Arbeiten der Bergbausanierer an den Ufern des Großräschener Sees gehen voran

Eindrucksvolle Fotos von der Böschungsgestaltung am See

Drohnenaufnahme der Stadt Großräschen vom künftigen Stadtstrand am See

Großräschen. Die Arbeiten am Großräschener See gehen weiter voran. Nachdem am Stadtstrand von Großräschen gut 20.000 Kubikmeter Sand aufgetragen wurden, begann man nun mit der Erweiterung der Zufahrtsstraße durch die Firma Hoch- und Tiefbau Nagora.

Des Weiteren werden Stützmauern und ein Parkplatz gebaut sowie Zugänge zum Strand geschaffen. Die verkehrstechnische Erschließung des Stadtstrandes am Nordufer des Großräschener Sees erfolgen im Rahmen der §4-Maßnahmen im Auftrag der Stadt Großräschen.

An der Nordböschung wird zudem die Filterbrunnenverwahrung weitergeführt, die 2019 begann. Insgesamt sind circa 130 Filterbrunnen zu sichern. Zu den Arbeiten gehört auch der Rückbau von Leitungen sowie weitere Beräumungsarbeiten. Die notwenige Verwahrung ist bis Ende dieses Jahrs geplant.

An dem der Stadt gegenüberliegendem Ufer, der Westböschung, sowie an der Südböschung beim Senftenberger OT Sedlitz, werden vorhandene Erosionsrinnen weiter aufgefüllt und die Böschung sicher endgestaltet. Hierfür werden Gräben zur Wasserableitung hergestellt und die Fläche anschließend rekultiviert. Die in ihrem Umfang größte Maßnahme am Großräschener See soll voraussichtlich Ende dieses Jahres enden.

Fotos: Steffen Rasche für LMBV


Großräschener See — Tagebau Meuro


Abschied vom Senftenberger Revier — VomTagebau Meuro zum Großräschener See


Center Parcs prüft die Entwicklung eines neuen Ferienparks im Lausitzer Seenland auf LMBV-Fläche

Ministerin Klement: "Meilenstein für die touristische Entwicklung und Beleg für erfolgreichen Strukturwandel in der Region"

Köln/Senftenberg. Center Parcs prüft die Entwicklung eines neuen Ferienparks im brandenburgischen Teil des Lausitzer Seenlands auf einer LMBV-Fläche. Dies veröffentlichte das Unternehmen Center Parcs Europe am 21. September 2026. Center Parcs wird eine große Ferienlandschaft im Brandenburger Fünf-Seen-Verbund errichten, unterstrich das MWEKE am Folgetag. Das sei ein bedeutendes Signal für den Ganzjahres-Tourismus, den Strukturwandel und die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs als Urlaubsregion.

„Nach intensiver Suche, ersten orientierenden Gesprächen und der Sicherung eines geeigneten Grundstücks freuen wir uns, heute bekanntzugeben, dass wir die Entwicklung eines möglichen Ferienparks im Lausitzer Seenland näher prüfen werden“, erklärt Frank Daemen, Managing Director Center Parcs Germany. „Wir sehen großes Potenzial in der Region und möchten nun gemeinsam mit den relevanten Akteuren untersuchen, ob und wie sich hier ein Ferienpark entwickeln lässt, der die Stärken der Region aufgreift und langfristig einen Mehrwert für Tourismus, Beschäftigung und regionale Entwicklung schaffen kann.“

Urlaub inmitten von Natur und Wasser

Das Lausitzer Seenland entwickelt sich derzeit zu einer der spannendsten Tourismusregionen Deutschlands. Wo einst der Braunkohlebergbau die Landschaft prägte, steht heute eine einzigartige Seenlandschaft, die enorme Potentiale für den Tourismus bietet. Es entstehen mit der größten künstlichen Seenlandschaft Europas eine Vielzahl von neuen Angeboten für Erholung, Kultur, Gastronomie, Aktiv-, Natur- und Familienurlaub und nachhaltigen Tourismus. 

Die Prüfung des Projekts steht zugleich im Einklang mit der Wachstumsstrategie von Center Parcs. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, sein Angebot in Deutschland weiter auszubauen und dabei insbesondere Projekte zu entwickeln, die nachhaltigen Tourismus fördern und gleichzeitig die regionale Entwicklung stärken. Im Mittelpunkt stehen Standorte mit langfristigen Perspektiven, die sich durch ihre landschaftlichen Qualitäten und ihre Bedeutung für die jeweilige Region auszeichnen.

Die Lage inmitten des Lausitzer Seenlands sowie an den Ufern des Partwitzer und Sedlitzer Sees bietet besondere Voraussetzungen für naturnahe Urlaubserlebnisse am Wasser. Wie bei allen Center Parcs Projekten werden Nachhaltigkeit, eine naturnahe Gestaltung sowie die Förderung der Biodiversität eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, die vorhandenen natürlichen Strukturen bestmöglich zu erhalten und in das Gesamtkonzept einzubinden und so einen Ferienpark zu entwickeln, der sich harmonisch in sein Umfeld einfügt.

Investorenfoto: Potenzielle Ansiedlungsfläche zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See | © TMB-Fotoarchiv / Steffen Rasche Fotografie für Center Parcs

300-Millionen-Investition im Seenland auf LMBV-Fläche geplant

Auf der Verbandsversammlung des Zweckverbands Lausitzer Seenland Brandenburg in Senftenberg am 21. September 2026 gab die Ferienparkkette Center Parcs bekannt, mit der Entwicklung eines neuen Ferienparks im Brandenburgischen Teil der Lausitz zu starten. Das Gesamtinvestitionsvolumen soll rund 300 Millionen Euro betragen. Ziel soll es sein, einen ganzjährig geöffneten Ferienpark inmitten einer beeindruckenden Naturkulisse zu schaffen, der sowohl lokale als auch überregionale Besucher anzieht.

Das geplante Areal von rund 90 Hektar, das sich zwischen dem Sedlitzer und dem Partwitzer See und damit inmitten des Ende Juni 2026 von der LMBV eröffneten Fünf-Seen-Verbunds erstreckt, wird Platz für etwa 500 bis 700 Ferienhäuser bieten. Erwartet wird eine jährliche Auslastung von rund 75 Prozent und ca. 800.000 zusätzliche Übernachtungen.  Ein breites Freizeitangebot soll den Park ganzjährig attraktiv machen und damit unabhängig von Ferien- und Jahreszeiten Gäste anlocken.

Neben vielfältigen Angeboten von Freizeit-, Einkaufs-, Unterhaltungs-, Erlebnis- und Sportmöglichkeiten für Familien soll auch das für Center Parcs typische Aqua Mundo Erlebnisbad als besonderes Highlight entstehen. Die erste Projektphase startet jetzt, in der die konkrete Ausgestaltung des Ferienparks im Rahmen von Untersuchungen und Prüfverfahren sowie in enger Abstimmung mit Kommunen, Behörden und weiteren kommunalen Akteuren entwickelt wird. 

Ministerin Klement: "Meilenstein für die touristische Entwicklung"

Wirtschafts- und Tourismusministerin Martina Klement: „Das sind tolle Nachrichten für Brandenburg – sowohl für den Tourismus als auch für die Wirtschaft in der Lausitz und darüber hinaus. Der geplante Center Parc Ferienpark ist eines der größten touristischen Entwicklungsvorhaben im Land Brandenburg, das für die gesamte Region eine große Strahlkraft entfalten kann. Nach der erfolgreichen Eröffnung des Fünf-Seen-Verbunds in der Lausitz Ende Juni ist die Entscheidung von Center Parcs für Brandenburg ein weiterer Meilenstein für die touristische Entwicklung und ein weiterer Beleg für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Region.

Der neue Ferienpark hat mit der vorgesehenen Bettenkapazität das Potential, die Übernachtungen im Lausitzer Seenland insgesamt zu verdoppeln – und das sogar das ganze Jahr über.  Wir erwarten, dass das Projekt mit seinem Investitionsvolumen deutliche Impulse für die Beschäftigung und Wertschöpfung in der Region setzen und wirtschaftlich einen spürbaren Einfluss auf die Region und das gesamte Bundesland haben wird. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die dazu beitragen, dieses umfangreiche Projekt Realität werden zu lassen.“

Nächste Schritte zur Ansiedlung

Mit Beginn der ersten Projektphase werden nun die planungsrechtlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine mögliche Realisierung des Vorhabens untersucht. Dazu zählen Machbarkeitsstudien, Umweltprüfungen, Raumplanungsverfahren sowie die Abstimmung mit Behörden und weiteren relevanten Akteuren. Die Untersuchungen werden voraussichtlich rund 18 Monate in Anspruch nehmen. Ein zentraler Bestandteil der weiteren Prüfung ist die Raumverträglichkeitsprüfung, die eine wichtige Grundlage für die nachfolgenden Planungs- und Genehmigungsschritte bildet. Erst auf Basis der Ergebnisse der laufenden Untersuchungen können weitere Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung des Projekts getroffen werden. Ein möglicher Eröffnungstermin kann daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden.

Potenzielle Impulse für die Region

Sollte das Projekt realisiert werden, wird hierfür eine Investitionssumme von rund 300 Millionen Euro benötigt. Damit gehört dieses Vorhaben zu den größten touristischen Entwicklungsprojekten in der Lausitz.

Center Parcs setzt auf ein ganzjähriges Urlaubskonzept, das unabhängig von klassischen Ferienzeiten Gäste anzieht und damit kontinuierliche Impulse für den regionalen Tourismus schafft. Erfahrungen aus anderen Standorten zeigen, dass von solchen Projekten zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Handel, Gastronomie, Freizeitwirtschaft und Dienstleistungen profitieren können. Darüber hinaus können neue Arbeitsplätze entstehen und zusätzliche Wertschöpfung in der Region geschaffen werden.

Center Parcs versteht sich dabei als langfristiger Partner der Region. Die weitere Prüfung und mögliche Entwicklung des Projekts wird in enger Abstimmung mit Kommunen, Behörden und weiteren regionalen Akteuren erfolgen. Jedes Center Parcs Projekt wird individuell entwickelt und an die jeweiligen regionalen Gegebenheiten sowie die Anforderungen von Natur und Umwelt angepasst. Ziel ist es, ein touristisches Angebot zu schaffen, das die bestehenden Stärken der Region ergänzt und nachhaltig weiterentwickelt.

Über Center Parcs Europe:

Zu Center Parcs Europe, einer Tochtergesellschaft der an der Pariser Börse notierten Groupe Pierre & Vacances Center Parcs, Europas größtem Anbieter von Ferienwohnungen, gehören die Marken Center Parcs und Sunparks. Das Konzept von Center Parcs wurde 1967 in den Niederlanden entwickelt und ist nach wie vor einzigartig in Europa. Center Parcs Europe verfügt derzeit über 30 Standorte: 7 in Frankreich, 7 in Belgien (davon 2 Sunparks Parks), 9 in den Niederlanden, ein Park in Dänemark und 6 in Deutschland. Die Marke stellt die Beziehungen zwischen den Menschen sowie ihre Beziehung zur Natur in den Mittelpunkt. Ausgehend von der Überzeugung, dass Zusammengehörigkeit über die Familie hinausgeht, bietet Center Parcs seinen Gästen die Möglichkeit, in einer natürlichen Umgebung unvergessliche Erinnerungen miteinander zu schaffen. Mit einem modernen Ambiente, einer breiten Palette an Erlebnissen und dem Fokus auf nachhaltige und lokale Initiativen, heißt Center Parcs Jeden willkommen, außergewöhnliche Erfahrungen zu sammeln.

