LMBV: Arbeiten für Bergen des havarierten Seilbaggers am Tagebau Nachterstedt begonnen

Bau einer Rampe zum Zurückführen des Seilbaggers von Uferkante

Leipzig/Nachterstedt. Mit bergbehördlicher Zustimmung hat die LMBV am 13. Juli 2016 mit dem Umsetzen der zwischenzeitlich erarbeiteten Bergungskonzeption für den havarierten Seilbagger am Tagebau Nachterstedt begonnen. Parallel geht das wissenschaftliche Aufarbeiten des Böschungsbruches vom 28.06.2016 am Concordiasee weiter.

Zur Bergung des RDV-Seilbaggers wird im Auftrag der LMBV zunächst eine Rampe zum Zurückführen des Großgerätes von der Uferkante errichtet. Dazu wird der vorhandene Damm eingeschnitten und Material abgetragen. Dazu kommt zweischichtig ein zusätzlicher Greif-Seilbagger zum Einsatz. Nach den Abtragsarbeiten wird zusätzliches Wasserbaustein-Material der Körnung 0-200 zugefahren und dann durch eine mannlose Raupe zur Ausformung in die Rückführrampe einplaniert.

Ist die Rampe dann komplett gebaut, wird das havarierte Großgerät mannlos per Fernsteuerung zurückgefahren werden können. Die Arbeiten unter hohen Sicherheitsstandards an den Uferböschungen des Concordiasees werden voraussichtlich bis Mitte September 2016 andauern.

Parallel dazu laufen an den anderen Baustellen die geplanten Arbeiten weiter bzw. schrittweise wieder an. Im alten Rutschungskessel wird mit dem lagenweisen Einbau von Material fortgefahren. Bei den Verdichtungsarbeiten an der Ostböschung werden ab 14.07.2016 wieder die Vorbohrungen mit Zustimmung des LAGB zum Fortführen der Rüttelarbeiten aufgenommen. Schrittweise werden damit alle Baustellen der LMBV am Tagebau Nachterstedt wieder in das vorgesehene und genehmigte Umsetzen der Sanierungsarbeiten eingetaktet.

Zurück