Südufer Geierswalder See

Der im Zentrum des Lausitzer Seelandes aus dem Restloch des zwischen 1955 und 1972 aktiven Tagebaus Koschen entstandene Geierswalder See ist in seiner touristischen Entwicklung weit vorangeschritten. Das Gewässer wird über schiffbare Verbindungen (Sornoer Kanal, Barbara-Kanal und Koschener Kanal) mit dem Sedlitzer See, dem Partwitzer See und dem Senftenberger See verbunden. Zwischen dem Senftenberger See und dem Geierswalder See verkehrt in der Sommersaison bereits ein Fahrgastschiff.

Am Südufer des Sees wird seit einiger Zeit ein Freizeit- und Erholungsgebiet entwickelt, das mit vielfältigen Angeboten lockt. Westlich der 2014 eröffneten, aus fünf einzelnen Häusern bestehenden Hotelanlage „Der Leuchtturm“, die ein Highlight des Areal darstellt, befindet sich die Marina, in deren Umfeld wassersportliche Nutzungen etabliert und Ferienhäuser errichtet werden sollen.

Ferienwohnanlagen finden sich schon sowohl zu Wasser als auch an Land im nordöstlichen Teil des Gebiets. Hier wird auch das Servicecenter entstehen. Ein Caravanplatz sowie etliche attraktive wassersportliche Offerten wie eine Surfschule runden das Angebot ab.  Von hier aus kann man den von einem Rundweg umschlossenen See sowie das ganze Seenland per Rad, Inline-Skater oder zu Fuß erkunden. Nach Abschluss der bergbaulichen Sanierung und Inbetriebnahme der Kanäle wird das Erholungsgebiet sein volles Potenzial entfalten können.