Mit Informationen aus den PM der Center Parcs Europe vom 21.09.2026 und des MWEKA v. 22.09.2026 | Foto: Steffen Rasche

LMBV-Fotos vom Lausitzer Seenland | S. Rasche für LMBV


Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Volker-Gerd Westphal erneut zu Gast bei der LMBV im Lausitzer Seenland

LMBV-Prokurist Gerd Richter informierte den Gast aus Potsdam über die Herausforderungen in der Bergbausanierung

Senftenberg/Sedlitz. Infrastrukturstaatssekretär Volker-Gerd Westphal hat sich am 16. September 2026 über den Stand der Sanierungsarbeiten in den ehemaligen Braunkohletagebaugebieten der Lausitz informiert. Dazu wurde er in der Marina Sedlitz von Sanierungsbereichsleiter Gerd Richter herzlich bei der LMBV begrüßt. Zuletzt hatte der Staatssekretär an der feierlichen Eröffnung des 5-Seen-Verbundes, den die LMBV Ende Juni 2026 organisiert hatte, interessiert teilgenommen.

Staatssekretär Westphal wurde am Sedlitzer See von Manuela Hahn, Leiterin der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (Abteilung GL) und Referatsleiter Uwe Sell von der GL4 begleitet. Weiterhin nahmen der Referent Thorsten Scharf sowie die Referentinnen Heidrun Lochmann und Fr. Weinert teil. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hatte wesentlich daran mitgewirkt, den Sedlitzer See und die Überleiter 2026 schiffbar zu machen.

Zu den Stationen der Infotour der MIL-Mitarbeiter gehörten zuvor unter anderem der LEAG-Tagebau Welzow-Süd und der Stadthafen Senftenberg, der in den Jahren 2010 bis 2013 als erster Hafen im Lausitzer Seenland gebaut worden war und zahlreiche Folgeansiedlungen in Gastronomie, Ladengeschäften und Verleihfirmen nach sich zog. Auch über den Stand der Arbeiten i. A. der LMBV am Sedlitzer Sees informierten sich die Gäste. Insbesondere die Sanierung gesperrter Kippenbereiche und die Sicherung von Böschungen sowie das Schaffen eines stabilen Wasserhaushalts in der Lausitz stellen weiterhin große Herausforderungen für die LMBV dar.

Westphal: Sanierung der Tagebaugebiete in der Lausitz ist ein Erfolgsmodell, bleibt aber Zukunftsaufgabe und kostet Geld

Staatssekretär Volker-Gerd Westphal: „Man sieht es ganz plastisch und eindrucksvoll: die ehemaligen Tagebaugebiete werden eine neue Perle Brandenburgs. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass die Verhandlungen für die Finanzierung der Fortführung der Sanierung sehr konstruktiv verlaufen und im Zeitplan liegen. Wir arbeiten intensiv daran, dass die Anschlussfinanzierung der LMBV für die Jahre 2028 bis 2032 rechtzeitig vor Auslaufen des aktuellen Abkommens Ende 2027 gesichert werden kann.“

Er betonte weiterhin: „Für das Land Brandenburg ist dies von entscheidender Bedeutung. Denn Brandenburg bleibt – trotz großer Fortschritte wie der Eröffnung der Lausitzer Seenkette im Juni dieses Jahres – das Land mit dem größten Sanierungsbedarf. Die Landesregierung wird sich auch in den kommenden Jahren mit Nachdruck für die erfolgreiche Fortsetzung der Sanierungsarbeiten einsetzen. Denn der heutige Besuch hat mir gezeigt: Bei allem, was schon erreicht wurde, werden uns Aufgaben der Grundsanierung noch über Jahre und Jahrzehnte begleiten.“ UST | mit PM des MIL v. 17.09.26

Blick auf eine Arbeitseinheit auf dem Sedlitzer See zur Untiefenbeseitigung.

Hintergrund: Die Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung stellen die Finanzierung der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mit Sitz in Senftenberg für jeweils weitere fünf Jahre sicher. Die LMBV ist als bundeseigenes Unternehmen für die Wiedernutzbarmachung, Rekultivierung und Beseitigung der Umweltschäden aus der DDR-Braunkohlenwirtschaft verantwortlich.

Durch Wiedernutzbarmachung der vormaligen Gruben und Flutung der Tagebaurestlöcher der Bergbaufolgelandschaft Südbrandenburgs und Nordsachsens entsteht Europas größte künstlich geschaffene Seenlandschaft. Diese Seenkette wird langfristig länderübergreifend einmal insgesamt zehn Tagebauseen, 12 Überleiter und circa 7.000 Hektar verbundene Wasserfläche umfasst.

Bei der Herstellung dieser länderübergreifenden Seenkette handelt es sich um eines der bedeutendsten langjährigen Großprojekte im Rahmen des Bund-Länder-Verwaltungsabkommens Braunkohlensanierung (VA BKS). Mit der Freigabe des Sornoer Kanals, des Ilse-Kanals und des Rosendorfer Kanals wurde am 29. Juni 2026 ein zentraler Meilenstein der Lausitzer Seenlandentwicklung erreicht: Die fünf großen Bergbaufolgeseen Großräschener See, Sedlitzer See, Partwitzer See, Geierswalder See und Senftenberger See wurden erstmals vollständig schiffbar miteinander verbunden. Sie umfassen zusammen mehr als 5.000 Hektar Wasserfläche.

Für die Entwicklung dieses Teils der Seenkette wurden bislang insgesamt rund 941 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Verwaltungsabkommen Braunkohlensanierung eingesetzt. Allein für die bergbauliche Grundsanierung waren mehr als 837 Millionen Euro erforderlich. Den größten Finanzierungsanteil trug der Bund mit rund 540 Millionen Euro. Brandenburg und Sachsen haben die Entwicklung ergänzend in erheblichem Umfang unterstützt. Im Land Brandenburg wurden dabei zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards nach der Grundsanierung entsprechend §4 des Verwaltungsabkommens Braunkohlensanierung bisher Landesfördermittel im Umfang von rund 73,5 Millionen Euro eingesetzt. (Zitiert aus PM des MIL v. 17.09.26)

Fotos: Uwe Steinhuber | LMBV


Eröffnung des Seenverbundes im Lausitzer Seenland

Ein Meilenstein für das Lausitzer Seenland

Am 29. Juni 2026 wurde im Lausitzer Seenland ein neuer Abschnitt Wirklichkeit: Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See wurden über schiffbare Kanäle zu einem zusammenhängenden Seenverbund verbunden. Damit entsteht im Herzen der Lausitz ein Wasserrevier mit rund 5.100 Hektar Fläche – geschaffen aus ehemaligen Tagebauen und entwickelt zu einer neuen Landschaft für Freizeit, Erholung und Tourismus.

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Mehr Informationen

Weitere Informationen zum Lausitzer Seenland:

Lausitzer Seenland

Fünf Seen. Neue Wege auf dem Wasser.

Mit der Öffnung weiterer Kanäle wird möglich, worauf viele Wassersportler seit Jahren warten: per Boot, Kanu oder Segelboot von See zu See fahren – ohne Umsetzen. Der Sedlitzer See wird dabei zum zentralen Verbindungspunkt zwischen den benachbarten Seen. Die neue Route verbindet weite Wasserflächen, kurze Kanalpassagen, Häfen, Strände und Anlegestellen zu einem zusammenhängenden Erlebnisraum.

Sedlitzer See: die neue Drehscheibe

Bereits seit dem 24. April 2026 ist der Großteil des Sedlitzer Sees nutzbar. Damit steht der letzte große See des Seenverbunds der Öffentlichkeit zur Verfügung. Mit rund 1.400 Hektar Wasserfläche ist der Sedlitzer See künftig der größte Freizeitsee im Lausitzer Seenland und ein zentraler Baustein für den neuen Verbund.

Vom Tagebau zur Wasserlandschaft

Der Fünf-Seen-Verbund steht für den Wandel der Lausitz: Aus ehemaligen Bergbauflächen entsteht eine neue Kulturlandschaft mit Stränden, Radwegen, Marinas, Wasserwegen und touristischer Infrastruktur. Die LMBV hat mit der Sanierung der Bergbaufolgelandschaft wesentliche Grundlagen dafür geschaffen – gemeinsam mit Bund, Ländern, Kommunen und regionalen Partnern.

Kurzinfo

  • Eröffnung: 29. Juni 2026
  • Seen: Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See, Großräschener See
  • Wasserfläche: rund 5.100 Hektar
  • Besonderheit: Fünf Seen sind schiffbar verbunden über Kanäle.

Antworten auf häufige Fragen

Welche Bergbaufolgeseen gehören zum Seenverbund?


Zum Seenverbund zwischen Großräschen, Lieske, Sedlitz, Senftenberg, Geierswalde und Klein-Partwitz gehören vier Bergbaufolgeseen der LMBV – der Großräschener See, der Sedlitzer See, der Geierswalder See sowie der Partwitzer See – und das Speichergewässer des Landes Brandenburg, der Senftenberger See.

Diese fünf Bergbaufolgeseen sind über den Rosendorfer Kanal (Überleiter 8), den Barbara-Kanal (Überleiter 9), den Sornoer Kanal (Überleiter 10), den Ilse-Kanal (Überleiter 11) sowie den Koschener Kanal (Überleiter 12) mit einander schiffbar verbunden. Da der Senftenberger See rund zwei Meter tiefer liegt als die übrigen vier Gewässer, muss zum Passieren eine Schleuse im Koschener Kanal genutzt werden.

Die verbundene Wasserfläche beträgt 5.100 Hektar. Aufgrund schifffahrtstechnischer, naturschutzfachlicher und geotechnischer Einschränkungen beträgt die nutzbare Wasserfläche aller fünf Seen zusammen ca. 4.150 Hektar. Der Senftenberger See ist der ältesteste und seit den 1970er Jahren bereits als Bergbaufolgesee touristisch genutzt. Er ist 1.100 Hektar groß, die nutzbare Wasserfläche beträgt 630 Hektar. Der Sedlitzer See ist der jüngst fertiggestellte See und mit 1.430 Hektar am größten, nutzbar sind bereits 1.200 Hektar. Der 1.100 Hektar große Partwitzer See ist mit 1.050 Hektar fast vollständig nutzbar. Der Großräschener See ist 820 Hektar groß, 670 Hektar Wasserfläche sind nutzbar. Der Geierswalder See ist 650 Hektar groß – hier sind 600 Hektar nutzbar, der übrige Teil der Seefläche ist für den Naturschutz vorbehalten. (Korrigierter Stand: 20.07.26)

Im Koschener Kanal beträgt die Fahrwassertiefe 2,50 m bei einem Wasserstand von + 98,0 m. Der derzeit gemessene Wasserstand im Senftenberger See liegt bei 98,96 m NHN (Mitte Juni 2026).

Im Sornoer Kanal, im Ilse-Kanal, im Barbara Kanal und Rosendorfer Kanal ist die Fahrtiefe bei 1,20 m bei einem Wasserstand von + 100,00 m NHN. Gegenwärtig (Mitte Juni 2026) liegt der mittlere Wasserstand in den vier verbundenen Gewässern bei einem Wert von 100,62 m NHN.

