LMBV: Bau der KSE-Laugentransportleitung von Menteroda in vollem Gange

Die Rohrleitungsverlegung erfolgte mittels einer Grabenfräse

Tiefbauarbeiten für Leitung bis zum Anschlusspunkt an die Leitung von Sollstedt nach Wipperdorf begonnen

Sondershausen. Mit Abschluss der bauvorbereitenden archäologischen, umweltrechtlichen und naturschutzfachlichen Untersuchungen fiel der Startschuss für die Tiefbauarbeiten der Laugentransportleitung von Menteroda bis zum Anschlusspunkt an die Leitung von Sollstedt nach Wipperdorf.

Seit August dieses Jahres laufen die Arbeiten zur Verlegung der Leitung auf Hochtouren.

An vielen unterschiedlichen Punkten entlang der Trasse sind aktuell weithin sichtbar die Arbeitsbereiche der einzelnen Baukolonnen zu erkennen. So erfolgte neben verschiedenen Horizontalbohrungen für Straßen- und Gewässerquerungen der Abtrag des Oberbodens zwischen dem Startpunkt in Menteroda bis zum Beginn des Holzthalebener Waldes auf einer Länge von zunächst rund sechs Kilometer.

Seit September wird die Leitung in Abhängigkeit der Baugrundverhältnisse sowohl konventionell mit Baggertechnik als auch mit einer Grabenfräse zwischen 1,40 bis über zwei Meter tief im Erdreich verlegt.

An verschiedenen Punkten, beispielsweise am Ortsausgang des Künstlerortes Friedrichsrode, laufen gleichzeitig Vorbereitungsarbeiten für Revisions- und Speicherschächte, deren Bau ab Frühjahr 2020 vorgesehen ist. Bis Ende des Jahres 2019 sollen ca. 6,5 Kilometer Rohrleitung, also annähernd die Hälfte der Gesamtlänge, verlegt sein.

Ziel ist es, die Leitung bis Ende 2020 betriebsbereit herzustellen. Fotos: André Schallau / Sanierungsbereich KSE

Die Querung der Helbe mittels Horizontalbohrung, im Hintergrund ist der Oberbodenabtrag zu erkennen

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