Geplantes Einleiten von Haldenwässern in Bischofferode
TLUBN informiert über öffentliche Auslegung der Antragspläne
Sondershausen/Bischofferode. Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) ist in diesem von der LMBV angestrengten Betriebsplanverfahren nach dem Bundesberggesetz für die Zulassung zuständig. Nachdem die LMBV im November 2023 ihre Pläne zum Einleiten von aufbereiteten Haldenwässern in das ehemalige Bergwerk Bischofferode bereits öffentlich vorgestellt hatte, haben Anwohner und Interessierte nun die Möglichkeit, die entsprechenden Antragsunterlagen einzusehen. Auf seiner Webpage www.tlubn.de informiert das Landesamt genauer über die Auslegung. Geplant ist die Auslegung vom 23. April 2024 bis einschließlich 22. Mai 2024.
Röhrigschacht Wettelrode: Instandsetzungsarbeiten der Schachtröhre beendet
Sondershausen/Wettelrode. Nach den gut ein Jahr andauernden Instandsetzungsarbeiten der Schachtröhre erfolgte am 6. März 2024 die bauliche Endabnahme mit Sachverständigen des Nordhäuser Bauprüfinstitutes im Beisein des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt. Bereits Anfang Februar wurde eine Vorabnahme durchgeführt, sodass anstehende Restarbeiten auf der Rasenhängebank und die Reinigung des Schachtsumpfes zwischenzeitlich realisiert werden konnten. Die Auftragung der Oberflächenabdichtung auf den Mörteltaschen kann allerdings erst bei trockenerer Situation in der Schachtröhre realisiert werden und wird im Frühsommer umgesetzt.
Zur Maßnahme Nachdem im Jahr 2012 gut die Hälfte der vorhandenen Einstriche im Röhrigschacht erneuert wurden, waren nun die circa 160 noch verbliebenen Einstriche zu wechseln – einschließlich der Umstiegsbühne auf dem Niveau des Segen-Gottes-Stollen sowie der Schachtzugänge auf der Rasenhängebank. An den sogenannten Einstrichen sind die Spurlatten montiert, welche den Förderkorb führen.
Ursprünglich auf 8 Monate terminiert, führten bereits zu Beginn der Maßnahme Liefer-probleme zu Zeitverzögerungen. Des Weiteren wurde im Bereich der Rasenhängebank eine veränderte Situation angetroffen, welche einen erheblichen Mehraufwand nach sich zog. Dabei zeigte sich nach der Aufnahme der Abdeckbleche ein anderes Bild, als in der Erkundung ermittelt. Das Demontieren der alten Einstriche aus dem Schacht-mauerwerk erforderte ebenfalls einen erhöhten Aufwand. Insbesondre der gute Mauer-werkszustand führte zu einem Mehraufwand beim Ausspitzen der Auflagertaschen. Bauausführendes Unternehmen war die Schachtbau Nordhausen GmbH.