Bauzeiten der einzelnen Kanäle

Überleiter 8 (Rosendorfer Kanal)

  • Verbindung: Partwitzer See ↔ Sedlitzer See
  • Bauende: 2006 fertiggestellt (im Jahr 2006 eingeweiht).

Überleiter 9 (Barbara-Kanal)

  • Verbindung: Geierswalder See ↔ Partwitzer See
  • Bauende: Ende 2003 fertiggestellt (wird bereits seit Herbst 2019 aktiv genutzt).

Überleiter 10 (Sornoer Kanal)

  • Verbindung: Geierswalder See ↔ Sedlitzer See
  • Bauende: Zusammen mit ÜL 8 und 9 in den frühen 2000er-Jahren rohbaufertig übergeben, die finale schiffbare Ausrüstung läuft bis Frühjahr 2026.

Überleiter 11 (Ilse-Kanal)

  • Verbindung: Sedlitzer See ↔ Großräschener See
  • Bauzeit: Frühjahr 2010 bis Dezember 2014. Der Tunnel unter der Bundesstraße 96 und der Bahnlinie war das technisch aufwendigste Teilstück.

Überleiter 12 (Koschener Kanal)

  • Verbindung: Senftenberger See ↔ Geierswalder See
  • Bauzeit: 2009 bis 2013. Am 1. Juni 2013 wurde der Kanal feierlich eröffnet und für den Verkehr freigegeben.
Überleiter (ÜL) Länge Kanal in m
ÜL 8 440
ÜL 9 1.150
ÜL 10 1.250
ÜL 11 1.197
ÜL 12 1.050

Beim Blick in die Geschichte kann man mit dem Blick aus 2026 festhalten: genau 100 Jahre sind seit der Aufschlussbaggerung für den damaligen Tagebau Ilse-Ost vergangen, in dessen Restloch sich heute der Sedlitzer See erstreckt. Bis zur heutigen Nutzung haben drei Generationen von Bergleuten an dieser komplexen Wiedernutzbarmachung gearbeitet.

Die aktive Hauptflutung des Sedlitzer Sees durch die LMBV dauerte rund zwei Jahrzehnte und wurde am 23. Dezember 2005 begonnen im Jahr 2025 offiziell abgeschlossen. Sein Wasserstand liegt gegenwärtig bei etwa 100,69 m NHN (Normalhöhennull).

Die Flutung des Großräschener Sees dauerte mehrere Jahre. Offizieller Beginn der Flutung durch den Bergbausanierer LMBV war am 15. März 2007. Am 16. Mai 2019 erreichte der See erstmalig seinen Zielwasserstand und 2024 planmäßig seinen finalen Endwasserstand von 100,70 Metern NHN.

Das Gewässer des Partwitzer Sees ist vom 24. November 2004 bis zum 5. Februar 2015 aktiv von der LMBV geflutet worden. Seitdem wird er innerhalb einer Lamelle um den Wert von 100,70 Meter NHN bewirtschaftet.

Der Geierswalder See wurde im Zeitraum zwischen dem 25. März 2004 bis zum 26. Juni 2013 geflutet. Er stand damit als einer der ersten jüngeren Bergbaufolgesee im Rahmen einer Zwischennutzung bereits teilweise zur touristischen Nutzung zur Verfügung. Auch er wird von der WBLR um den Wert von101 Meter NHN bewirtschaftet. Sein Wasserstand liegt derzeit bei 100,69 m NHN (Stand Mai 2026).

Der Senftenberger See entstand durch Flutung aus dem Wasser der Schwarzen Elster von 1969 bis 1973 im Restloch des Tagebaus Niemtsch. Er wird seit mehr über 53 Jahren von der Wasserwirtschaft, heute LfU, als „Speicher Niemtsch“ aktiv gesteuert und parallel touristisch genutzt. Sein Wasserstand liegt im Mai 2026 bei 99,20 Meter NHN. Er gilt als erstes großes Pionierobjekt eines Restloches, dass bewusst und aktiv von Menschhand hergestellt wurde.

Bisher sind für die gesamte Restlochkette seit Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der Bergbausanierung der LMBV 941 Mio. € aufgewendet worden. Davon waren anteilig 103,5 Mio. € Ländermittel zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards (nach § 4 VA BKS). Stand: 04.06.2026

See (Restloch (RL)) max. Wassertiefe (Endstand) in m (Quelle: Geoportal LMBV)
Großräschener See (RL Meuro) 48,2
Sedlitzer See (RL Sedlitz) 36,0
Partwitzer See (RL Skado) 27,0
Geierswalder See (RL Koschen) 34,0
Senftenberger See (RL Niemtsch) 24,7
See Volumen
Sedlitzer See 212,00 Mio. Kubikmeter
Großräschener See 135,00 Mio. Kubikmeter
Partwitzer See 134,00 Mio. Kubikmeter
Geierswalder See 98,00 Mio. Kubikmeter
Senftenberger See 80,00 Mio. Kubikmeter (Angabe des LfU)

Diese Frage beantworten Experten mit „Ja“. Zudem ist die Flutung der überwiegenden Mehrheit der LMBV-Bergbaufolgeseen bereits weitgehend abgeschlossen. Die Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR) stellt die aktuelle Bewirtschaftung des Seenverbundes in Abstimmung mit den Ländern Brandenburg und Sachsen sicher.

Nach aktuellem Stand verfügen die meisten Bergbaufolgesee trotz Verdunstungsverlusten über einen Wasserüberschuss aus dem Grundwasser. Auch die übrigen Seen können ihre sommerlichen Verdunstungsverluste in der Regel selbst in niederschlagsarmen Winterhalbjahren ausgleichen. Für die Seen selbst ist damit grundsätzlich ausreichend Wasser vorhanden.

Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch weniger bei den Seen als bei den Fließgewässern: Deren Abflüsse werden bereits heute in Trockenzeiten durch Wasser aus den Seen gestützt, um Mindestabflüsse aufrechtzuerhalten. Ob hierfür dauerhaft genügend Wasser verfügbar bleibt, ist daher die entscheidende Frage. Ohne die Erschließung zusätzlicher Wasserressourcen können die Seen den künftig steigenden Bedarf in den Fließgewässern nur noch teilweise decken. Trockenperioden wie in den Jahren 2018, 2019 und 2020 hätten dann noch stärkere Auswirkungen auf die Spree und die Schwarze Elster.

Am Großräschener und Geierswalder See sind die großen Sanierungsarbeiten aus aktueller Sicht abgeschlossen. Die im Großräschener See noch vorhandenen Schächte der Flutungsleitung sollen perspektivisch zurückgebaut werden. Aktuell sind diese durch Tonnen vor Befahren geschützt.

Am Geierswalder See sind Gewässerunterhaltungsmaßnahmen an der Südböschung notwendig, die Sicherung der sogenannten Glassandhalde (östlich von Kleinkoschen) durch Verdichtungsmaßnahmen findet aktuell statt. Beide Maßnahmen sind voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen.

Am Partwitzer See sind in den nächsten Jahren noch verschiedene Sicherungsmaßnahmen an den Böschungen notwendig.

Der Sedlitzer See umfasst zum aktuellen Stand die meisten laufenden Sanierungsarbeiten. Vorrangig liegt in der Wintersaison 2026/2027 das Augenmerk auf der Totholzbeseitigung und dem Überhöhenabtrag, damit zur Saison 2027 die gesamte Wasserfläche des Sedlitzer Sees zum Befahren freigegeben werden kann. Zum Schutz des Sanierungsstützpunktes Sedlitz wird in den Jahren 2027/2028 ein Wellenbrecher errichtet.

Perspektivisch werden die östlich gelegenen Seen (die sogenannte Erweiterte Restlochkette) durch die LMBV ebenfalls saniert mit dem Ziel, diese an den Freistaat Sachsen und damit einer touristischen Nutzung zu übergeben. Eine Anbindung an den Seenverbund ist vorgesehen. Aufgrund der Zusammenhänge mit der Sanierung der B97/ S130, der Sanierung von Innenkippenbereichen (heutige Sperrgebiete angrenzend an die Gewässer) und weiterer notwendiger wasserbaulicher und geotechnischer Maßnahmen wird eine touristische Nutzung aus gegenwärtiger Sicht nicht vor frühestens Mitte der 2040er Jahre möglich sein.

Zur Erweiterten Restlochkette gehören:

  • der Neuwieser See (ca. 640 ha)
  • der Blunoer Südsee (ca. 410 ha)
  • der Sabrodter See (ca. 200 ha)
  • der Spreetaler See (ca. 370 ha)
  • der Bergener See-West (ca. 60 ha)
  • der Bergener See-Ost (ca. 30 ha).

Die dann vorhandene Wasserfläche der gesamten Restlochkette ist insgesamt ca. 6.800 ha groß.

Die hydrochemische Entwicklung der entstehenden Bergbaufolgeseen – den sogenannten “Restlöchern” des Braunkohlebergbaus – wird vorrangig von Stoffeinträgen aus dem zuströmenden Grundwasser, aus Sedimenten der Böschungen sowie der Beschaffenheit des zur Fremdflutung eingesetzten Wassers beeinflusst. Es kann zur Versauerung der Seen kommen, der mit der so genannten In-Lake-Neutralisation begegnet wird. Hierbei fährt das Gewässerbehandlungsschiff der LMBV mäandrierend über die Seekörper und bringt Kalksteinmehl, Kalkhydrat oder Branntkalk direkt ins Gewässer ein.

In einigen Seen, so am Partwitzer, Sedlitzer und auch Geierswalder See, kommt es durch den Eintrag von gelöstem Eisen in das Wasser mittelfristig zur leichten Versauerung, der pH-Wert sinkt dann auf unter 7,0. Das LMBV-Gewässerbehandlungsschiff „Klara“ bringt entsprechend der Monitoringauswertung dann gezielt Kalk in überschaubaren Mengen in das Gewässer ein, das Eisen wird gebunden und fällt aus. Andere Seen sind von der Versauerung aufgrund ihrer geografischen Lage nicht davon betroffen.

Dies ist, wie auch dass Stillliegen, Ankern und Segeln in den Kanälen nicht erlaubt.

Die LMBV ist die Projektträgerin der ostdeutschen Bergbausanierung und zuständig für die nicht privatisierten  Braunkohlentagebaue aus der Zeit von 1949 bis 1990. Sie schafft langfristig die Voraussetzungen für eine umfassende Umstrukturierung und Gesundung der einstigen Braunkohlenregionen in der Lausitz und Mitteldeutschland. Seit über 30 Jahren saniert die LMBV bereits im Auftrag von Bund und Ländern die Hinterlassenschaften des DDR-Braunkohlenbergbaus in den Revieren der Lausitz und Mitteldeutschlands sowie des Kali‑, Spat- und Erzbergbaus in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die Verwahrung stillgelegter Bergwerke ist seit Mitte 2014 ebenfalls ein Sanierungsbereich der LMBV. Im Ergebnis dieser Tätigkeit entstehen sichere Landschaften, die neue Perspektiven bieten, nicht nur für die Menschen, die hier leben und arbeiten, sondern auch für die dafür in Anspruch genommene Landschaft. Die bisherige Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte. Nirgendwo sonst auf der Welt ist eine industrielle Landschaft in diesen Dimensionen von Menschenhand umgestaltet und für künftige Generationen nutzbar gemacht worden. Es ist aber auch eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der neue Wege zu beschreiten waren und auch künftig neue Herausforderungen stehen. Die LMBV ist nicht zuständig für die Sanierung der noch aktiven drei Tagebaue in der Lausitz. Dies obliegt der Bergwerkseigentümerin, der LEAG.

