LMBV: Bergbausanierer hält an Freigabe-Ziel für Senftenberger See fest

Position der LMBV nach Medienberichten vom 18.03.2019 zum Thema: „Saison-Start in Gefahr“

Senftenberg. Die LMBV hält entgegen jüngster Medienberichte am Freigabe-Ziel des Senftenberger Sees fest. Die Ende 2018 von der LMBV beauftragte Sanierungsfirma zum Durchführen von Sicherungsarbeiten auf dem Senftenberger See hatte in einem Vergabeverfahren die notwendigen Nachweise und Befähigungen zur Durchführung der Leistungen vorgelegt und erhielt als Bestbieter damit auch den Auftrag.
Das LMBV-Sanierungsschiff „Klara“ wurde lediglich zur Unterstützung der laufenden Arbeiten, z.B. für Navigationsarbeiten, ergänzend zum Einsatz gebracht. Für die reine Leistungserfüllung ist die „Klara“ nicht geeignet. Das Schiff ist nicht wie im Beitrag der „Bild“ (Ausgabe Berlin/Brandenburg vom 18. März 2019) dargestellt, ein „bundeseigenes Schiff“, sondern befindet sich im Eigentum der LMBV. Die darin zitierten kritischen Darstellungen des Sachverständigen bezüglich der Leistungserfüllung bezogen sich auf die Situation Ende Januar/Anfang Februar 2019, wo es aufgrund des Frosts zur Eisbildung auf dem Senftenberger See kam, was sich natürlich ungünstig auf die Leistungsentwicklung auswirkte. Das sind jedoch Ergebnisse, mit denen man bei einer Baudurchführung im Winter auf einem See rechnet.
Die LMBV hat dann gemeinsam mit dem Auftragnehmer Maßnahmen zur Leistungserfüllung beraten und eine weitere Fachfirma zur Unterstützung zum Einsatz gebracht, um die festgelegten Leistungsziele bis zum 31.03.2019 zu erreichen. Die LMBV hat damit die notwendigen Festlegungen getroffen und befindet sich mit den zuständigen Behörden und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg in Abstimmung, dass mit der Fortführung der Arbeiten bis zum 31.03.2019 die Nutzungsfreigabe des Sees zum Saisonbeginn am 1. April 2019 erfolgen kann.

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