LMBV: Passive Wasserbehandlung in Vetschau - derzeit ohne gesonderte Kalkzugaben

Wasserbehandlungsanlage der LMBV in Vetschau wird in naturnaher Sommerfahrweise betrieben

Senftenberg/Vetschau. Die LMBV-Wasserbehandlungsanlage in Vetschau wird derzeit in naturnaher Sommerfahrweise betrieben, d.h. es erfolgen zur Eisenminderung über die natürlichen Absetzprozesse hinaus keine gesonderten Kalkzugaben.

Im Zusammenhang mit den jahreszeitlich deutlich unterschiedlichen Rahmenbedingungen, u.a. hinsichtlich Eisen-gesamt-Konzentration, Durchflussmenge, Wassertemperatur, sind an der Wasserbehandlungsanlage Vetschau durch Dr. Uhlmann, den Fachgutachter der LMBV vom IWB, Entscheidungskriterien entwickelt worden, die eine unterschiedliche Fahrweise der Konditionierungsanlage für den Sommer- und Winterbetrieb definieren. Das gutachterliche Konzept vom 24.06.2016 wurde durch die maßgeblichen Genehmigungsbehörden - dazu zählen das LBGR, das LfU, die UWB des LK OSL - einvernehmlich am 01.07.2016 bestätigt und zur Umsetzung durch die LMBV freigegeben.

In der 12. AG-Sitzung „Bergbaubedingte Stoffeinträge in die Spree“ am 14.07.2016 wurden die behördlichen Teilnehmer einschließlich der Vertreter des Aktionsbündnisses Klare Spree von Seiten der LMBV informiert, dass die Außerbetriebnahme der Konditionierungsanlage nach Wiederherstellung der technischen Betriebsbereitschaft aufrecht erhalten bleibt.

Die Stadt Vetschau wurde von der Sommerfahrweise sowie der aktuellen Außerbetriebnahme der Konditionierungsanlage durch die LMBV am 15.07.2016 informiert. Bis zu einer anderslautenden Mitteilung bleibt die Bekalkung somit außer Betrieb. Das wöchentliche Monitoring an der Anlage wird vollumfänglich weiterhin durchgeführt. Im Bedarfsfall kann die Anlage kurzfristig - nach erfolgter Anweisung seitens der LMBV - durch den Bewirtschafter WB VOC wieder in Betrieb genommen werden.

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