Luftmessungen durch Aneco beginnen an fünf Messstellen

Leipzig/Mumsdorf. Bei einem Vor-Ort-Termin an der Kindertagesstätte in Mumsdorf hat Dr. Annekatrin Dreyer vom ANECO Institut für Umweltschutz GmbH & Co. den Plan zu den Luftmessungen rund um den Schwelbrand des Restlochs Rusendorf vorgestellt. Zudem wurde die dortige Messstation gezeigt und erläutert. Auch Vertreter der Stadt Meuselwitz, des Landratsamtes und der LMBV waren als Ansprechpartner vor Ort. Rund 50 interessierte Bürger waren gekommen.
Die Messplanung sieht eine zweistufige Etablierung der Immissionsmessungen vor. In der Phase I werden die Immissionsmessungen begonnen, deren Messverfahren kurzfristig vor Ort eingesetzt werden können, damit schnell und zeitnah die Luftqualität überwacht werden kann. Die in Phase I zur Anwendung kommenden Messverfahren erfordern Probenahme-Zeiträume von ca. zwei bis vier Wochen sowie sich anschließende Laboranalysen und können mit Ausnahme der Partikelmessungen keine Kurzzeitgrenzwerte (Stundengrenzwerte, Tagesgrenzwerte) überwachen. Neben Mumsdorf wurden auch in Falkenhain, Bünauroda, Meuselwitz und Michelwitz Messstationen aufgebaut. Das ANECO Institut für Umweltschutz erklärte die Auswahl der Messpunkte. Diese erfolgte in Anlehnung an die TA Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) sowie der VDI-Richtlinie 4280 Blatt 3 „Messstrategien zur Ermittlung von Luftqualitätsmerkmalen in der Umgebung ortsfester Emissionsquellen“ anhand der nächstgelegenen Wohnbebauung unter besonderer Berücksichtigung sensibler Nutzung (z. B. Kindergarten). Auch die Beschwerdesituation wurde berücksichtigt. Insbesondere Mumsdorf und Falkenhain sind von Geruchs- und Immissionswahrnehmungen betroffen. Diese Ortschaften werden als primäre Beurteilungspunkte berücksichtigt. Zusätzlich wurde die Ortslage Bünauroda ausgewählt, da sie bei westlichen Windrichtungen unmittelbar im Ausbreitungsbereich der Emissionen liegt.
Unter Berücksichtigung der Anforderungen an die Auswahl der Messorte der VDI-Richtlinie 4320 Blatt 3 an eine möglichst gleichmäßige räumliche Verteilung der Messpunkte innerhalb des Untersuchungsgebietes wird ein weiterer Beurteilungspunkt im Bereich der nördlichen Wohnbebauung vom südlich gelegenen Meuselwitz festgelegt. Dieses Gebiet kann nur bei nördlicher Anströmung von dem Schwelbrand beeinflusst werden.
Darüber hinaus wurden auch aus dem nördlich gelegenen Michelwitz Beschwerden gemeldet. Der Ort liegt von der Emissionsquelle deutlich weiter entfernt als die vorgenannten Ortschaften und befindet sich auch außerhalb der in VDI 4280 Blatt 3 genannten typischen Messortabstände. Dennoch sollen dort aufgrund der Beschwerdesituation Immissionsmessungen durchgeführt werden, allerdings mit eingeschränktem Messumfang.
Gemessen wird zunächst bis Ende des Jahres mit Option auf Verlängerung.

