LMBV-Warnung: Nicht leichtfertig auf das gefährliche Eis von Bergbaufolgeseen gehen

Freilaufender Hund auf Eisfläche des Großräschener Sees am 22.01. eingebrochen und ertrunken

Senftenberg/Leipzig. Die LMBV warnt - ebenso wie bereits andere Verwaltungen und Behörden - vor dem Betreten von bereits teilweise oder ganz zugefrorenen Bergbaufolgeseen. Zwar haben die Minusgrade der vergangenen Nächte bereits gereicht, dass sich – oft noch unvollständig - geschlossene Eisschichten gebildet haben, betreten sollte man diese indes nicht.

Eine offizielle Freigabe gibt es weder für das Betreten des See-Eises, noch für andere Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen oder Eishockeyspielen. Auch die Betreiber und Bewirtschafter von Gewässern verbieten das Hinauslaufen auf zugefrorene Bergbaufolgeseen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

An vielen größeren LMBV-Gewässern und einigen Bergbaufolgeseen in anderer Rechtsträgerschaft, wie beispielsweise am Cospudener See bei Leipzig oder dem Gräbendorfer See in der Lausitz, stehen zudem Warnschilder, die auf die drohenden Lebensgefahren bei unberechtigtem Betreten hinweisen. Das Eis auf den Seen hat derzeit noch unterschiedliche Stärken und ist daher verlockend, aber auch sehr tückisch. Dunkle Stellen im Eis könnten bedeuten: das Eis ist nicht tragfähig, da noch viel zu dünn. Besondere Vorsicht ist auf verschneiten Eisflächen geboten: bruchgefährdete Stellen und Risse im Eis sind durch die Schneedecke nicht zu sehen und können beim Betreten lebensgefährlich werden.

Die LMBV bittet die Bevölkerung, die entsprechenden Hinweise der LMBV zu berücksichtigen und diesbezüglich insbesondere vor allem auf Jugendliche und Kinder Einfluss zu nehmen und selbst als Vorbild zu wirken.

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