LMBV: Weitere Verdichtungsarbeiten auch am Schadelebener Ufer des Concordiasees gestartet

Bergbausanierer stellen von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2015 die Trittsicherheit auf 750 Meter Uferlänge her

Leipzig/Nachterstedt. Weitere Verdichtungsarbeiten der LMBV starten nun auch am Schadelebener Ufer des Concordiasees. Die Bergbausanierer werden von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2015 die Trittsicherheit auf 750 Meter Ufer herstellen.

Aktuell werden im Auftrag der LMBV bereits Rüttelverdichtungsmaßnahmen in der Ost- sowie der Südwestböschung des Tagebaurestloches Nachterstedt, dem künftigen Concordiasee durchgeführt. Nach Abschluss auch dieser umfangreichen Rüttelverdichtungsarbeiten im I. Quartal 2017 wird die Gefahr von plötzlich auftretenden Böschungsbewegungen mit entsprechenden Schwallwellenbildungen nicht mehr gegeben sein. Damit wird eine wichtige Voraussetzung zur öffentlichen Nutzung des Strandbereiches Schadeleben sowie eines Teils der Wasserfläche erfüllt. Der aktuelle Wasserstand im Concordiasee liegt bei 84,5 mNHN. 

Für die Wiederaufnahme der Nutzung des Schadelebener Strandes muss im Vorfeld der geplanten Freigabe der Boden oberflächennah verdichtet werden um die Trittsicherheit im Höhenniveau zwischen + 82,5 m NHN und + 88 m NHN zu gewährleisten. Dies ist erforderlich, da bei der Abflachung der vom Tagebaubetrieb steil hinterlassenen Böschungen Boden abgeschoben und locker auf einem vorgelagerten Zwischenplateau, einer Arbeitsebene, eingebaut wurde.

Zur Herstellung der Trittsicherheit werden von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2015 durch die Firma SGL im Auftrag der LMBV Verdichtungsarbeiten mittels leichter Rütteltechnik sowohl land- als auch seeseitig ausgeführt. Der dort zu verdichtende Bereich besitzt eine Länge von 750 Meter und eine mittlere Breite von 55 Meter. Aus den zu verdichtenden Tiefen zwischen 0,5 bis max. 4,0 Meter ergibt sich ein Verdichtungsvolumen von rund 67.000 m³.

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