Folgende Parameter werden in Phase I bestimmt:
- Partikel PM10 und Partikel PM2,5 („Feinstaub“)
- Elemente (As, Pb, Cd, Ni) in den Partikel PM10
- Benzo[a]pyren in den Partikel PM10
- Staubniederschlag („Staubdeposition“)
- Elemente in Staubniederschlag (As, Pb, Cd, Ni, Tl)
- Quecksilber in der Deposition
- PAK in der Deposition
- PCDD/F, PBDD/F, dl-PCB in der Deposition
- polychlorierten und polybromierten Dibenzodioxinen und -furanen so-wie dioxinähnlichen polychlorierten Biphenylen und orientierend PAK nach EPA-Liste in der Außenluft
- ausgewählte gasförmige Schadstoffe mittels Passivsammlung (NO2, SO2, CO, HCl, HF, Phenol, Formaldehyd als angenommener Marker für Aldehyde, NH3, H2S sowie VOC bzw. BTEX)
In Phase II erfolgt der Aufbau je eines Messcontainers mit kontinuierlich registrierender Messtechnik zur Erfassung ausgewählter Parameter an den bisher am stärksten betroffenen Messpunkten in Mumsdorf und Falkenhain. Die Messwerte stehen hierbei in Echtzeit zur Verfügung. Im Gegensatz zu den Messverfahren aus Phase I lassen sich hiermit auch Kurzzeitgrenzwerte überwachen. Die Vorbereitungen zur Phase II erfolgen parallel zu Phase I. Der Aufbau der Container kann voraussichtlich erst Ende Oktober erfolgen.
Folgende Parameter werden in Phase II bestimmt:
- SO2
- NO2
- CO
- BTEX (optional)
- Methan/Nichtmethan-VOC (optional)
- Partikel PM10 und Partikel PM2.5 (kontinuierlich)
- Partikel PM10 und PM2.5 an Messpunkten 3 bis 5 (und optional Inhaltsstoffe in PM10, je nach Ergebnislage Phase I)
- meteorologische Parameter (insbes. Windrichtung und Windgeschwindigkeit)
Sobald die Messcontainer stehen, erfolgen die Messungen der Phase I und Phase II simultan. Für die überwiegende Zahl der in beiden Phasen erfassten Parameter stehen Beurteilungskriterien zur Verfügung oder diese können auf Grundlage etablierter Verfahren abgeleitet werden. Die Messergebnisse werden mit diesen Beurteilungskriterien verglichen.

Fotos: LMBV


Bestandserfassung an der Wasserkugel Deutzen

Deutzen. Die Planung für die weitere Entwicklung der historischen Wasserkugel in Deutzen wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) weiter vorangetrieben. Aufgrund neuer Erkenntnisse zur Bausubstanz und einer festgestellten Bleibelastung der Beschichtung ist die Vorbereitung der Demontage umfangreicher als ursprünglich vorgesehen. Mit einem Baubeginn wird frühestens Ende 2028 gerechnet.

Bleibelastete Beschichtung erfordert aufwendiges Verfahren

Im Januar 2024 ergab eine Untersuchung, dass die Beschichtung des Stahlfachwerkgerüsts der Wasserkugel mit Blei belastet ist. Um eine Kontamination mit der Umwelt zu vermeiden, muss der belastete Lack unter besonderen Schutzmaßnahmen entfernt werden.

Dafür werden die einzelnen Segmente der Wasserkugel abgetragen, luftdicht eingehaust und unter kontrollierten Bedingungen abgestrahlt. Die Arbeiten erfolgen in einem separaten Arbeitsbereich unter Beachtung der Technischen Regeln für Gefahrstoffe. Das Verfahren ist entsprechend komplex und zeitaufwendig. Die Planung und die Ausschreibung müssen dementsprechend angepasst und überarbeitet werden.

Prüfung einer möglichen Nachnutzung

Anfang 2025 gab es eine konkrete Anfrage eines Interessenten, der die Wasserkugel nachnutzen und wieder in Betrieb nehmen wollte. Voraussetzung dafür wäre eine Versetzung des Bauwerks an einen anderen Standort gewesen.

Die zuständige Denkmalschutzbehörde hatte jedoch Bedenken gegen eine Ortsveränderung sowie eine optische Veränderung der Wasserkugel und die Anfrage abgelehnt. Die Prüfung dieser Nachnutzungsoption hat die Planung der LMBV um etwa ein weiteres Jahr verzögert.

Das Ziel, die Wasserkugel zu einem späteren Zeitpunkt an einen Dritten zu übertragen, wird dennoch weiterhin verfolgt. Gespräche mit Interessenten haben bereits stattgefunden, bislang jedoch ohne konkretes Ergebnis.

Umfangreiche Bestandserfassung als Grundlage für die weitere Planung

Im Verlauf der Planung wurde deutlich, dass die vorhandenen Untersuchungsberichte und die bisherigen Kenntnisse über die Wasserkugel nicht ausreichten, um eine verlässliche Ausschreibung und einen sicheren Ablauf der Demontage zu gewährleisten. Insbesondere konnte nicht ausreichend detailliert geplant werden, wie das Bauwerk abgebaut werden kann, ohne einen unkontrollierten Einsturz zu riskieren. Daher war eine umfassende Bestandserfassung und -vermessung erforderlich. Auf Grundlage der neuen Erkenntnisse wird die bisherige Planung entsprechend überarbeitet, um eine sichere und mangelfreie Ausführung zu ermöglichen. Dadurch ist auch eine erneute Beantragung der Finanzierung erforderlich.