Fotos Sanierungsarbeit (Christian Horn)
Areal des Schaubergwerkes bzw. ehemaligen Kupferschiefer-Bergwerkes Röhrigschacht in Wettelrode (Bild: Christian Horn)
Saigenwartung im Entwässerungsstollen Bielatal fast abgeschlossen
Sondershausen/Altenberg. Seit Ende November finden im Entwässerungsstollen der ehemaligen Zinnerzgrube Altenberg reguläre Wartungs- und Reinigungsarbeiten des Wasserableitungsgerinnes (Saige) statt. Mit der sogenannten Saigenwartung wird die Funktionsfähigkeit zur Wasserführung und ‑ableitung gewährleistet. Im Wasser befindliche Sedimente sowie Gesteinsausbrüche lagern sich mit der Zeit im Abflussgraben ab und müssen deshalb entfernt werden. Voraussichtlich Mitte Februar werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Als erster Schritt der Maßnahme wurde die First- und Stoßsicherheit durch Beraubearbeiten geprüft und hergestellt. In einem Bereich waren aufgrund von Nachbrüchen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Des Weiteren wurde die Betonbettung von 50 Fahrbahnplatten erneuert, da der vorhandene Beton durch die Wässer angegriffen wurde und die Platten nicht mehr sicher in ihrer Bettung lagen. Der Entwässerungsstollen Altenberg (auch Bielastollen genannt) führt die Grubenwässer aus dem Einzugsgebiet der ehemaligen Zinnerzgrube Altenberg auf deren tiefstes Sohlenniveau sowie die weiteren, über den 3.925 Meter langen Stollenverlauf zusitzenden Bergwässer in durchgehend freiem Gefälle bis zur Einleitung in die Vorflut, im Tal der Kleinen Biela, ab. Die Sohle des Entwässerungsstollens ist mit einer durchgehenden Befestigung aus Betonfertigelementen und mittig angelegten Beton-Saigenelementen ausgerüstet. Die Wasserableitung des Entwässerungsstollens wurde 2014 in Betrieb genommen. Die letzte reguläre Saigenwartung fand 2019 statt. Aufgrund untertägigen Bewetterungsverhältnisse wird die Saigenwartung im Winter durchgeführt. Bei Minusgraden zieht die Grube frische Wetter durch den Entwässerungsstollen ein, sodass die Arbeiter vor Ort geringeren Belastungen durch Radon, Staub oder Abwetter ausgesetzt sind. Zusätzlich wurde eine Sonderbewetterung eingebaut.
Fotodokumentation Saigenwartung
Anheben der Betonplatten
Einsetzen der Platten nach der Erneuerung
Reinigungsgerät (Reinigungsschlitten)
Saigenwartung in Altenberg: Mit schwerem Gerät werden Stahlplatten entfernt damit die darunter liegenden Pumpensümpfe gereinigt werden können. (Bild: Christian Horn)
Saigenwartung im Entwässerungsstollen Bielatal fast abgeschlossen
Sondershausen/Altenberg. Seit Ende November finden im Entwässerungsstollen der ehemaligen Zinnerzgrube Altenberg reguläre Wartungs- und Reinigungsarbeiten des Wasserableitungsgerinnes (Saige) statt. Mit der sogenannten Saigenwartung wird die Funktionsfähigkeit zur Wasserführung und -ableitung gewährleistet. Im Wasser befindliche Sedimente sowie Gesteinsausbrüche lagern sich mit der Zeit im Abflussgraben ab und müssen deshalb entfernt werden. Voraussichtlich Mitte Februar werden die Arbeiten abgeschlossen sein.
Als erster Schritt der Maßnahme wurde die First- und Stoßsicherheit durch Beraubearbeiten geprüft und hergestellt. In einem Bereich waren aufgrund von Nachbrüchen zusätzliche Sicherungsmaßnahmen notwendig. Des Weiteren wurde die Betonbettung von 50 Fahrbahnplatten erneuert, da der vorhandene Beton durch die Wässer angegriffen wurde und die Platten nicht mehr sicher in ihrer Bettung lagen. Der Entwässerungsstollen Altenberg (auch Bielastollen genannt) führt die Grubenwässer aus dem Einzugsgebiet der ehemaligen Zinnerzgrube Altenberg auf deren tiefstes Sohlenniveau sowie die weiteren, über den 3.925 Meter langen Stollenverlauf zusitzenden Bergwässer in durchgehend freiem Gefälle bis zur Einleitung in die Vorflut, im Tal der Kleinen Biela, ab.
Die Sohle des Entwässerungsstollens ist mit einer durchgehenden Befestigung aus Betonfertigelementen und mittig angelegten Beton-Saigenelementen ausgerüstet. Die Wasserableitung des Entwässerungsstollens wurde 2014 in Betrieb genommen. Die letzte reguläre Saigenwartung fand 2019 statt. Aufgrund untertägigen Bewetterungsverhältnisse wird die Saigenwartung im Winter durchgeführt. Bei Minusgraden zieht die Grube frische Wetter durch den Entwässerungsstollen ein, sodass die Arbeiter vor Ort geringeren Belastungen durch Radon, Staub oder Abwetter ausgesetzt sind. Zusätzlich wurde eine Sonderbewetterung eingebaut.
