Sanierungsabschnitt III: Altablagerung Schwelereirückstände

Bei Sanierungsarbeiten im Jahr 2007 an der Südböschung des Tagebaurestloches Nachterstedt sind kontaminierte Bodenhorizonte angetroffen worden. In den Jahren 2007 bis zur Böschungsbewegung 2009 wurde begonnen die Ablagerung eingehend zu untersuchen.

Nach Abschluss der Erkundungsarbeiten und Auswertung der erhobenen Ergebnisse zur Bewertung des Gefährdungspotentials durch die Altablagerung Schwelereirückstände wurde im Dezember 2016 eine Gefährdungsabschätzung (GFA) mit einer Sicherungskonzeption den beteiligten Behörden übergeben. Die Ergebnisse der GFA wurden mit den Behörden abgestimmt.

Im Ergebnis der Standsicherheitseinschätzung des Bereiches der Altablagerung Schwelereirückstände wurde festgestellt, dass eine oberflächennahe Verdichtung des erdfeuchten Bereiches (ca. 10 m Tiefe) erfolgen muss.

Anschließend wird durch einen lagenweisen Aufbau eines Schüttkörpers der Bereich der Altablagerung abgedeckt und das notwendige Profil des Böschungssystems für die Flutung des Tagebaurestloches hergestellt.

aktualisiert am 14.08.2017