LMBV: Der Seeboden des Altdöberner Sees wird demnächst vermessen

Das Seebodenrelief wird von Spezialfirma mittels Echolot erfasst

Senftenberg/Altdöbern. Ab 15. Juli 2019 werden im Auftrag der LMBV Echolotungen im Restloch Greifenhain, dem Altdöberner See, durchgeführt.

Hierzu wird über einen Zeitraum von vier Wochen auf dem See ein unbemanntes ferngesteuertes Messboot sowie ein Helikopter zum Einsatz kommen. Gesteuert wird das Boot über Funk vom Land aus. Die besondere Technik kommt wegen des Arbeitens im Sperrbereich, der aus Gründen der Sicherheit nicht betreten oder befahren werden darf, zum Einsatz.

Mit der Erfassung des Gewässerbodenreliefs ist die ILV – Fernerkundung GmbH von der LMBV beauftragt worden. Die Ergebnisse der Lotung sind Bestandteil der Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens für das ehemalige Restloch Greifenhain.

Im Tagebau Greifenhain wurde noch bis 1994 Braunkohle gefördert. Mit der Flutung des Altdöberner See begann die LMBV im Jahr 1998. Der Altdöberner See ist eine der wenigen Bergbaufolgeseen, an dem noch umfangreiche Sicherungs- und Abflachungsarbeiten an den Böschungen durchgeführt werden.

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