Die Wasserkörper der vier „jungen Seen“ der Seenkette weisen derzeit alle samt ein pH-neutrales Milieu auf. Aktuell bewegen sich die pH-Werte in folgenden Bereichen:

  • Geierswalder See: 6,8 – 7,3
  • Partwitzer See: 6,6 – 7,1
  • Großräschener See: 7,8 – 8,1
  • Sedlitzer See: 7,2 – 7,6.

Die pH-neutralen Zustände wurden durch initiale und nachfolgend bedarfsgerechte Behandlungen mit dem LMBV-eigenen Behandlungsschiff erreicht. Zur Sicherung der pH-neutralen Zustände wird es im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Nachsorge auch zukünftig bedarfsgerechte Behandlungen in Abhängigkeit der zugeführten Wassermengen geben. Beispielsweise ist am Partwitzer See die nächste Nachsorgebehandlung für die 26. KW 2026 vorgesehen.

Der Senftenberger See zeigt ebenfalls stabile pH-Werte um pH 7. Hier sind nicht zuletzt aufgrund der Bewirtschaftung (hoher Wassermengendurchsatz) keine Nachsorgebehandlungen notwendig.

Gebadet werden darf an allen offiziellen, ausgeschilderten Badestränden.

Am Senftenberger See sind das die Strände in Großkoschen (am Ortseingang und im Familienpark), in Niemtsch, in Buchwalde und in Senftenberg sowie in den Badebuchten im Bereich der Südsee. 

Am Geierswalder See befindet sich der Badestrand am Südufer im Ort Geierswalde.

Der Badestrand des Partwitzer Sees liegt östlich der Halbinsel und gehört zum Ort Klein Partwitz.

Am Großräschener See darf am Stadtstrand am Nordufer gebadet werden und 

am Sedlitzer See am Badestrand Lieske, ebenfalls am Nordufer gelegen.

Informationen zu allen Badestränden sowie weitere Strände finden Sie auf der  Website: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/baden/artikel-badeseen.html

Alle fünf Seen und alle Kanäle des schiffbaren Seenverbunds dürfen ab ihrer Freigabe mit Motorbooten, Segelbooten und muskelkraftbetriebenen Booten befahren werden. Beim Durchfahren der Kanäle müssen Segelmasten umgelegt werden.

Bereiche, die nicht befahren werden dürfen, sind mit gelben Tonnen gekennzeichnet und in der Übersichtskarte „Schiffbarer Seenverbund mit Karte“ markiert.

  • Tonnen sind genormte nautische Seezeichen zur Navigation auf dem Gewässer.
  • Bojen sind Schwimmkörper, die in der Regel als Markierungen (z.B. beim Ankern) oder zur Abgrenzung von Badebereichen dienen.

In den Seen der Restlochkette gibt es sowohl Tonnen als auch Bojen.

Die Tonnen markieren die Einfahrten in die Überleiter und Häfen. In 2026 definieren sie zusätzlich auf dem Sedlitzer See die freigegebene, schiffbare Wasserfläche (das Fahrwasser). Mit Abschluss der Sanierungsarbeiten der LMBV auf dem See werden diese entfernt und damit mehr Wasserfläche zur Nutzung freigegeben. Der Flyer „Schiffbarkeit im Lausitzer Seenland“ informiert hierzu genauer. 

An den Uferstellen gibt es verschiedene Schilder mit unterschiedlichen Aufschriften und Bedeutungen. Während an den Kanaleinfahrten z.B. die Schilder zur Regelung der Schifffahrt (z.B. Höhen- und Breitenbegrenzungen oder Geschwindigkeiten) und der Durchfahrtszeiten zu finden sind, weisen an anderen Stellen Schilder z. B. auf Naturschutzgebiete oder noch vorhandene Sperrbereiche hin.

Es gelten in den fünf Seen die jeweiligen Landesschifffahrtsverordnungen. Für den Senftenberger, Sedlitzer und Großräschener See gilt die Verordnung von Brandenburg. Durch den Partwitzer See und den Geierswalder See verläuft die Grenze zwischen dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen. Auf dem brandenburgischen Teil dieser beiden Seen gelten im Einvernehmen beider Bundesländer die gleichen Geschwindigkeiten und Fahrzeiten wie in der Sächsischen Schifffahrtsverordnung.

Angelegt werden darf an den dafür ausgezeichneten Stegen, Marinas und Häfen. Die Stege für Gastlieger finden Sie in der Übersichtskarte „Schiffbarer Seenverbund mit Karte“: https://www.lausitzerseenland.de/visioncontent/mediendatenbank/faltblatt_schiffbarer_seenverbund_mit_karte_stand_06_2026.pdf.

Gegebenenfalls müssen Sie sich vorher beim zuständigen Hafemeister anmelden. Private Steganlagen dürfen nicht ohne Nachfrage genutzt werden.  Auf dem Partwitzer See gibt es derzeit keine offizielle Möglichkeit, mit dem Boot anzulegen.

Die Fahrradstrecke, die an allen fünf Seen an den äußeren Ufern verläuft, hat eine Länge von ca. 56 Kilometern. Geeignet für Start und Ziel ist hierfür z. B. der Ort Senftenberg mit seinem Stadthafen.

Eine wesentlich kürzere Route verläuft ab dem Nordufer des Sedlitzer Sees entlang der innenliegenden Ufer der Seen und der Landmarke Lausitzer Seenland. Hierbei beträgt die Länge nur knapp 30 Kilometer.

Die meisten Seen können über einen offiziellen Seerundweg auch einzeln umrundet werden. Der Rundweg um den Großräschener See beträgt 17 Kilometer, der Rundweg um den Partwitzer See 21 Kilometer, der Weg um den Geierswalder See 16 Kilometer und der um den Senftenberger See 18 Kilometer. Ein durchgängig asphaltierter Rundweg um den Sedlitzer See ist geplant, bisher jedoch nur teilweise nutzbar.

Eine verbindliche Zeitaussage ist schwierig, da große Erfahrungswerte noch fehlen. Auf direktem Weg handelt es sich um eine Strecke von etwa 20 Kilometern. Mit einem Motorboot ist bei direktem Fahrtweg ohne Pause mit vier Stunden für diese Strecke zu rechnen, eher noch mehr. Denn hinzu kommen nicht vorhersehbare Wartezeiten an den Kanälen, die Zeit der Schleusung im Koschener Kanal und mögliche starke Winde auf den weiten offenen Wasserflächen. Mit muskelkraftbetriebenen Booten ist von einer erheblich längeren Zeit auszugehen. Aufgrund der Schutzbereiche in den Uferzonen können Wasserwanderer auch nicht nahe an den Ufern paddeln oder ihr Kanu zur Rast ans Ufer bringen.

Fahrtzeiten und Strecken sollten daher nicht unterschätzt werden und Bootsfahrer und Bootsmieter großzügig planen.

Für die Fahrt von Senftenberg nach Großräschen sollte mit Motorboot ein Tag eingeplant werden. Mit einem muskelkraftbetriebenen Boot ist die Strecke nicht an einem Tag zu schaffen.

Der Senftenberger See ist am weitesten touristisch entwickelt, da er bereits seit 1973 zum Baden und Schifffahren freigegeben ist. Eine Übersicht der Angebote am Senftenberger See finden Sie hier:

https://www.lausitzerseenland.de/de/die-seen/artikel-senftenberger-see.html

Jeder der fünf Seen hat seine Besonderheiten.

Der Senftenberger See ist am weitesten touristisch entwickelt und gilt als der Familiensee. Fünf Strände, die große Anlage des Familienparks und Wassersportangebote an zwei Standorten – dem Stadthafen Senftenberg und dem Hafencamp – laden zum Urlaub und Ausflügen am Wasser ein. Auf dem Senftenberger See fährt das Fahrgastschiff „Santa Barbara“ und in der Mitte des Sees befindet sich eine geschüttete Insel, die vollständig unter Naturschutz steht.

Der Geierswalder See ist über den Koschener Kanal mit dem Senftenberger See verbunden – dabei muss sogar eine Schleusenpassage überwunden werden. Am Geierswalder See befindet sich das markante Leuchtturm-Hotel und ein Wasserwanderrastplatz mit Slipanlage. Zwei weitere Kanäle verbinden den Geierswalder See mit seinen Nachbarn. Der Sornoer Kanal führt vorbei am Aussichtsturm Landmarke Lausitzer Seenland, besser bekannt als „Rostiger Nagel“, in den Sedlitzer See und der Barbara-Kanal führt in den Partwitzer See.

Der Partwitzer See wird durch eine 2,5 Kilometer lange Halbinsel in zwei Becken geteilt. Die Halbinsel steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werden. Der lange Sandstrand mit flach abfallendem Ufer ist beliebt bei Familien. Eine öffentliche Anlegestelle ist in Planung.

Über den Rosendorfer Kanal ist der Partwitzer See mit dem Sedlitzer See verbunden. Ein noch nicht freigegebener Kanal zum Neuwieser See befindet sich außerdem im Süden des Sees. Um den Partwitzer See führt ein 21 Kilometer langer asphaltierter Radweg zum Fahrradfahren und Skaten.

Der Sedlitzer See ist der Dreh- und Angelpunkt für den Verbund der fünf Seen. Über den Ilse Kanal ist der Sedlitzer See mit dem Großräschener See verbunden, dafür muss eine Tunnelröhre durchfahren werden. Der Rosendorfer Kanal verbindet den Sedlitzer mit dem Partwitzer See und der Sornoer Kanal verbindet den Sedlitzer mit dem Geierswalder See, dabei fährt man am Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ vorbei. Mit einer Fläche von 14 km² ist er der größte See des Lausitzer Seenlands. Es gibt einen Hafen in der Sedlitzer Bucht und in Lieske ist ein Wasserwanderrastplatz geplant. Für alle Boote kann 2026 nur die Einlassstelle am Nordufer in Bahnsdorf genutzt werden. Für den Sedlitzer See gibt es eine Sondergenehmigung als Landeplatz für Wasserflugzeuge.

Der Großräschener See ist der westlichste See des neuen Seenverbunds. Bekannt ist er für seine Seebrücke, die IBA-Terrassen, den Weinberg am See, den Aussichtspunkt „Victoriahöhe“ und das großzügige Hafenbecken. Das Fahrgastschiff „Wilde Ilse“ fährt auf dem Großräschener See und ab Freigabe des Ilse Kanals auch durch diesen und auf dem Sedlitzer See. Am Nordufer befindet sich der große Stadtstrand. Ein 17 Kilometer langer asphaltierter Rundweg führt um den See und auf die Reppister Höhe hinauf, von wo aus man einen Rundumblick auf die Landschaft genießen kann.

Alle Seeprofile der fünf Seen und der anderen Seen im Lausitzer Seenland finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/die-seen.html

Nein, Angeln ist nur am Senftenberger See und am Geierswalder See gestattet.

