LMBV: Wege im Bereich des Cospudener und Zwenkauer Sees weiter gesperrt

Beeinträchtigungen für Wegenutzer und Anrainer bis voraussichtlich Herbst 2015

Leipzig/Zwenkau/Markkleeberg. Seit März 2015 finden im Bereich des zukünftigen Harthkanals zwischen Cospudener und Zwenkauer See umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Baugrunds im Auftrag des Bergbausanierers LMBV statt. Per Rüttelstopfverdichtung mit Großgeräten wird der einst locker geschüttete Tagebaukippenboden für den künftigen Harthkanal bis ins Jahr 2016 mit hohem Aufwand verfestigt. Während des regulären Bauablaufs ist es notwendig, bereits bestehende Wegeverbindungen im Umfeld der Baustelle zeitweilig umzuverlegen beziehungsweise vorübergehend zu sperren.

Aufgrund der anspruchsvollen Baugrundverhältnisse sind auch kurzfristige Absperrungen möglich. So kam es Anfang Juni 2015 im Baustellenbereich bei den laufenden Rüttelstopfarbeiten nördlich der Bundesautobahn 38 unweit des Cospudener Sees zu Aufbrüchen der Geländeoberfläche und zu Wasseraustritten. Daraufhin erfolgte nach Einschätzung des geotechnischen Sachverständigen in Abstimmung mit dem Sächsischen Oberbergamt am 3. Juni 2015 die Sperrung eines rund 300 Meter langen Abschnittes am Cospudener Uferrundweg.

Diese vorsorgliche Wegsperrung am Südufer des Cospudener Sees bleibt voraussichtlich bis Herbst 2015 bestehen, um die Sicherheit der Wegenutzer – insbesondere für Fahrradfahrer und Skater – nicht zu gefährden. Die LMBV und das Sächsische Oberbergamt bedauern diesen Schritt, nehmen jedoch ihre Verantwortung für die Sicherheit der Nutzer des Rundweges wahr. Der für die öffentliche Nutzung temporär gesperrte Bereich wurde mit Bauzäunen gesichert, entsprechende Hinweisschilder stehen an Knotenpunkten sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite des Cospudener Sees. Der Baustellenbereich kann nur weitläufig umfahren werden – die Wegeführung finden Sie auf nebenstehender Karte.

Die LMBV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die vorhandenen Wirtschaftswege am Nordufer des Zwenkauer Sees bislang noch nicht zur öffentlichen Nutzung freigegeben sind. Bitte beachten Sie auch dort die entsprechenden Hinweisschilder und Absperrungen!

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