Schwelbrandgefahr am Ferdinandsteich wird mit schwimmender Technik beseitigt

Schwarzheide/Senftenberg. In der kommenden Woche beginnen die Sicherungsarbeiten zur Beseitigung der Schwelbrandgefahr am Ferdinandsteich, dem Restloch 28, in Schwarzheide.
Die Firma ETK GmbH aus Zeitz ist von der LMBV kurzfristig beauftragt worden, ca. 22.000 Kubikmeter Erdmassen mit schwimmender Technik abzutragen. Ziel ist es, die Schwelbrandgefahr der einstig eingespülten Kohletrübe zu beseitigen, indem zwei Meter Wasserüberdeckung an den gefährdeten Bereichen geschaffen werden.
In den letzten Wochen kam es auf Grund der anhaltenden Trockenheit zu einer Selbstentzündung der eingespülten Kohletrübe an der Westböschung des Ferdinandsteiches in Schwarzheide. Eine von der LMBV eingesetzte Brandwache kontrollierte seither mehrmals täglich den Gefahrenbereich. Die Feuerwehr rückte auch mehrfach zu Löscheinsetzen aus. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch das Betretungsverbot aus geotechnischen Sicherheitsgründen. Eine Erhöhung des Wasserstandes im RL 28 führte nicht zum gewünschten Erfolg.

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