Bau der Konditionierungsanlage Spree im Zulauf der Talsperre Spremberg hat begonnen

Weitere Maßnahmen gegen Verockerung der Spree - Vor der Talsperre Spremberg

Senftenberg. Die GIP GmbH Dresden hat im Auftrag der LMBV mit den Baumaßnahmen zur Konditionierung im Bereich vor und an der Vorsperre der Talsperre Spremberg begonnen. Die Maßnahme besteht aus zwei Teilen.

Zum einen erfolgt der Einsatz von Flockungshilfsmitteln zur Intensivierung des Absetzverhaltens in der Vorsperre am Einlaufbauwerk der Vorsperre Bühlow. Die Flockungsanlage wird nach dem Testbetrieb Anfang August in Betrieb gehen.

In einem zweiten Schritt erfolgt der Einsatz von Kalkprodukten zur pH-Wert Erhöhung und somit zur Eisenausfällung, d.h. zur Eisen-Flockenbildung an der Spreebrücke in Spremberg-Wilhelmsthal. Die Kalkungsanlage soll Ende August in Betrieb gehen.

Der Betrieb der Anlagen zur Bekalkung und Zugabe von Flockungshilfsmitteln ist bis Ende 2014 vorgesehen.

Das Ziel der Maßnahmen ist einerseits die Verbesserung des Flockungsverhaltens in Bezug auf Eisen und andererseits die Optimierung des Absetzverhaltens in der Vorsperre Bühlow, um auch bei geringeren Aufenthaltszeiten des Spreewassers in der Talsperre (d.h. Vorsperre und Hauptsperre) während der Sanierungsarbeiten des LUGV am Staudamm, eine signifikante Erhöhung des Eisenrückhaltes bereits kurzfristig zu erreichen und die Nutzung der Talsperre auch bei abgesenktem Wasserstand zu sichern.

Die genehmigungsrechtliche (Wasserrecht, Naturschutzrecht) und die liegenschaftliche Vorbereitung der Maßnahmen erfolgt durch das LUGV Brandenburg. Das LUGV Brandenburg trägt auch die fachliche Verantwortung für die Planung und Bauausführung. Hierzu wurde seitens der Vertragspartner LUGV und LMBV kurzfristig eine Koordinierungsvereinbarung abgeschlossen.

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