Der Senftenberger See wird von der Teichwirtschaft Eulo bewirtschaftet. Er ist kein DAV- Gewässer und verfügt daher nicht über eine Gewässernummer. An ausgewiesenen Stellen ist das Angeln im Senftenberger See ganzjährig möglich, dazu gehören die Angelstellen Südsee, Niemtsch, Senftenberg und Buchwalde. An den Strandbereichen ist das Angeln nur in der Zeit vom 01.10. bis 15.04. möglich. Ganzjährig untersagt ist das Angeln an ausgewiesenen Sperrbereichen und im Bereich von Hafen- und Steganlagen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/angeln/artikel-senftenberger-see.html

Der Geierswalder See ist ein allgemeines Angelgewässer mit der Nummer D07-170. Angeln ist ganzjährig sowohl vom Ufer als auch vom Boot ausgestattet, aber in der Zeit vom 01.04. – 31.10. nicht an den Badestellen und den Wasserskiflächen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/angeln/artikel-geierswalder-see-angelgewaesser-d07-170.html

Für die Vermarktung des Lausitzer Seenlands als Reiseziel ist der Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. zuständig. Mehr unter: www.lausitzerseenland.de

Auch nach der Öffnung des Seenverbundes gelten auf den Seen weiterhin bestimmte Regeln und Einschränkungen. Grundsätzlich dürfen die Seen nur in den freigegebenen Bereichen und bei einem Wasserstand zwischen +100,00 m NHN und +101,25 m NHN genutzt werden. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich vorab eigenverantwortlich über den aktuellen Wasserstand informieren und die Beschilderungen, Tonnen, Sperrbereiche und Hinweise vor Ort beachten.

Einige Bereiche bleiben aus Sicherheits-, Sanierungs- oder Naturschutzgründen weiterhin gesperrt. Das betrifft zum Beispiel gekennzeichnete Sperrbereiche, technische Anlagen, Naturschutzgebiete sowie einzelne Teilflächen, auf denen noch Arbeiten laufen oder besondere Schutzgründe bestehen. Auch künftige temporäre Sperrungen sind möglich, wenn weitere Sanierungsmaßnahmen oder Sicherheitsgründe dies erforderlich machen.

Baden ist nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt. Auf einigen Seen ist auch das Tauchen mit Atemgerät eingeschränkt oder verboten. Eissport, Viehtränken und Schwemmen sind untersagt. Die Nutzung erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Für die schiffbare Nutzung gelten außerdem die Regelungen der Landesschifffahrtsverordnung. In den Überleitern und in deren Einfahrtsbereichen können besondere Regeln gelten, zum Beispiel Beschränkungen für bestimmte Fahrzeuge oder Wassersportgeräte. Maßgeblich sind immer die aktuellen Regelungen sowie die Kennzeichnungen vor Ort.

Am 26.06.26 wurden die entsprechenden Neufassungen der Allgemeinverfügungen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde im Amtsblatt veröffentlicht:

  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Geierswalder See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0468/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Großräschener See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0485/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Partwitzer See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0513/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Sedlitzer See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0147/26

Die zum 29.06.26 angepasste LSchiffV wurde am 25.06.26 veröffentlicht:

Verordnung für die Schifffahrt auf den schiffbaren Gewässern des Landes Brandenburg (Landesschifffahrtsverordnung — LSchiffV) AendLSchiffV13

Zum Seenverbund zwischen Großräschen, Lieske, Sedlitz, Senftenberg, Geierswalde und Klein-Partwitz gehören vier Bergbaufolgeseen der LMBV - der Großräschener See, der Sedlitzer See, der Geierswalder See sowie der Partwitzer See - und das Speichergewässer des Landes Brandenburg, der Senftenberger See.

Diese fünf Bergbaufolgeseen sind über den Rosendorfer Kanal (Überleiter 8), den Barbara-Kanal (Überleiter 9), den Sornoer Kanal (Überleiter 10), den Ilse-Kanal (Überleiter 11) sowie den Koschener Kanal (Überleiter 12) mit einander schiffbar verbunden. Da der Senftenberger See rund zwei Meter tiefer liegt als die übrigen vier Gewässer, muss zum Passieren eine Schleuse im Koschener Kanal genutzt werden.

Die verbundene Wasserfläche beträgt 5.100 Hektar. Aufgrund schifffahrtstechnischer, naturschutzfachlicher und geotechnischer Einschränkungen beträgt die nutzbare Wasserfläche aller fünf Seen zusammen ca. 4.150 Hektar. Der Senftenberger See ist der ältesteste und seit den 1970er Jahren bereits als Bergbaufolgesee touristisch genutzt. Er ist 1.100 Hektar groß, die nutzbare Wasserfläche beträgt 630 Hektar. Der Sedlitzer See ist der jüngst fertiggestellte See und mit 1.430 Hektar am größten, nutzbar sind bereits 1.200 Hektar. Der 1.100 Hektar große Partwitzer See ist mit 1.050 Hektar fast vollständig nutzbar. Der Großräschener See ist 820 Hektar groß, 670 Hektar Wasserfläche sind nutzbar. Der Geierswalder See ist 650 Hektar groß - hier sind 600 Hektar nutzbar, der übrige Teil der Seefläche ist für den Naturschutz vorbehalten. (Korrigierter Stand: 20.07.26)

Im Koschener Kanal beträgt die Fahrwassertiefe 2,50 m bei einem Wasserstand von + 98,0 m. Der derzeit gemessene Wasserstand im Senftenberger See liegt bei 98,96 m NHN (Mitte Juni 2026).

Im Sornoer Kanal, im Ilse-Kanal, im Barbara Kanal und Rosendorfer Kanal ist die Fahrtiefe bei 1,20 m bei einem Wasserstand von + 100,00 m NHN. Gegenwärtig (Mitte Juni 2026) liegt der mittlere Wasserstand in den vier verbundenen Gewässern bei einem Wert von 100,62 m NHN.

Bauzeiten der einzelnen Kanäle

Überleiter 8 (Rosendorfer Kanal)

  • Verbindung: Partwitzer See ↔ Sedlitzer See
  • Bauende: 2006 fertiggestellt (im Jahr 2006 eingeweiht).

Überleiter 9 (Barbara-Kanal)

  • Verbindung: Geierswalder See ↔ Partwitzer See
  • Bauende: Ende 2003 fertiggestellt (wird bereits seit Herbst 2019 aktiv genutzt).

Überleiter 10 (Sornoer Kanal)

  • Verbindung: Geierswalder See ↔ Sedlitzer See
  • Bauende: Zusammen mit ÜL 8 und 9 in den frühen 2000er-Jahren rohbaufertig übergeben, die finale schiffbare Ausrüstung läuft bis Frühjahr 2026.

Überleiter 11 (Ilse-Kanal)

  • Verbindung: Sedlitzer See ↔ Großräschener See
  • Bauzeit: Frühjahr 2010 bis Dezember 2014. Der Tunnel unter der Bundesstraße 96 und der Bahnlinie war das technisch aufwendigste Teilstück.

Überleiter 12 (Koschener Kanal)

  • Verbindung: Senftenberger See ↔ Geierswalder See
  • Bauzeit: 2009 bis 2013. Am 1. Juni 2013 wurde der Kanal feierlich eröffnet und für den Verkehr freigegeben.
Überleiter (ÜL) Länge Kanal in m
ÜL 8 440
ÜL 9 1.150
ÜL 10 1.250
ÜL 11 1.197
ÜL 12 1.050

Beim Blick in die Geschichte kann man mit dem Blick aus 2026 festhalten: genau 100 Jahre sind seit der Aufschlussbaggerung für den damaligen Tagebau Ilse-Ost vergangen, in dessen Restloch sich heute der Sedlitzer See erstreckt. Bis zur heutigen Nutzung haben drei Generationen von Bergleuten an dieser komplexen Wiedernutzbarmachung gearbeitet.

Die aktive Hauptflutung des Sedlitzer Sees durch die LMBV dauerte rund zwei Jahrzehnte und wurde am 23. Dezember 2005 begonnen im Jahr 2025 offiziell abgeschlossen. Sein Wasserstand liegt gegenwärtig bei etwa 100,69 m NHN (Normalhöhennull).

Die Flutung des Großräschener Sees dauerte mehrere Jahre. Offizieller Beginn der Flutung durch den Bergbausanierer LMBV war am 15. März 2007. Am 16. Mai 2019 erreichte der See erstmalig seinen Zielwasserstand und 2024 planmäßig seinen finalen Endwasserstand von 100,70 Metern NHN.

Das Gewässer des Partwitzer Sees ist vom 24. November 2004 bis zum 5. Februar 2015 aktiv von der LMBV geflutet worden. Seitdem wird er innerhalb einer Lamelle um den Wert von 100,70 Meter NHN bewirtschaftet.

Der Geierswalder See wurde im Zeitraum zwischen dem 25. März 2004 bis zum 26. Juni 2013 geflutet. Er stand damit als einer der ersten jüngeren Bergbaufolgesee im Rahmen einer Zwischennutzung bereits teilweise zur touristischen Nutzung zur Verfügung. Auch er wird von der WBLR um den Wert von101 Meter NHN bewirtschaftet. Sein Wasserstand liegt derzeit bei 100,69 m NHN (Stand Mai 2026).

Der Senftenberger See entstand durch Flutung aus dem Wasser der Schwarzen Elster von 1969 bis 1973 im Restloch des Tagebaus Niemtsch. Er wird seit mehr über 53 Jahren von der Wasserwirtschaft, heute LfU, als „Speicher Niemtsch“ aktiv gesteuert und parallel touristisch genutzt. Sein Wasserstand liegt im Mai 2026 bei 99,20 Meter NHN. Er gilt als erstes großes Pionierobjekt eines Restloches, dass bewusst und aktiv von Menschhand hergestellt wurde.

Bisher sind für die gesamte Restlochkette seit Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der Bergbausanierung der LMBV 941 Mio. € aufgewendet worden. Davon waren anteilig 103,5 Mio. € Ländermittel zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards (nach § 4 VA BKS). Stand: 04.06.2026

See (Restloch (RL)) max. Wassertiefe (Endstand) in m (Quelle: Geoportal LMBV)
Großräschener See (RL Meuro) 48,2
Sedlitzer See (RL Sedlitz) 36,0
Partwitzer See (RL Skado) 27,0
Geierswalder See (RL Koschen) 34,0
Senftenberger See (RL Niemtsch) 24,7
See Volumen
Sedlitzer See 212,00 Mio. Kubikmeter
Großräschener See 135,00 Mio. Kubikmeter
Partwitzer See 134,00 Mio. Kubikmeter
Geierswalder See 98,00 Mio. Kubikmeter
Senftenberger See 80,00 Mio. Kubikmeter (Angabe des LfU)

Diese Frage beantworten Experten mit "Ja". Zudem ist die Flutung der überwiegenden Mehrheit der LMBV-Bergbaufolgeseen bereits weitgehend abgeschlossen. Die Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier (WBLR) stellt die aktuelle Bewirtschaftung des Seenverbundes in Abstimmung mit den Ländern Brandenburg und Sachsen sicher.