Im Zuge dessen wurden Anfang August 2026 eine detailliertere Bestandserfassung und -vermessung des gesamten Bauwerks durchgeführt. Dabei waren Bauwerksprüfer sowie Seilzugtechniker zur händischen Vermessung und Begutachtung von Roststellen im Einsatz. Für die Arbeiten wurden zudem Drohnen, Hebebühnen und Krantechnik eingesetzt. Die hier gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die weitere Planung.

Die bergrechtlichen und denkmalschutzrechtlichen Genehmigungen liegen vor. Weitere Genehmigungen stehen derzeit nicht aus. Sollten sich im Zuge der weiteren Planung Änderungen ergeben, werden diese mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

Historisches Bauwerk mit besonderen Anforderungen

Die Wasserkugel Deutzen ist ein historisches Bauwerk der Firma August Klönne. Die feine Stahlkonstruktion erfordert eine intensive und genaue Planung, um Schäden an der Bausubstanz zu vermeiden und eine Kontamination der Umwelt durch den mit Blei belasteten Lack zu verhindern. Die durchgeführte Bestandserfassung und -vermessung schaffen dafür die notwendige Grundlage. 

Die Wasserkugel wurde 1925 erbaut und 1938 nach Deutzen versetzt. Sie ist ein weithin sichtbares Industriedenkmal und ein letztes Relikt der damaligen Brikettfabrik.

Fotos: LMBV/Kathrin Falke


IAA Lengenfeld: Arbeiten gehen voran

Sondershausen/Lengenfeld. Die umfangreichen Unterhaltungs- und Sanierungsarbeiten an der Industriellen Absetzanlage Lengenfeld (IAA Lengenfeld) gehen voran. Darin inbegriffen sind der Ersatzneubau des Sickerwasserleitungsabschnittes inklusive Schachtanlagen an der Westseite der IAA und das Errichten von Reinigungs- und Schachtbauwerken. Die Arbeiten haben im Mai begonnen und werden voraussichtlich ein Jahr dauern.

Das aus der IAA anfallende Sickerwasser wird über ein Rohrsystem gefasst und über verschiedene Schächte und Rohrleitungen in den Plohnbach abgeleitet. Das vorhandene System stammt aus der Zeit der Sanierung der Absetzanlage 2004 und weist deutliche Alterungserscheinungen auf. In den Rohren und Schächten fallen Schlämme aus und setzen diese Rohrsysteme zu. Zur Gewährleistung der dauerhaften, sicheren Fassung und Ableitung lässt die LMBV Teile der Rohrleitungen und Schachtbauwerke erneuern oder instand setzen.

Aktuell laufen parallele Arbeiten im Hauptdammvorland, im Bereich der Plohnbachaue sowie entlang des Westdammes parallel zur Staatsstraße.

Fotos: LMBV/A. Schallau


Brandeindämmung kommt voran — Messungen in Ortslagen beginnen

Leipzig/Mumsdorf. Die Löscharbeiten des unterirdischen Schwelbrands im Kohletrübebecken I des Restlochs Rusendorf bei Mumsdorf kommen weiter voran. Die Firma KÖTTER Fire & Service konnte die Sprinkleranlagen weiter optimieren, sodass aktuell eine  geringere Rauchentwicklung zu verzeichnen ist. Die temporäre Wasserleitung wird dennoch benötigt, um mehr Wasser auf die Fläche zu bringen und sie permament zu benetzen. Ihr Bau schreitet ebenso weiter voran, die Inbetriebnahme liegt im Plan.

Auch die behördlich beauflagten Messungen werden in Kürze möglich sein. In der 37. Kalenderwoche  werden in betroffenen Ortslagen Messstationen errichtet, die Aussagen über den Zustand der Luftqualität liefern können.

Die Messungen im Sinne der Arbeitssicherheit waren in den vergangenen Tagen unauffällig und werden an dieser Stelle nicht mehr veröffentlicht, sondern künftig durch behördliche Informationen abgelöst.

Hintergrund:
Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Brand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Aus dem anfänglichen Waldbrand entwickelte sich ein unterirdische Kohlebrand am Restloch Rusendorf zwischen Mumsdorf und Falkenhain. Die Arbeiten zur Brandeindämmung dauern an. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, den unterirdischen Schwelbrand einzudämmen und anschließend den betroffenen Bereich dauerhaft zu sichern.

