Lausitzer Seenland / Mitteldeutsche Seenlandschaft

Eine Landschaft verändert ihr Gesicht.
Aus großräumigen Braunkohlentagebauen entsteht eine Wasserlandschaft, die sich deutlich von der Landschaft vor dem Bergbau unterscheidet und kaum noch an den jahrzehntelangen Kohlenabbau erinnern wird. In dieser Region zwischen Senftenberg, Spremberg und Hoyerswerda wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts über zwei Milliarden Tonnen Braunkohle aus bis zu 60 Metern Tiefe geholt.

Durch die Arbeit der LMBV und ihrer Partner in Mitteldeutschland und in der Lausitz entstehen insgesamt rund 120 Gewässer mit ca. 270 Quadratkilometern Wasserfläche. Zu Recht wird dabei von der größten Landschaftsbaustelle Europas gesprochen.

Seit Anfang der 1990er Jahre trägt die LMBV die Verantwortung für die Sanierung der Bergbaualtlasten. Neben der Sanierung von ehemaligen Industriestandorten mit Kraftwerken, Brikettfabriken und Schwelereien sind es vor allen Dingen die Tagebauareale, die entsprechend Bundesberggesetz und den landesplanerischen Vorgaben so herzurichten sind, dass eine gefährdungsfreie Nachnutzung möglich ist.

Externe Ansprechpartner:

Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg
Großkoschen Straße zur Südsee 1
01968 Senftenberg
Tel. 03573 800300
 
Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen
Geschäftsstelle Friedrichsstraße 12
02977 Hoyerswerda
Tel.: 03571 6054302
 
Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V.
Am Festanger 3a
04416 Markkleeberg
Telefon: +49 (0) 341 33 79 67 18
Telefax: +49 (0) 341 33 79 67 19
E-Mail: info@leipzigerneuseenland.de