Pleißebrücke bei Gaschwitz erhielt jetzt ihren neuen Überbau

Brücken-Instandsetzung ging in die letzte Phase

Leipzig/Markkleeberg. Am 6. und 7. November 2013 erfolgte im Auftrag der LMBV durch die Fa. GRÖTZ Bauunternehmung GmbH an der Pleißebrücke Gaschwitz die Montage der Fertigteilträger des neuen Überbaus. Damit geht die Instandsetzung an diesem Bauwerk in die letzte Phase.

Diese Arbeiten waren bereits für den 23. und 24. Oktober 2013 geplant. Durch Diebstahl des Bewehrungsstahls von der Baustelle im Vorfeld der Montage mussten die Teile erneut angefertigt werden.

Seit Beginn der Arbeiten im Frühjahr dieses Jahres wurde der komplette Überbau abgebrochen. Auch Teile der Unterbauten sind abgebrochen und neu aufbetoniert worden. Wegen des langen Winters, des Hochwassers im Juni und der noch notwendigen Betonarbeiten wird sich die Fertigstellung bis ins Jahr 2014 hineinziehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 800.000 Euro, die über das Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung finanziert werden.

Hintergrund: Das Brückenbauwerk über die Pleiße war im Zuge der Pleißeverlegung im Jahr 1958 errichtet worden. Künftig wird es in Verbindung mit dem geplanten Neubau von weiteren Wirtschaftswegen sowie der noch zu errichtenden Brücke über die Bundesstraße 2 (Baubeginn voraussichtlich Mitte 2014) die Anbindung des Ortteiles Gaschwitz an den Markkleeberger See bzw. an die Bergbaufolgelandschaft östlich der Pleiße gewährleisten.

Foto: Pleiße-Brücke bei Gaschwitz während der Arbeiten

Zurück