Nach aktuellem Stand verfügen die meisten Bergbaufolgesee trotz Verdunstungsverlusten über einen Wasserüberschuss aus dem Grundwasser. Auch die übrigen Seen können ihre sommerlichen Verdunstungsverluste in der Regel selbst in niederschlagsarmen Winterhalbjahren ausgleichen. Für die Seen selbst ist damit grundsätzlich ausreichend Wasser vorhanden.

Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch weniger bei den Seen als bei den Fließgewässern: Deren Abflüsse werden bereits heute in Trockenzeiten durch Wasser aus den Seen gestützt, um Mindestabflüsse aufrechtzuerhalten. Ob hierfür dauerhaft genügend Wasser verfügbar bleibt, ist daher die entscheidende Frage. Ohne die Erschließung zusätzlicher Wasserressourcen können die Seen den künftig steigenden Bedarf in den Fließgewässern nur noch teilweise decken. Trockenperioden wie in den Jahren 2018, 2019 und 2020 hätten dann noch stärkere Auswirkungen auf die Spree und die Schwarze Elster.

Am Großräschener und Geierswalder See sind die großen Sanierungsarbeiten aus aktueller Sicht abgeschlossen. Die im Großräschener See noch vorhandenen Schächte der Flutungsleitung sollen perspektivisch zurückgebaut werden. Aktuell sind diese durch Tonnen vor Befahren geschützt.

Am Geierswalder See sind Gewässerunterhaltungsmaßnahmen an der Südböschung notwendig, die Sicherung der sogenannten Glassandhalde (östlich von Kleinkoschen) durch Verdichtungsmaßnahmen findet aktuell statt. Beide Maßnahmen sind voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen.

Am Partwitzer See sind in den nächsten Jahren noch verschiedene Sicherungsmaßnahmen an den Böschungen notwendig.

Der Sedlitzer See umfasst zum aktuellen Stand die meisten laufenden Sanierungsarbeiten. Vorrangig liegt in der Wintersaison 2026/2027 das Augenmerk auf der Totholzbeseitigung und dem Überhöhenabtrag, damit zur Saison 2027 die gesamte Wasserfläche des Sedlitzer Sees zum Befahren freigegeben werden kann. Zum Schutz des Sanierungsstützpunktes Sedlitz wird in den Jahren 2027/2028 ein Wellenbrecher errichtet.

Perspektivisch werden die östlich gelegenen Seen (die sogenannte Erweiterte Restlochkette) durch die LMBV ebenfalls saniert mit dem Ziel, diese an den Freistaat Sachsen und damit einer touristischen Nutzung zu übergeben. Eine Anbindung an den Seenverbund ist vorgesehen. Aufgrund der Zusammenhänge mit der Sanierung der B97/ S130, der Sanierung von Innenkippenbereichen (heutige Sperrgebiete angrenzend an die Gewässer) und weiterer notwendiger wasserbaulicher und geotechnischer Maßnahmen wird eine touristische Nutzung aus gegenwärtiger Sicht nicht vor frühestens Mitte der 2040er Jahre möglich sein.

Zur Erweiterten Restlochkette gehören:

  • der Neuwieser See (ca. 640 ha)
  • der Blunoer Südsee (ca. 410 ha)
  • der Sabrodter See (ca. 200 ha)
  • der Spreetaler See (ca. 370 ha)
  • der Bergener See-West (ca. 60 ha)
  • der Bergener See-Ost (ca. 30 ha).

Die dann vorhandene Wasserfläche der gesamten Restlochkette ist insgesamt ca. 6.800 ha groß.

Die hydrochemische Entwicklung der entstehenden Bergbaufolgeseen – den sogenannten “Restlöchern” des Braunkohlebergbaus – wird vorrangig von Stoffeinträgen aus dem zuströmenden Grundwasser, aus Sedimenten der Böschungen sowie der Beschaffenheit des zur Fremdflutung eingesetzten Wassers beeinflusst. Es kann zur Versauerung der Seen kommen, der mit der so genannten In-Lake-Neutralisation begegnet wird. Hierbei fährt das Gewässerbehandlungsschiff der LMBV mäandrierend über die Seekörper und bringt Kalksteinmehl, Kalkhydrat oder Branntkalk direkt ins Gewässer ein.

In einigen Seen, so am Partwitzer, Sedlitzer und auch Geierswalder See, kommt es durch den Eintrag von gelöstem Eisen in das Wasser mittelfristig zur leichten Versauerung, der pH-Wert sinkt dann auf unter 7,0. Das LMBV-Gewässerbehandlungsschiff "Klara" bringt entsprechend der Monitoringauswertung dann gezielt Kalk in überschaubaren Mengen in das Gewässer ein, das Eisen wird gebunden und fällt aus. Andere Seen sind von der Versauerung aufgrund ihrer geografischen Lage nicht davon betroffen.

Dies ist, wie auch dass Stillliegen, Ankern und Segeln in den Kanälen nicht erlaubt.

Die LMBV ist die Projektträgerin der ostdeutschen Bergbausanierung und zuständig für die nicht privatisierten  Braunkohlentagebaue aus der Zeit von 1949 bis 1990. Sie schafft langfristig die Voraussetzungen für eine umfassende Umstrukturierung und Gesundung der einstigen Braunkohlenregionen in der Lausitz und Mitteldeutschland. Seit über 30 Jahren saniert die LMBV bereits im Auftrag von Bund und Ländern die Hinterlassenschaften des DDR-Braunkohlenbergbaus in den Revieren der Lausitz und Mitteldeutschlands sowie des Kali‑, Spat- und Erzbergbaus in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die Verwahrung stillgelegter Bergwerke ist seit Mitte 2014 ebenfalls ein Sanierungsbereich der LMBV. Im Ergebnis dieser Tätigkeit entstehen sichere Landschaften, die neue Perspektiven bieten, nicht nur für die Menschen, die hier leben und arbeiten, sondern auch für die dafür in Anspruch genommene Landschaft. Die bisherige Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte. Nirgendwo sonst auf der Welt ist eine industrielle Landschaft in diesen Dimensionen von Menschenhand umgestaltet und für künftige Generationen nutzbar gemacht worden. Es ist aber auch eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der neue Wege zu beschreiten waren und auch künftig neue Herausforderungen stehen. Die LMBV ist nicht zuständig für die Sanierung der noch aktiven drei Tagebaue in der Lausitz. Dies obliegt der Bergwerkseigentümerin, der LEAG.

Die Wasserkörper der vier „jungen Seen“ der Seenkette weisen derzeit alle samt ein pH-neutrales Milieu auf. Aktuell bewegen sich die pH-Werte in folgenden Bereichen:

  • Geierswalder See: 6,8 - 7,3
  • Partwitzer See: 6,6 – 7,1
  • Großräschener See: 7,8 – 8,1
  • Sedlitzer See: 7,2 – 7,6.

Die pH-neutralen Zustände wurden durch initiale und nachfolgend bedarfsgerechte Behandlungen mit dem LMBV-eigenen Behandlungsschiff erreicht. Zur Sicherung der pH-neutralen Zustände wird es im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Nachsorge auch zukünftig bedarfsgerechte Behandlungen in Abhängigkeit der zugeführten Wassermengen geben. Beispielsweise ist am Partwitzer See die nächste Nachsorgebehandlung für die 26. KW 2026 vorgesehen.

Der Senftenberger See zeigt ebenfalls stabile pH-Werte um pH 7. Hier sind nicht zuletzt aufgrund der Bewirtschaftung (hoher Wassermengendurchsatz) keine Nachsorgebehandlungen notwendig.

Gebadet werden darf an allen offiziellen, ausgeschilderten Badestränden.

Am Senftenberger See sind das die Strände in Großkoschen (am Ortseingang und im Familienpark), in Niemtsch, in Buchwalde und in Senftenberg sowie in den Badebuchten im Bereich der Südsee. 

Am Geierswalder See befindet sich der Badestrand am Südufer im Ort Geierswalde.

Der Badestrand des Partwitzer Sees liegt östlich der Halbinsel und gehört zum Ort Klein Partwitz.

Am Großräschener See darf am Stadtstrand am Nordufer gebadet werden und 

am Sedlitzer See am Badestrand Lieske, ebenfalls am Nordufer gelegen.

Informationen zu allen Badestränden sowie weitere Strände finden Sie auf der  Website: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/baden/artikel-badeseen.html

Alle fünf Seen und alle Kanäle des schiffbaren Seenverbunds dürfen ab ihrer Freigabe mit Motorbooten, Segelbooten und muskelkraftbetriebenen Booten befahren werden. Beim Durchfahren der Kanäle müssen Segelmasten umgelegt werden.

Bereiche, die nicht befahren werden dürfen, sind mit gelben Tonnen gekennzeichnet und in der Übersichtskarte „Schiffbarer Seenverbund mit Karte“ markiert.

  • Tonnen sind genormte nautische Seezeichen zur Navigation auf dem Gewässer.
  • Bojen sind Schwimmkörper, die in der Regel als Markierungen (z.B. beim Ankern) oder zur Abgrenzung von Badebereichen dienen.

In den Seen der Restlochkette gibt es sowohl Tonnen als auch Bojen.

Die Tonnen markieren die Einfahrten in die Überleiter und Häfen. In 2026 definieren sie zusätzlich auf dem Sedlitzer See die freigegebene, schiffbare Wasserfläche (das Fahrwasser). Mit Abschluss der Sanierungsarbeiten der LMBV auf dem See werden diese entfernt und damit mehr Wasserfläche zur Nutzung freigegeben. Der Flyer "Schiffbarkeit im Lausitzer Seenland" informiert hierzu genauer. 

An den Uferstellen gibt es verschiedene Schilder mit unterschiedlichen Aufschriften und Bedeutungen. Während an den Kanaleinfahrten z.B. die Schilder zur Regelung der Schifffahrt (z.B. Höhen- und Breitenbegrenzungen oder Geschwindigkeiten) und der Durchfahrtszeiten zu finden sind, weisen an anderen Stellen Schilder z. B. auf Naturschutzgebiete oder noch vorhandene Sperrbereiche hin.

Es gelten in den fünf Seen die jeweiligen Landesschifffahrtsverordnungen. Für den Senftenberger, Sedlitzer und Großräschener See gilt die Verordnung von Brandenburg. Durch den Partwitzer See und den Geierswalder See verläuft die Grenze zwischen dem Land Brandenburg und dem Freistaat Sachsen. Auf dem brandenburgischen Teil dieser beiden Seen gelten im Einvernehmen beider Bundesländer die gleichen Geschwindigkeiten und Fahrzeiten wie in der Sächsischen Schifffahrtsverordnung.

Angelegt werden darf an den dafür ausgezeichneten Stegen, Marinas und Häfen. Die Stege für Gastlieger finden Sie in der Übersichtskarte „Schiffbarer Seenverbund mit Karte“: https://www.lausitzerseenland.de/visioncontent/mediendatenbank/faltblatt_schiffbarer_seenverbund_mit_karte_stand_06_2026.pdf.

Gegebenenfalls müssen Sie sich vorher beim zuständigen Hafemeister anmelden. Private Steganlagen dürfen nicht ohne Nachfrage genutzt werden.  Auf dem Partwitzer See gibt es derzeit keine offizielle Möglichkeit, mit dem Boot anzulegen.