Fotos: LMBV/Christian Horn


Testfeld: LMBV erprobt optimale Sanierung der B97

Baustelle wird nördlich der S130 eingerichtet / Holzungsarbeiten ab 1. Oktober 2026

Senftenberg/Spreetal. Ein Testfeld zur Rütteldruckverdichtung (RDV) soll wichtige Erkenntnisse für die dringend erforderliche Sicherung der B97 und S130 zwischen Spreetal und Hoyerswerda liefern. Die Baustelle wird jetzt nach und nach eingerichtet. Am 1. Oktober sollen die Holzungsarbeiten beginnen, um das Baufeld für die technischen Anlagen freizumachen. Die Sanierung ist notwendig, weil der mehrere Kilometer lange Streckenabschnitt über den einstigen Tagebau Brigitta verläuft und aufgrund der instabilen Kippenböden geotechnisch gefährdet ist.
Das Testfeld entsteht nördlich der S130 zwischen dem Abzweig der B97 und der Ortschaft Burgneudorf. Es wird eine Fläche von 2,7 Hektar umfassen, was der Größe von knapp vier Fußballfeldern entspricht.
Auch wenn die RDV eine erprobte Technologie im Lausitzer Revier ist, ist der Untergrund nirgendwo gleich, wissen die Bergbauexperten. Aus diesem Grund soll im sanierungsbedürftigen Umfeld der B97 getestet werden, in welchen Abständen die Rüttellanze in den Boden getrieben werden muss, um den Untergrund zuverlässig und dauerhaft zu stabilisieren. Ob die Lanze im Abstand von drei Metern, vier Metern oder gar 4,5 Metern neu angesetzt wird, hat Einfluss auf die Kosten, aber auch auf die Dauer der Sanierungsmaßnahme – und damit auf die Dauer der Straßensperrung.
Neben den Erkenntnissen zum RDV-Raster erwartet der Bergbausanierer unter anderem auch Informationen darüber, welche Mengen an Zugabematerial benötigt werden. Um einen jederzeit sicheren Einsatz der RDV zu gewährleisten, werden durch ein weiträumiges Monitoring auch die Grundlagen für die Entwicklung eines Mess- und Kontrollprogramms ermittelt.
„Der tatsächliche Einsatz der RDV im Testfeld wird nur wenige Monate dauern“, informiert Steffen Kowalick, Projektleiter der Sanierungsmaßnahme bei der LMBV. Straßensperrungen seien für das Testfeld nicht geplant. Nach Abschluss der RDV-Tests würden nicht mehr erforderliche Anlagen zurückgebaut und die Fläche für die Nachnutzung im Rahmen der Komplexmaßnahme gesichert. All dies soll Anfang des 3. Quartals 2027 erledigt sein.
Die Erkenntnisse des Testfeldes werden in die konkrete Sanierungsplanung eingearbeitet. Derzeit rechnet die LMBV mit einem Beginn der Gesamtmaßnahme frühestens Anfang der 2030er Jahre. Mit der Sanierung ist eine Sperrung der B97/S130 für fünf bis zehn Jahre verbunden.
Weiterführende Informationen zur Sanierung der B97/S130 und zum Testfeld finden Sie auf der LMBV-Projektwebsite www.b97-sanierung.de. Dort gibt es auch einen News-Bereich und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Verlauf der zu sanierenden Bundesstraße 97 am Spreetaler See zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe
Fotos: Steffen Rasche für LMBV


Unterbrochene LMBV-Baumaßnahme am Berzdorfer Seeufer wird ab Anfang September fortgeführt

Zugänglichkeit des Strandbereiches an der Blauen Lagune war bisher für die Sommersaison sichergestellt - Bau der Sickerstützscheibe geht weiter

Senftenberg/Görlitz. Das Projektmanagement der LMBV informiert, dass die Baumaßnahme des Bergbausanierers zur Sanierung der Südwest-Böschung am Berzdorfer See ab dem 01.09.2026 weitergeführt und voraussichtlich im Dezember 2026 fertiggestellt wird.

Die dafür beantragte verkehrsrechtliche Anordnung ist so ausgelegt, dass der sichere Zugang vom Parkplatz der Blauen Lagune sowohl zum Strand als auch zum dortigen Restaurant weiterhin gewährleistet ist.

Der Rundweg am Berzdorfer See in Richtung Rutschung P wird für die Arbeiten hingegen geschlossen. Die entsprechenden Verkehrszeichen werden kurzfristig vom Auftragnehmer aufgestellt.

Der Restaurantbetreiber an der Blauen Lagune als auch der benachbarte Projektentwickler wurden vor Beginn der Arbeiten durch das LMBV-Projektmanagement über die Besonderheiten und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Baustelle informiert. (UST)

Blick über die Blaue Lagune am Berzdorfer See, 2026

Hintergrund: Anfang November 2025 hatte die LMBV mit der Sanierungsmaßnahme am Berzdorfer Seeufer begonnen. Im Strandabschnitt „Blaue Lagune“ war es notwendig, in die bestehende Böschung eine so genannte „Sickerstützscheibe“ einzubauen.

