LMBV: Vorläufige Flutungsbilanz 2013 - Nasses Jahr brachte 130 Mio. Kubikmeter

Vorläufige Bilanzzahlen zum Flutungsgeschehen für die Bergbaufolgeseen

Senftenberg. Nach einer ersten Bilanz der Flutungsmengen 2013 für die LMBV ergeben sich folgende Aussagen:

Die LMBV kann für das Jahr 2013 eine Flutungsmenge von 130 Mio. m³ bilanzieren. Diese unterteilt sich in 74 Mio.m³ für die Lausitz und 56 Mio. m³ für das Mitteldeutsche Revier.

Flutungsschwerpunkte in der Lausitz waren:

  • im Einzugsgebiet der Spree das Speicherbecken Bärwalde (Bärwalder See) mit 42,5 Mio. m³
  • im Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße das Restloch Berzdorf mit 9 Mio.m³
  • im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster die Restlöcher Koschen und Skado (Geierswalder und Partwitzer See) mit in Summe 10 Mio. m³

Nach den derzeit vorliegenden Niederschlagsdaten (Lausitzer Station Königswartha) war das Jahr 2013 wieder ein „Nassjahr“ - mit ca. 750 mm Niederschlag. Das entspricht im Vergleich zum langjährigen Mittelwert 124 % und damit im Vergleich zum Vorjahr 2012 nahezu der gleichen Niederschlagsmenge.

Der Flutungsschwerpunkt im Mitteldeutschen Revier war mit 46 Mio. m³ das Restloch Zwenkau (künftiger Zwenkauer See), was vor allem  auf die hohen Einleitungsmengen während des Hochwassers der Weißen Elster, aber auch durch eine stetige Einleitung übers Jahr mit dem im April 2013 fertiggestellten Zuleiter erreicht wurde. Im Jahr 2013 konnte hier der Wasserspiegel um 6,7 Meter angehoben werden.

Da von Mitteldeutschen Betreibern noch nicht alle Angaben z. B. von Filterbrunneneinleitungen vollständig vorliegen sind die Summenangaben noch vorläufig.

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