Die Fahrradstrecke, die an allen fünf Seen an den äußeren Ufern verläuft, hat eine Länge von ca. 56 Kilometern. Geeignet für Start und Ziel ist hierfür z. B. der Ort Senftenberg mit seinem Stadthafen.

Eine wesentlich kürzere Route verläuft ab dem Nordufer des Sedlitzer Sees entlang der innenliegenden Ufer der Seen und der Landmarke Lausitzer Seenland. Hierbei beträgt die Länge nur knapp 30 Kilometer.

Die meisten Seen können über einen offiziellen Seerundweg auch einzeln umrundet werden. Der Rundweg um den Großräschener See beträgt 17 Kilometer, der Rundweg um den Partwitzer See 21 Kilometer, der Weg um den Geierswalder See 16 Kilometer und der um den Senftenberger See 18 Kilometer. Ein durchgängig asphaltierter Rundweg um den Sedlitzer See ist geplant, bisher jedoch nur teilweise nutzbar.

Eine verbindliche Zeitaussage ist schwierig, da große Erfahrungswerte noch fehlen. Auf direktem Weg handelt es sich um eine Strecke von etwa 20 Kilometern. Mit einem Motorboot ist bei direktem Fahrtweg ohne Pause mit vier Stunden für diese Strecke zu rechnen, eher noch mehr. Denn hinzu kommen nicht vorhersehbare Wartezeiten an den Kanälen, die Zeit der Schleusung im Koschener Kanal und mögliche starke Winde auf den weiten offenen Wasserflächen. Mit muskelkraftbetriebenen Booten ist von einer erheblich längeren Zeit auszugehen. Aufgrund der Schutzbereiche in den Uferzonen können Wasserwanderer auch nicht nahe an den Ufern paddeln oder ihr Kanu zur Rast ans Ufer bringen.

Fahrtzeiten und Strecken sollten daher nicht unterschätzt werden und Bootsfahrer und Bootsmieter großzügig planen.

Für die Fahrt von Senftenberg nach Großräschen sollte mit Motorboot ein Tag eingeplant werden. Mit einem muskelkraftbetriebenen Boot ist die Strecke nicht an einem Tag zu schaffen.

Der Senftenberger See ist am weitesten touristisch entwickelt, da er bereits seit 1973 zum Baden und Schifffahren freigegeben ist. Eine Übersicht der Angebote am Senftenberger See finden Sie hier:

https://www.lausitzerseenland.de/de/die-seen/artikel-senftenberger-see.html

Jeder der fünf Seen hat seine Besonderheiten.

Der Senftenberger See ist am weitesten touristisch entwickelt und gilt als der Familiensee. Fünf Strände, die große Anlage des Familienparks und Wassersportangebote an zwei Standorten – dem Stadthafen Senftenberg und dem Hafencamp – laden zum Urlaub und Ausflügen am Wasser ein. Auf dem Senftenberger See fährt das Fahrgastschiff „Santa Barbara“ und in der Mitte des Sees befindet sich eine geschüttete Insel, die vollständig unter Naturschutz steht.

Der Geierswalder See ist über den Koschener Kanal mit dem Senftenberger See verbunden – dabei muss sogar eine Schleusenpassage überwunden werden. Am Geierswalder See befindet sich das markante Leuchtturm-Hotel und ein Wasserwanderrastplatz mit Slipanlage. Zwei weitere Kanäle verbinden den Geierswalder See mit seinen Nachbarn. Der Sornoer Kanal führt vorbei am Aussichtsturm Landmarke Lausitzer Seenland, besser bekannt als „Rostiger Nagel“, in den Sedlitzer See und der Barbara-Kanal führt in den Partwitzer See.

Der Partwitzer See wird durch eine 2,5 Kilometer lange Halbinsel in zwei Becken geteilt. Die Halbinsel steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werden. Der lange Sandstrand mit flach abfallendem Ufer ist beliebt bei Familien. Eine öffentliche Anlegestelle ist in Planung.

Über den Rosendorfer Kanal ist der Partwitzer See mit dem Sedlitzer See verbunden. Ein noch nicht freigegebener Kanal zum Neuwieser See befindet sich außerdem im Süden des Sees. Um den Partwitzer See führt ein 21 Kilometer langer asphaltierter Radweg zum Fahrradfahren und Skaten.

Der Sedlitzer See ist der Dreh- und Angelpunkt für den Verbund der fünf Seen. Über den Ilse Kanal ist der Sedlitzer See mit dem Großräschener See verbunden, dafür muss eine Tunnelröhre durchfahren werden. Der Rosendorfer Kanal verbindet den Sedlitzer mit dem Partwitzer See und der Sornoer Kanal verbindet den Sedlitzer mit dem Geierswalder See, dabei fährt man am Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ vorbei. Mit einer Fläche von 14 km² ist er der größte See des Lausitzer Seenlands. Es gibt einen Hafen in der Sedlitzer Bucht und in Lieske ist ein Wasserwanderrastplatz geplant. Für alle Boote kann 2026 nur die Einlassstelle am Nordufer in Bahnsdorf genutzt werden. Für den Sedlitzer See gibt es eine Sondergenehmigung als Landeplatz für Wasserflugzeuge.

Der Großräschener See ist der westlichste See des neuen Seenverbunds. Bekannt ist er für seine Seebrücke, die IBA-Terrassen, den Weinberg am See, den Aussichtspunkt „Victoriahöhe“ und das großzügige Hafenbecken. Das Fahrgastschiff „Wilde Ilse“ fährt auf dem Großräschener See und ab Freigabe des Ilse Kanals auch durch diesen und auf dem Sedlitzer See. Am Nordufer befindet sich der große Stadtstrand. Ein 17 Kilometer langer asphaltierter Rundweg führt um den See und auf die Reppister Höhe hinauf, von wo aus man einen Rundumblick auf die Landschaft genießen kann.

Alle Seeprofile der fünf Seen und der anderen Seen im Lausitzer Seenland finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/die-seen.html

Nein, Angeln ist nur am Senftenberger See und am Geierswalder See gestattet.

Der Senftenberger See wird von der Teichwirtschaft Eulo bewirtschaftet. Er ist kein DAV- Gewässer und verfügt daher nicht über eine Gewässernummer. An ausgewiesenen Stellen ist das Angeln im Senftenberger See ganzjährig möglich, dazu gehören die Angelstellen Südsee, Niemtsch, Senftenberg und Buchwalde. An den Strandbereichen ist das Angeln nur in der Zeit vom 01.10. bis 15.04. möglich. Ganzjährig untersagt ist das Angeln an ausgewiesenen Sperrbereichen und im Bereich von Hafen- und Steganlagen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/angeln/artikel-senftenberger-see.html

Der Geierswalder See ist ein allgemeines Angelgewässer mit der Nummer D07-170. Angeln ist ganzjährig sowohl vom Ufer als auch vom Boot ausgestattet, aber in der Zeit vom 01.04. – 31.10. nicht an den Badestellen und den Wasserskiflächen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.lausitzerseenland.de/de/erleben/wasser/angeln/artikel-geierswalder-see-angelgewaesser-d07-170.html

Für die Vermarktung des Lausitzer Seenlands als Reiseziel ist der Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V. zuständig. Mehr unter: www.lausitzerseenland.de

Auch nach der Öffnung des Seenverbundes gelten auf den Seen weiterhin bestimmte Regeln und Einschränkungen. Grundsätzlich dürfen die Seen nur in den freigegebenen Bereichen und bei einem Wasserstand zwischen +100,00 m NHN und +101,25 m NHN genutzt werden. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich vorab eigenverantwortlich über den aktuellen Wasserstand informieren und die Beschilderungen, Tonnen, Sperrbereiche und Hinweise vor Ort beachten.

Einige Bereiche bleiben aus Sicherheits-, Sanierungs- oder Naturschutzgründen weiterhin gesperrt. Das betrifft zum Beispiel gekennzeichnete Sperrbereiche, technische Anlagen, Naturschutzgebiete sowie einzelne Teilflächen, auf denen noch Arbeiten laufen oder besondere Schutzgründe bestehen. Auch künftige temporäre Sperrungen sind möglich, wenn weitere Sanierungsmaßnahmen oder Sicherheitsgründe dies erforderlich machen.

Baden ist nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erlaubt. Auf einigen Seen ist auch das Tauchen mit Atemgerät eingeschränkt oder verboten. Eissport, Viehtränken und Schwemmen sind untersagt. Die Nutzung erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Für die schiffbare Nutzung gelten außerdem die Regelungen der Landesschifffahrtsverordnung. In den Überleitern und in deren Einfahrtsbereichen können besondere Regeln gelten, zum Beispiel Beschränkungen für bestimmte Fahrzeuge oder Wassersportgeräte. Maßgeblich sind immer die aktuellen Regelungen sowie die Kennzeichnungen vor Ort.

Am 26.06.26 wurden die entsprechenden Neufassungen der Allgemeinverfügungen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde im Amtsblatt veröffentlicht:

  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Geierswalder See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0468/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Großräschener See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0485/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Partwitzer See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0513/25
  • Beschränkung des Gemeingebrauchs für den Sedlitzer See — Geschäftszeichen: 70.2.15–70.18–0147/26

Die zum 29.06.26 angepasste LSchiffV wurde am 25.06.26 veröffentlicht:

Verordnung für die Schifffahrt auf den schiffbaren Gewässern des Landes Brandenburg (Landesschifffahrtsverordnung — LSchiffV) AendLSchiffV13

Sedlitzer See

Partwitzer See

Senftenberger See

Geierswalder See

Großräschener See


LMBV-Medieneinladung zum Festakt „Fünf Seen – ein Verbund“ am Sedlitzer Seeufer am 29. Juni 2026

Großer Tag für das Lausitzer Seenland: Verbundfreigabe von fünf Bergbaufolgeseen steht bevor

Senftenberg. Am 29. Juni 2026 werden die Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen und die Staatsministerin Elisabeth Kaiser auf Einladung der LMBV gemeinsam mit der Region am Nordufer des Sedlitzer Sees den Verbundstart vor Ort symbolisch bei einem Festakt ab 11 Uhr einläuten. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden an diesem Tag auch der Sornoer Kanal und der Ilse-Kanal in Nutzung gehen. Die LMBV erwartet dazu Partner und Gäste zu 10:30 Uhr am Nordufer des Sedlitzer Sees am sog. Sanierungsstützpunkt. Die Ausschilderung erfolgt zum Sedlitzer See von der B 156 aus.

Wir freuen uns, wenn Sie sich bei Interesse zu dieser Veranstaltung im Vorfeld bereits unter pressesprecher@lmbv.de bitte bis zum 24.06.26 anmelden.

Für die Medienvertreter bieten wir zusätzlich noch an:

  • Um den Verbund anschaulich zu zeigen, wird Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke um 9:45 Uhr im Hafen Großräschen ein Polizeiboot besteigen und dort direkt bereits schon für erste Fragen von Journalisten bis 10:00 Uhr kurz zur Verfügung stehen. Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg wird bei seiner Fahrt durch den Großräschener See über den Ilse-Kanal zum Nordufer des Sedlitzer Sees vom Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, Bernd Sablotny, und dem Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Alexander Erbert, begleitet.
  • Parallel wird der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer im Hafen Geierswalde ebenfalls um 9:45 Uhr vor dem Ablegen für Fotos und O-Töne zur Verfügung stehen. Er wird in Begleitung des Kaufmännischen Geschäftsführers der LMBV, Torsten Safarik, und dem Landrat des Landkreises Bautzen, Udo Witschas, ebenfalls ein Polizeiboot nutzen, um vom Geierswalder See kommend durch den Sornoer Kanal zum Nordufer der Sedlitzer Sees anzureisen.

