LMBV: Bergbausanierer im „Winterkampf“ – Trotz Frost und Kälte wird bei Senftenberg gearbeitet

Fallgewichtsverdichtung am Sedlitzer See kommt gut voran / Landpac-Walze bei Großräschen vorübergehend eingefroren

Senftenberg. Im Auftrag der LMBV „rumst“ es derzeit mit 15 Tonnen Gewicht häufig auf dem Kippenseeweg nahe dem Senftenberger Ortsteil Sedlitz. Hier arbeiten derzeit Mitarbeiter der Firma VC Metzner daran, den Untergrund des Hauptwirtschaftsweges zum Sedlitzer See mittels der Fallgewichtstechnologie zu verdichten und langfristig standsicher zu gestalten. Dazu wird ein 15-Tonnen-Fallgewicht an einem Seilbagger zum Kompaktieren des Kippenbodens eingesetzt.

Wie der zuständige LMBV-Projektmanager Jens Bäcker einschätzt, ist das Verdichten vom See in Richtung Ortslage trotz rauher Kältegrade gut vorangekommen. Derzeit wird das Trägergerät umgebaut und ein leichteres Fallgewicht von 10 Tonnen anbracht, um in einem zweiten Verdichtungsdurchgang dem Weg von der Ortslage weg hin zum Sedlitzer See zu sichern. „Dabei werden naturgemäß die vorher angekündigten Schall- und Schwingungsemissionen für die Anwohner nun wieder schrittweise geringer werden und zurückgehen“, ist Bäcker optimistisch.

Auch bei der Rüttelstopfverdichtung am angrenzenden Nordufer des neuen 330 Meter langen und rund 63 Meter breiten Trenndamms im Restloch Heide VI nahe des Senftenberger Ortsteils Hosena wird trotz Minusgraden intensiv der Boden gestopft und damit verdichtet. Hier sind die Mitarbeiter der Firma SGL Spezialleistungen aus Lauchhammer im „Winterkampf“.

Auch das Nachverdichten der Nordböschungen am entstehenden Großräschener See beschäftigt die LMBV. Hier kommt seit Winteranfang eine Landpac-Walze von der Sanierungsfirma Ecosoil Ost zum Einsatz. „Anfang der Woche war das Gerät bei den Nachtfrösten von bis zu minus 14 Grad Celsius jedoch eingefroren; aber noch diese Woche soll es jedoch wieder in Betrieb gehen“, blickt der LMBV-Projektmanager Jens Bäcker positiv in die kalte Zukunft.

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