LMBV: Spreng- und Fallgewichtsverdichtung auf Kippen der „Schwarze Keute“ bei Lauchhammer ab 7. April geplant

Ufer des künftigen Bergbaufolgesees bei Kostebrau werden gesichert

Senftenberg. Der künftige Restsee „Schwarze Keute“ im Sanierungsgebiet Lauchhammer, nordwestlich der Ortslage Kostebrau, wurde in den Jahren 2009/2010 sowie 2013 im Auftrag der LMBV erdbautechnisch profiliert. Zur Gewährleistung einer sicheren Betret- und Befahrbarkeit des Sanierungsgebietes ist als weiterer Sicherungsschritt eine Oberflächenverdichtung mittels Fallgewichtsverdichtung (FGV) erforderlich.

In den noch mit FGV zu verdichtenden Bereichen ist auf Grund geringer Grundwasserflurabstände teilweise vorab eine Sockelverdichtung mittels Sprengverdichtung durchzuführen. Für die vorgeschaltete Sockelverdichtung ist ein Zeitraum von 80 Sprengtagen vorgesehen. Die Sprengverdichtungsarbeiten werden durch Schwinggeschwindigkeitsmessungen überwacht.

Während der Sprengungen ist das gesamte Gelände der Sprengung im Umkreis von ca. 1.000 Metern um die Sprengfelder für jegliches Betreten und Befahren gesperrt. Die Hauptzuwegungen werden mindestens eine Stunde vor der ersten Sprengung und nach der letzten Sprengung gesperrt. Alle nachgeordneten Zufahrten werden für den Zeitraum der gesamten Sockelverdichtung durch Verwallungen gesichert. Die errichteten Absperrungen, Beschilderungen und Betretungsverbote sind unbedingt zu beachten!

Die Verdichtungsarbeiten im Auftrag der LMBV beginnen in der 15. Kalenderwoche 2014.

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