Die Zeit von der Bootsabfahrt bis zum Festakt sollte jeweils ausreichend sein, um als Medienschaffender parallel auf dem Landweg auch das Festgelände der LMBV am Nordufer des Sedlitzer Sees rechtzeitig zu erreichen.

Blick über den Überleiter 11 zum Großräschener See (Ilse-Kanal)

Hintergrund: Es handelt sich um einen großen Schritt für die Lausitz: Genau 100 Jahre sind seit der Aufschlussbaggerung für den damaligen Tagebau Ilse-Ost im Jahr 1926 vergangen, in dessen Restloch sich heute der Sedlitzer See der LMBV erstreckt. Bis zur heutigen Nutzung dieses vormaligen Restloches haben Generationen von Bergleuten an der komplexen Wiedernutzbarmachung der ehemaligen Tagebaue gearbeitet. Am Beispiel des nun entstandenen Lausitzer Verbundes von fünf von Menschenhand hergestellten Gewässern lässt sich gut das Motto der LMBV „Vom Bergmann zum See(n)mann“ nachvollziehen. Hauptaufgabe des Bergbausanierers war und ist, sichere Landschaften nach dem Bergbau für eine Nachnutzung in der Region herzustellen.

Der Sprecher der Geschäftsführung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), Bernd Sablotny, betont: „Dieser Verbund ist ein großer Schritt nach vorn, den wir gemeinsam mit unseren Partnern würdigen. Mit den abgestimmten und gezielten Anstrengungen für diesen Seenverbund hatten es alle Beteiligten bereits zum 24. April 2026 geschafft, eine allererste Wassersportsaison auf dem Sedlitzer See ermöglichen. Mit der nun bevorstehenden Freigabe der Überleiter 10 und 11 können Bootsnutzer den Verbund der fünf Bergbaufolgeseen ab dem 29. Juni 2026 befahren.“

Auch die Arbeiten am Überleiter Nr. 8 (Rosendorfer Kanal) i. A. der LMBV werden noch im Spätsommer 2026 abgeschlossen. Bereits Anfang 2026 hatten sich in Großkoschen bei einer der regelmäßigen LMBV-Statusberatungen zum Fortgang in der Restlochkette die dort beteiligten Vertreter von Landesregierungen, Behörden, Zweckverbänden, der Landkreise und Kommunen mit dem Bergbausanierer LMBV gemeinsam darauf verständigt, den Seenverbund in der Restlochkette bereits frühzeitig zum 29. Juni 2026 zu organisieren. Damit wird eine breite Nutzung des Seenverbundes noch in der touristischen Saison in 2026 ermöglicht. (UST)

Fotos:  LMBV | Steffen Rasche | 2026


Erste seeseitige Dalbe vom Ponton aus im Sedlitzer See eingesetzt

Schifffahrtstechnische Ausrüstung durch Firma Metzner weitergeführt

Senftenberg/ OT Kleinkoschen. Am 6. März 2026 konnte im Sedlitzer See vor dem Überleiter 10 gegen 11 Uhr die erste von acht Dalben seeseitig im Auftrag der LMBV eingebracht werden. Dazu wurde ein Raupenkran des auftragnehmenden Unternehmens Metzner genutzt, der zuvor auf einem Schwimmponton positioniert worden war.

Mit der Umsetzung der schifffahrttechnischen Ausrüstung des Sornoer Kanals ist das Lausitzer Unternehmen Metzner beauftragt. Diese jetzt einzubringenden seeseitigen Dalben dienen künftig an der Seewartestelle für die Anbringung der Leiteinrichtungen hin zum Kanal. Weitere sieben Dalben werden noch in den nächsten Tagen für den Anlegesteg unmittelbar unterhalb des Rostigen Nagels in den Seegrund eingelassen. Zudem müssen noch Markierungsdalben für die Fahrrinne im Überleiter an ihre vorgegebenen Punkte positioniert werden.

„Die erste seeseitige Dalbe, ein15 Meter langes beschichtetes Stahlrohr mit einem 800er Durchmesser, hatte ein Gewicht von etwa 8.200 kg“, wie Bauleiter Matthias Nagel von der Firma Metzner erklärte. Mit einer Klemmzange wurde die Dalbe vom Raupenkran aufgerichtet und dann an einem „Freireiter“ hängend zum Einbringen vorbereitet. Mit Unterstützung von GPS wurde dazu der genaue Einbringpunkt fixiert. Mit Hilfe zweier E-Motore im „Freireiter“, einer freireitenden Vibrationsramme vom Typ M-32 HFV, wurde die Dalbe in Schwingung versetzt und mit ihrem Eigengewicht in den Seegrund eingelassen.

Der verantwortliche LMBV-Abteilungsleiter Michael Matthes betonte, dass damit ein weiterer sichtbarer Schritt hin zum geplanten Seenverbund im Sommer 2026 geleistet wurde, nachdem zuvor winterliche Wetterbedingungen mit Frost und Eis auf dem See eine frühere Umsetzung behindert hatten. Ziel der LMBV und aller Beteiligten bleibt, den Seenverbund aus Sedlitzer See, Großräschener See, Partwitzer See und Geierswalder See zum 29. Juni 2026 schiffbar zu machen. (UST)

LMBV-Vertreter M. Matthes im RBB-Interview.
LMBV-Vertreter M. Matthes im RBB-Interview.
Bei ruhiger See konnte die erste Dalbe seeseitig zunächst angeschlagen werden.
Bei ruhiger See konnte die erste Dalbe seeseitig zunächst angeschlagen werden.
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Beeindruckende Arbeiten von Mitarbeitern der Firma Metzner, erläutert von Bauleiter Nagel.
Beeindruckende Arbeiten von Mitarbeitern der Firma Metzner, erläutert von Bauleiter Nagel.
Die seeseitigen Dalben haben eine Länge von 15 Meter und ein Gewicht von etwa 8.200 kg.
Die seeseitigen Dalben haben eine Länge von 15 Meter und ein Gewicht von etwa 8.200 kg.
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Danierl Mastow vom RBB interviewt Bauleiter Matthias Nagel für Antenne Brandenburg.
Danierl Mastow vom RBB interviewt Bauleiter Matthias Nagel für Antenne Brandenburg.

 

Fotos: Uwe Steinhuber (LMBV)

Es ist vollbracht - die Dalbe steht an Ort und Stelle im Sedlitzer Seegrund.
LMBV-Vertreter M. Matthes im RBB-Interview.
Medienvertreter waren vor Ort - hier Ralf Jußen für Seenluft24.
Die genau Positionierung der Dalbe erfolgte mit Hilfe von GPS-Daten.


Fünf Seen — ein Verbund: Am 31. Juli 2026 ist “Stichtag” im Lausitzer Seenland

Senftenberg. Das Lausitzer Seenland verwandelt sich vom ehemaligen Bergbaurevier in ein Urlaubsparadies. Mit der Entstehung einer einzigartigen Wasserwelt wächst hier Europas größte künstliche Seenlandschaft heran. Einen bedeutenden Meilenstein erreicht die Region am 31. Juli 2026: Dann werden erstmals fünf schiffbare Seen durch Kanäle miteinander verbunden sein. Der vernetzte Seenverbund wird den Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See umfassen. Zusammen ergibt sich eine Wasserfläche von etwa 5.300 Hektar zum Bootfahren.

„Wir als Bergbausanierer haben in den vergangenen Jahren alle zuständigen Akteure und Behörden der Region an einen Tisch geholt, um unser Ziel zu erreichen: Die Verbindung aller fünf Seen nächstes Jahr. Wir blicken mit Enthusiasmus und Vorfreude auf den 31. Juli nächsten Jahres“, so Bernd Sablotny, Geschäftsführer der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH.

Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. freut sich: „Mitten im Sommer 2026 heißt es Leinen los für ausgedehnte Bootstouren über fünf Seen. Die Freigabe markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Wassertourismus im Lausitzer Seenland. Die vernetzten Seen im Herzen der Region bieten neue Perspektiven für die Erholung und Freizeitgestaltung und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region. Von dieser Entwicklung werden Urlauber, Einwohner und die Tourismuswirtschaft profitieren.“

Schon heute können Freizeitkapitäne über den Koschener Kanal vom Senftenberger See zum Geierswalder See und über den Barbara-Kanal weiter zum Partwitzer See fahren. Neu hinzukommen ab nächstem Jahr drei schiffbare Kanäle: Der Sornoer Kanal verbindet den Geierswalder See mit dem Sedlitzer See, der Rosendorfer Kanal den Partwitzer See mit dem Sedlitzer See und der Ilse-Kanal den Sedlitzer See mit dem Großräschener See.

Künftig sollen auch Fahrgastschiffe auf dem freigegebenen Seenverbund kreuzen und Besucher auf dem Wasserweg durch die Region führen. Aktuell liegt mit der „Wilden Ilse“ im Hafen Großräschen ein geeignetes Fahrgastschiff bereit. Die Zweckverbände Lausitzer Seenland Brandenburg und Sachsen planen, ein bis zwei weitere Ausflugsschiffe anzuschaffen und diese durch einen externen Betreiber bewirtschaften zu lassen.

Ziel ist es, ein attraktives Angebot für Einheimische und Gäste zu schaffen und die Nutzung der Seenlandschaft zu stärken. Interessierte Unternehmen oder Organisationen sind eingeladen, ihre Interessenbekundung bis zum 7. November 2025 an den Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg per E-Mail an verbandsleitung@zv-lsb.de zu richten.

Fotos: LMBV/Christian Horn und Steffen Rasche (Luftbild)


Tour der LMBV mit Seenluft24 durch die Tagebau-Restlochkette

Senftenberg. Im August 2025 ging Reporter Ralf Jußen von Seenluft24 der Frage nach, wie der Stand der Sanierung am zentralen Sedlitzer See der LMBV ist. Gemeinsam mit dem Sanierungsbereichsleiter Lausitz, Gerd Richter, ging der Regionalsender auf eine Befahrung, um die laufenden Arbeiten an und um die Restlochkette bei Senftenberg in Augenschein zu nehmen.

Dabei gab LMBV-Prokurist G. Richter Erläuterungen zum Bau des weitestgehend bereits fertigen Ableiters, zur schonenden Sprengverdichtung auf der Brückenfeldkippe bei Sedlitz, zur Totholzbergung auf dem See sowie zum Ausspiegeln mit den benachbarten Bergbaufolgeseen.

Ziel aller Arbeiten, auch der noch ausstehenden Ausstattung der verbindenden Überleiter zum Partwitzer See, zum Geierswalder See und Großräschener See ist die Fertigstellung und Nutzbarmachung des Sedlitzer Sees im Jahr 2026. Mit interessanten Drohnenaufnahmen bekommen Interessierte einen guten Überblick über den Stand der Sanierungsprojekte. (UST)

Hier die Links zu den Online-Filmbeiträgen von Seenluft24:

Dreh bei den Bohrarbeiten der TDE auf der Brückenfeldkippe
Fotos: LMBV | Dr. Uwe Steinhuber