Dabei handelt es sich um eine Sickeranlage zur Entwässerung von Böschungen. Sie besteht aus einem in Falllinie abgetreppt ausgeführtem Schlitzgraben, der mit Schotter, Kies oder auch mit Einkornbeton verfüllt wird.

Ziel der Maßnahme ist, eine Absenkung der Sickerlinie um ca. zwei Meter in der Böschung zur realisieren. Dadurch wird die Dauerstandsicherheit der Böschung hergestellt. Des Weiteren werden die vorhandenen Böschungsfußgräben ertüchtigt und zusätzliche Ableiter von der Berme bis zur Wasserlinie des Sees errichtet.

Fotos: Steffen Rasche für LMBV

Umleitung während der Sanierung der Südwestböschung vom 01.09.26 - 31.12.26


Revierbefahrung des LMBV-Aufsichtsrats im Nordraum Leipzig

Leipzig/Gräfenhainichen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der LMBV befuhren am 27. August 2026 im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung das mitteldeutsche Revier. Erstmals nahm daran Annika Maier als Betriebsratsvorsitzende des Betriebes Mitteldeutschland und Stellvertreterin des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der LMBV teil. Sie ist seit 1. August 2026 nach dem Ausscheiden des ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Carsten Günther neues Mitglied des Gremiums.

Annika Maier (rechts) im Gespräch mit Bernd Sablotny, Rico Drechsler und Arne Sander (v.l.n.r., LMBV)

Erster Befahrungspunkt im Nordraum von Leipzig war der Gröberner See: An der Westböschung nahe der Pumpstation gaben Elke Kreische-König, Sanierungsbereichsleiterin Mitteldeutschland, und Arne Sander, Abteilungsleiter Planung Sachsen-Anhalt, Informationen zum geplanten Ausbau des Ableiters Gröbern, der die nahe gelegene Pumpstation künftig ablösen und als dauerhafter wasserwirtschaftlicher Seeablauf dienen soll. Die Herausforderungen bestehen u. a. in der Querung der angrenzenden ICE-Bahntrasse und den Standsicherheitsdefiziten des Restlochs Barbara (keine bergrechtliche Verpflichtung der LMBV).

Nächster Halt war die Nordböschung des Gröberner See. Für den ehemaligen Tagebau Gröbern steht derzeit die Beendigung der Bergaufsicht im Mittelpunkt. Über 550 Hektar Fläche sollen in einem ersten Schritt aus der Bergaufsicht entlassen werden. Restliche Sanierungsmaßnahmen wie der Rückbau der Pumpstation und andere Anlagen sowie die Ertüchtigung des Hauptwirtschaftsweges müssen in Bezug auf den sachlichen Geltungsbereich durchgeführt werden. Denn weitere Wohn- und Erholungsflächen an der sanierten Nordböschung sind im Rahmen der Folgenutzung geplant. Es laufen bereits die Erschließungsarbeiten für den Bau des „Hänicher Südstrands“ durch einen Investor.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats auf dem Bagger 197 (Mosquito) in Ferropolis

Die Tour führte die Aufsichtsratsmitglieder nach Ferropolis in den Bereich der ehemaligen Tagesanlagen des  Tagebaus Golpa-Nord, dem heutigen Gremminer See. Geflutet wurde der See von 2000 bis 2011 mit Muldewasser. Seither wird der See durch oberirdische Zuflüsse und Grundwasser gespeist. Entgegen der ursprünglichen Modellprognosen ergab sich ein Wasserdefizit, sodass der ursprünglich vorgesehene Wasserspiegel im Rahmen eines Planänderungsverfahrens angepasst werden musste. Die Beendigung der Bergaufsicht ist der nächste Schritt. Die Folgenutzung dieses Bergbaugeländes läuft bereits seit dem Jahr 1995 erfolgreich als Industriedenkmal, Freilichtmuseum und Veranstaltungsareal.

Die letzte Station der Befahrung war das Tagebaurestloch Golpa IV südwestlich von Zschornewitz. Hierfür muss ein Sanierungskonzept zur Abwehr von Gefahren aus dem Grundwasserwiederanstieg (§ 3 des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung) erstellt werden. Nach Ende der Kohleförderung 1956 waren im Restloch Fremdmassen verkippt worden, zudem war es Kühlwasserspeicher des Kraftwerks Zschornewitz. Zurzeit wird der Wasserstand bei +71,0 m NHN gehalten. Geotechnische Untersuchungen im Auftrag der LMBV zeigen, dass einzelne Böschungen im Ist-Zustand und bei freiem Wasseranstieg nicht ausreichend standsicher sind. Bei freiem Wasseranstieg sind zudem im Westen und Nordwesten Maßnahmen gegen Setzungsfließen und zur Herstellung der Grundbruch- und Trittsicherheit erforderlich. Als nächster Schritt ist die Leistungsphase Vorplanung der erforderlichen § 3-Maßnahme zu erarbeiten.

