Neuer Entwässerungsgraben hilft ab Februar bei Gefahrenabwehr gegen den Grundwasserwiederanstieg in Markkleeberg

Trockene Füße für Anrainer der Kirchstraße - Rittergutsgraben

Leipzig/Markkleeberg. Im Rahmen der Gefahrenabwehr gegen den Grundwasserwiederanstieg wird den Betroffenen in der Kirchstraße 31–35 in Markkleeberg durch den Neubau eines Entwässerungsgrabens zur Senkung, Fassung und Ableitung von oberflächennahem Grundwasser geholfen. Die Bauarbeiten dazu begannen im September 2014. Das überwiegend offene Grabensystem führt grenznah innerhalb der Grundstücke Kirchstraße 31, 33 und 35, quert den kleinen Teich im so genannten Rhododendronpark und geht über das Gelände der AGRA bis hin zum Einlauf in die Kleine Pleiße an der Brücke „Am Feurigen Hengst“.

Insgesamt beträgt die Länge der Grabentrasse 470 Meter. Davon werden ca. 80 Meter aufgrund der Örtlichkeiten, z. B. in Bereichen von Überfahrten, verrohrt hergestellt. Im Anschluss an die Baumaßnahmen erfolgen die Begrünung der Grabenböschungen sowie die Umsetzung von Ausgleichspflanzungen mit anschließender einmaliger Fertigstellungspflege im unmittelbaren Grabenbereich.

Der städtisch liegende Grabenteil wird nach Abschluss der Bauausführung, der nunmehr für Mitte Februar 2015 geplant ist, als entwässerungstechnische Anlage an die Stadt Markkleeberg übergeben.

Die Kosten für die Realisierung betragen ca. 200.000 Euro und werden über den § 3 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung finanziert. Projektträgerin der Maßnahme ist die LMBV. (Foto: Institut für Ingenieur- und Tiefbau GmbH Markkleeberg)

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