Summe von 8.500 Hektar.

Aus dem Lausitzer Revier hervorheben möchte ich den Verkauf von über 900 ha Fläche im Bereich Grünhaus an die NABU-Stiftung Nationales Kulturerbe, lieber Herr Staatssekretär, erst am vergangenen Montag haben wir den Besitzübergang gemeinsam feierlich vollzogen.

Erwähnen möchte ich auch

· die Übernahme von 500 Hektar im Tagebaufeld Meuro durch den Naturschutzfonds Brandenburg im Februar,

· die Übergabe der ersten 86 Hektar an die gemeinnützige Seenland GmbH der Deutschen Umwelthilfe im Beisein von Bundesumweltminister Trittin im August.

Lassen Sie mich auch einen kurzen Blick auf den westsächsischen Teil des Mitteldeutschen Reviers werfen. Mit Dr. Gillo, dem Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit, haben wir am 13. September die Flutung des Tagebaues Espenhain im Restloch Störmthal mit Grubenwässern aus Tagebauen der MIBRAG gestartet. Den Wasser-Marsch-Befehl haben wir zusammen mit dem Staatsminister sowie mit den frisch gekürten Kanujuniorweltmeistern aus dieser Region, Christian Gille und Andre Kowalscheck, vorgenommen.

Wir hoffen, dass die Olympiade 2012 in Leipzig stattfindet. Den Störmthaler See werden wir jedenfalls rechtzeitig fertig stellen, so dass die geplanten Regattastrecken dort gebaut sowie die Kanuslaloms in Markkleeberg stattfinden können.

Meine Damen und Herren,

gern möchte ich Sie kurz auch darüber informieren, dass unser Tochterunternehmen GVV Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben ihre solide Arbeit zur Sicherung der untertägigen Grubenbaue sowie zur Wiedernutzbarmachung der Tagesanlagen auch in diesem Jahr planmäßig fortgesetzt hat. Hervorheben möchte ich, den Abschluss der Versatzarbeiten im Bergwerk Elbingerode, die Sicherung der Kaligruben im Südharzrevier sowie die Sanierung der Absetzanlagen der Bergwerke Lengenfeld und Zwickau. Die bisher aufgelaufenen Aufwendungen der GVV betragen rund 1,1 Milliarden Euro.

Sehr geehrte Gäste,

lassen Sie mich zum Abschluss meinen Dank an Sie richten für die gute Zusammenarbeit im Dienste unseres Gemeinschaftswerkes Bergbausanierung. Mein Dank geht vornehmlich an die Vertreterinnen und Vertreter der Bundes- und Länderministerien, der Bergbehörden, Regierungspräsidien und Landratsämter und an die Bürgermeister und Kommunalvertreter in diesem Revier.

Mein Dank gilt ebenso Ihnen, den Mitgliedern des Steuerungs- und Budgetausschusses sowie der Geschäftsstelle des StuBA. Schließlich möchte ich Ihnen, meine Damen und Herren der Sanierungsgesellschaften und unserer anderen Geschäftspartner danken, die Sie die praktische Arbeit vor Ort engagiert wahrnehmen.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Glückauf!

Ich möchte Sie jetzt einladen, gemeinsam auf eine filmische Reise zu gehen und sich auf einige Impressionen des Jahres 2003 einzulassen. Die Bilder haben das Leitmotiv:

Die LMBV – In der Region zu Hause.

Nach dem Motto: Alte Bräuche. Neue Feste.

Glückauf!

Es gilt das gesprochene Wort!

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