Impressionen der Befahrung
(Fotos: Anika Dollmeyer)


Ausbau der Kleinen Spree abgeschlossen – Durchflusskapazität auf 7 Kubikmeter pro Sekunde erhöht

Belastungstest bestätigt Funktionsfähigkeit der ausgebauten Gewässerstrecke zwischen Burghammer und Spreewitz

Senftenberg/Burgneudorf. Der Ausbau der Kleinen Spree von Burghammer bis Spreewitz ist erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines abschließenden Belastungstests wurde in der vergangenen Woche die für das Bauvorhaben vorgesehene maximale Durchflussmenge von bis zu 7 Kubikmetern Wasser pro Sekunde erreicht. Damit ist die Kleine Spree für die vollständige betriebliche Nutzung der Wasserausleitung aus dem Wasserspeichersystem Lohsa II ertüchtigt.

Die Ausbaustrecke umfasst eine Länge von rund 5,4 Kilometern. Durch die Verbreiterung und Neuprofilierung des Gewässers konnte die Durchflusskapazität von bislang rund 1,5 auf bis zu 7 Kubikmeter pro Sekunde erhöht werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro.

Belastungstest bestätigt Funktionsfähigkeit

Für den abschließenden Test wurde die Abgabemenge aus dem Speicherbecken Burghammer ab dem 13. August 2026 schrittweise erhöht. Bis zum 21. August 2026 wurde der Abfluss in Schritten von etwa 0,5 Kubikmetern pro Sekunde gesteigert.  Vor jeder Erhöhung wurde ein Monitoring durchgeführt und bei Erreichen der Maximalmenge eine Verweilzeit von 24 h eingehalten.

Während dieser Phasen kontrollierten Fachleute die gesamte Ausbaustrecke. Das Planungsbüro Sweco GmbH führte Böschungsbegehungen durch, um mögliche Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen. Auch fanden seitens der Planer und der Landestalsperrenverwaltung (LTV) Drohnenbefliegungen der Trasse statt. Parallel waren Messtrupps der SGL Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer mbH und der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) vor Ort, um unabhängige und belastbare Messwerte zu erheben. Die Messergebnisse wurden mit den automatisch erfassten Daten der LMBV abgeglichen.

Am Pegel Burgneudorf 1 stellte sich bei einer Abgabe von bis zu 6,5 Kubikmetern pro Sekunde aus dem Speicher Burghammer zusammen mit dem Wasser der Kleinen Spree und der Abgabe aus dem Speicher Lohsa I der angestrebte Gesamtabfluss von 7 Kubikmetern pro Sekunde ein.

Um den Wasserstand im Speicher Burghammer während des Tests nicht zu stark abzusenken, wurden parallel rund 3,3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Speicher Lohsa II über die Tunnelröhre nach Burghammer übergeleitet.

An der Durchführung des Belastungstests waren neben dem Planungsbüro Sweco GmbH und dem ausführenden Auftragnehmer Hagn Umwelttechnik GmbH, die LMBV als Auftraggeber, sowie die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) als aktueller und zukünftiger Bewirtschafter beteiligt. Unterstützt wurde der Test durch die Messtrupps der BfUL und der SGL.

Blick auf den Flussverlauf der Kleinen Spree

Gewässerausbau mit ökologischen Strukturen

Die vorbereitenden Arbeiten für den Gewässerausbau, einschließlich der Suche und Beräumung von Kampfmitteln, begannen bereits im Herbst 2018. Im Sommer 2019 erfolgte in Burgneudorf der erste Spatenstich für die Neuprofilierung der Kleinen Spree. Seit Juli 2020 wurde nach der vollständigen Entschlammung der Ausbaustrecke innerhalb des ursprünglichen Gewässerverlaufs das neue Trapezprofil hergestellt.

Die Sohlbreite beträgt im Ausbaubereich nun durchschnittlich fünf bis sechs Meter. Eine mäandrierende Niedrigwasserrinne sorgt für eine naturnähere Gewässerstruktur. Das neue Gewässerbett ist insgesamt rund zehn Meter breit. Der Ausbau erfolgte dabei in der sogenannten „fließenden Welle“, sodass die Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Wasserflusses durchgeführt werden konnten.

