LMBV hat mit der Holzung im Zwenkauer See begonnen

Leipzig. Kürzlich begannen die Holzungsarbeiten im Auftrag der LMBV in den ufernahen Be-reichen des Zwenkauers Sees. In Kürze erfolgt  dann die Holzung der Bäume im See selbst.

Ziel der Maßnahme ist ein von Gehölzen freier Wasserkörper bis zwei Meter unter der Was-serlinie. Insgesamt  sind dazu 215 Hektar Wildanflug von Jungbäumen und Sträuchern (Aspe, Birke, Weide, Sanddorn etc.) im Gewässer unterhalb der Wasseroberfläche zu entfernen. Im  Bereich  der Uferrandböschungen des  Zwenkauer Sees ist auf einer Fläche von rund 180 Hektar ebenfalls der vorhandene Wildanflug zu beseitigen. Bestimmte, der natürlichen Sukzession zu überlassende Bereiche sind von den Holzungsarbeiten ausgenommen.

Die Holzung erfolgt unter Beachtung der geotechnischen Verhaltensanforderungen und Sicherheitsbestimmungen der LMBV. Dementsprechend dürfen noch sichtbare Inselbereiche (ehemalige Kipprippen) auf Grund mangelnder Standsicherheit nicht befahren oder betreten werden. Um in diesen Bereichen den Wildanflug zu entfernen, ist das Arbeiten mit verlängerten Schneidwerkzeugen notwendig. Außerdem werden für den Zeitraum der Holzungsarbeiten im Bereich der Uferrandböschungen Mitarbeiter als Sicherungs-/Kontrollposten eingesetzt. Alle Arbeiten dürfen nur bei ausreichend Tageslicht und Sichtweiten über 50 Meter ausgeführt werden.

Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende März 2015 beendet werden. Ausführendes Unternehmen im Auftrag der LMBV ist die Firma Gewässer- und Tiefbau Krumpholz aus Ringleben. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Grundsanierung über das Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung und umfassen eine Finanzvolumen von rund 800.000 Euro.

Damit erfüllt die LMBV eine weitere Aufgabe im Hinblick auf die geplante vorzeitige Nutzung des Zwenkauer Sees ab Mai 2015. Ein weiteres Großprojekt startet voraussichtlich im November 2014: Die Baugrundverdichtung für den Harthkanal, der künftigen Gewässerverbindung zwischen Zwenkauer und Cospudener See.

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