Auch ökologische Aspekte wurden bei der Gestaltung berücksichtigt. Auf ausgewählten Abschnitten mit einer Gesamtlänge von rund einem Kilometer entstanden Gewässeraufweitungen, kleine Inselflächen, Schilfbereiche und unterschiedlich geneigte Böschungen. Damit wurden vielfältige, gewässertypische Strukturen geschaffen und die Lebensbedingungen für die Fließgewässerfauna verbessert.

Wichtiger Baustein für die Wasserbewirtschaftung

Die Kleine Spree ist ein wesentlicher Bestandteil des Wasserspeichersystems Lohsa II, zu dem das Restloch Lohsa II, der Dreiweiberner See und der Bernsteinsee gehören. Das Wasserspeichersystem dient insbesondere der Niedrigwasseraufhöhung der Spree und damit dem Schutz des Biosphärenreservates Spreewald sowie der Stützung des Wasserhaushaltes von Berlin.

Darüber hinaus ermöglicht das Speichersystem eine verbesserte wasserwirtschaftliche Steuerung der Bergbaufolgeseen. Mit der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Kleinen Spree steht nun eine deutlich größere Kapazität für die gezielte Ausleitung von Wasser aus dem Speichersystem in die Spree zur Verfügung.

Fotos: Gernot Menzel und Martin Hoffmann für LMBV


Bau der Wasserleitung ins Restloch Rusendorf begonnen

Leipzig/Mumsdorf. Der Bau der Wasserleitung zur Brandeindämmung im Restloch Rusendorf bei Meuselwitz hat begonnen.
Nachdem am 17. August die bauvorbereitenden Arbeiten starteten, konnte zum Ende der Woche schon der erste Kilometer eines Strangs der insgesamt acht Kilometer langen Doppelstrangleitung gebaut werden. Somit wird die Wasserzuführung vier Kilometer entlang des Ortsrands von Mumsdorf zum Kohletrübebecken führen, in dem es unterirdisch schwelt.
Die Leitung, die Wasser vom Restloch Zipsendorf ins Restloch Rusendorf führen wird, soll das Trinkwassernetz der Region entlasten, das derzeit noch zur Brandbekämpfung gebraucht wird.
Das bauausführende Unternehmen Lutz Duwe KG aus Leipzig arbeitet mit Hochdruck an der Errichtung der temporären Leitung, um schnellstmöglich Entlastung für die umliegenden Ortschaften zu schaffen. Zur Minimierung der Rauch- und Geruchsbelästigung des unterirdischen Brandes soll das Kohletrübebecken I zunächst gezielt oberflächlich benetzt werden. Hierfür werden in einem ersten Schritt rund 200.000 Kubikmeter Wasser aus dem Restloch Zipsendorf benötigt.
Hintergrund:
Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Brand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Aus dem anfänglichen Waldbrand entwickelte sich ein unterirdische Kohlebrand am Restloch Rusendorf zwischen Mumsdorf und Falkenhain. Die Arbeiten zur Brandeindämmung dauern an. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, den unterirdischen Schwelbrand einzudämmen und anschließend den betroffenen Bereich dauerhaft zu sichern. Weiterführende Informationen finden sich hier.

Fotos: LMBV


Großes Interesse am Bürgerdialog zum Brand im Restloch Rusendorf: Verlässliche Informationen über Luftschadstoffe gefordert

LMBV: Bericht zur Infoveranstaltung am 4. August 2026 in Meuselwitz

Leipzig/Meuselwitz. Auf großes Interesse stieß die gemeinsame Informationsveranstaltung der LMBV mit der Stadtverwaltung, dem Landkreis und dem TLUBN zum Kohlebrand im Restloch Rusendorf bei Meuselwitz. Rund 450 Menschen füllten am 4. August 2026 die Tribünen der Schnaudertalhalle. In teils detaillierten Beschreibungen schilderten sie ihre aktuellen Belastungen, trugen ihre Sorgen vor und stellten Forderungen insbesondere nach deutlich verbesserten Informationen zu Luftschadstoffen.

Den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellten sich neben der LMBV auch Vertreter des Landratsamtes Altenburger Land, der Stadt Meuselwitz und des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN). Der Kern der Kritik richtete sich gegen den Freistaat Thüringen, den Landkreis, die Stadt und die Behörden, einige Redner warfen ihnen „Untätigkeit“ vor.

Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung der LMBV, ließ keinen Zweifel an der bergrechtlichen Verantwortung seines Unternehmens für das Restloch Rusendorf. Zur Bekämpfung des Brandes stellte er ein dreistufiges Vorgehen vor. In einem ersten Schritt gehe es um die Eindämmung des Brandes. Dazu wurden Brandschneisen hergestellt, Grabenschlitze um die Fläche gezogen und ein Schlauch- und Sprinklersystem installiert. Zudem werde die Fläche mit Drohnen überwacht und ein Vor-Ort-Team von Einsatzkräften und Feuerwehrleuten installiert.  

Schritt 2 verfolgt das Ziel, den Brand temporär zu beseitigen und die Rauch- und Geruchsbelastungen für die Bevölkerung zu reduzieren. Dazu sollen über Löschbrunnen und eine ca. 4 Kilometer lange Löschwasserleitung vom Restloch Zipsendorf große Wassermengen zur Brandstelle gebracht werden, um den Brand zu löschen. Der Bau von Brunnen und Leitung wird voraussichtlich im November abgeschlossen sein, die Flutung der Brandstelle soll spätestens im Januar beginnen.

Zur abschließenden Brandbeseitigung sieht Schritt 3 vor, die brennende Fläche etwa 2 Meter hoch mit Erde abzudecken und damit die Sauerstoffzufuhr endgültig zu stoppen. Dazu müssten vielfältige Voraussetzungen geschaffen werden, unter anderem eine standfeste Zuwegung für Materialtransporte. Für diese abschließende Maßnahme veranschlagt die LMBV 2 bis 4 Jahre.

„Wir arbeiten mit großer Anstrengung an der schnellstmöglichen Umsetzung der Maßnahmen“, versicherte Sablotny. Es werde keine Verzögerungen durch aufwendige Genehmigungsverfahren geben, bestätigten die Vertreter der Ämter und des TLUBN.

Dass sie mindestens bis zum Jahreswechsel mit dem aktuellen Zustand leben sollen, wollten viele Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmen. Warum muss das so lange dauern, fragten sie voller Sorge um ihre Gesundheit. Wo sei der Katstrophen- und Bevölkerungsschutz? Wann würden endlich die gefährlichen Luftschadstoffe gemessen und wo seien die Ergebnisse dann einsehbar? Vielfach wurden klare Ansprechpartner gefordert, denen man ebenso gesundheitliche Probleme wie materielle Belastungen bzw. Vermögensschäden vortragen könne. Viele Fragen könne die LMBV gar nicht beantworten, fungiere aber als  Ansprechpartner.

Soweit möglich beantworteten Vertreter des kreislichen Gesundheits- und Umweltamtes die Fragen des Publikums. Für alle bergbaulichen Belange stand Bernd Sablotny ausführlich Rede und Antwort. Die LMBV werde über Neuigkeiten und Maßnahmen schnell und transparent informieren. Dazu sei eigens eine gesonderte Internetseite freigeschaltet worden. Dort ist unter anderem ein Fragen- und Antworten-Katalog zu finden, der fortlaufend ergänzt wird.

Kreisregner benetzen die Randbereiche des Restloches Rusendorf.

Kohletrübebecken im Restloch Rusendorf

Das heutige Kohletrübebecken entstand im Wesentlichen während des Betriebs der Brikettfabrik Phönix. Dort fielen seit 1906 bei der Brikettherstellung im Nassbetrieb große Mengen an Kohletrübe an. Dieses Gemisch aus Wasser, Kohlenstaub und Kohlepartikeln wurde über Jahrzehnte hinweg in das Becken eingespült, wo sich die Feststoffe über viele Jahre ablagerten.

Ein benachbarter Bereich des ehemaligen Absetzbeckens, der sich im Verantwortungsbereich der MIBRAG befindet, wurde bereits dauerhaft gesichert. Dort liegen die kohlehaltigen Ablagerungen tiefer und wurden zusätzlich mit Ascheeinspülungen aus dem Kraftwerksbetrieb Mumsdorf überdeckt. Diese Abdeckung verhindert den Sauerstoffzutritt und reduziert das Risiko einer Selbstentzündung.

Hintergrund zum Brand

Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Großbrand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Nachdem der oberflächliche Vegetationsbrand weitgehend gelöscht worden war, ging die Verantwortung für das Areal am 3. Juli 2026 von der Feuerwehr auf die LMBV über.

Weiterführende Links

Informationsseite zum Kohlebrand Meuselwitz

LMBV-Präsentation zum Kohlebrand Meuselwitz (04.08.2026)

Fotos: Kathrin Falke und Uwe Steinhuber für LMBV