Saigenwartung in Altenberg: Mit schwerem Gerät werden Stahlplatten entfernt, damit die darunter liegenden Pumpensümpfe gereinigt werden können. (Bild: Christian Horn)
Informationstag in Bischofferode mit zahlreichen Interessierten
Sondershausen/Bischofferode. Am 27. November hatte die LMBV zu einer Informationsveranstaltung in das Dorfgemeinschaftshaus Bischofferode eingeladen. Rund 65 Anrainer und Interessierte nutzen die Möglichkeit, sich vor Ort über die Pläne zum Einleiten von Haldenwässern in das ehemalige Bergwerk Bischofferode zu informieren. Ziel der Veranstaltung war es, Anwohner frühestmöglich über diese Pläne zu informieren.
Ralph Haase, Bereichsleiter Kali-Spat-Erz der LMBV erklärte in einer Präsentation die Beweggründe für diese Pläne. Anschaulich erläuterte er, worin das eigentliche Problem mit den Kalirückstandshalden in der Region liegt und wie dieses gelöst werden könnte. Die entsprechenden Pläne für dieses Vorhaben wurden hierzu bei Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) eingereicht. Voraussichtlicht zu Beginn des Jahres 2024 werden diese Antragspläne für alle Interessierten öffentlich zugänglich sein.
Im Laufe des Informationsabends konnten zahlreiche Fragen beantwortet werden. Wer zum Beispiel bei möglichen Schäden vor Ort aufkommt, mit wie vielen zusätzlichen LKW-Fahrten vor Ort gerechnet werden müsste, ob genügend Alternativen zum Unternehmen K + S geprüft wurden oder auch, ob die Großbodunger Bohrung für Geothermie-Nachnutzung in Frage kommen könnte.
Hintergründe
Durch Niederschlag entstehen an der verbliebenen Rückstandshalde des ehemaligen Bergwerks Bischofferode kontinuierlich salzhaltige Wässer, welche die Umwelt belasten. Um die Menge dieser Haldenwässer zu reduzieren, plant der verantwortliche Sanierungsträger LMBV eine partielle Abdeckung der Halde.
Bis zur Umsetzung und Fertigstellung dieser Maßnahme, sollen die Grubenhohlräume des ehemaligen Bergwerkes Bischofferode innerhalb eines begrenzten Zeitraumes und in begrenzter Menge kontrolliert mit den anfallenden Haldenwässern geflutet werden. Um dies schadlos für das Bergwerk und die Tagesoberfläche zu gestalten, sollen die Wässer mit hoch salzhaltigen Prozesswässern des Unternehmens K + S gemischt und über eine vorhandene Bohrung in Großbodungen in das ehemalige Bergwerk eingeleitet werden. Bislang müssen diese über das zentrale Laugenstapelbecken Wipperdorf kontrolliert an den Vorfluter Wipper abgegeben werden.
Eindrücke vom Informationsabend Fotos: Christian Kortüm
LMBV informiert über geplanten Umgang mit Haldenwässern in Bischofferode
Sondershausen/Bischofferode. Am Montag, den 27. November 2023, informiert die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) über ihre Pläne zum Einleiten konditionierter Haldenwässer in das ehemalige Bergwerk Bischofferode. Mitarbeiter des Bergbausanierers werden an diesem Abend das geplante Vorhaben und die damit verbundenen Maßnahmen vorstellen und erläutern. Anrainer und Interessierte sind recht herzlich zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen.
Die Veranstaltung findet statt am:
Montag, 27. November 2023,
17:00 – 18:30 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Bischofferode OT Bischofferode / Ellernweg
37345 Am Ohmberg
Hintergründe zur geplanten Maßnahme
Durch Niederschlag entstehen an der verbliebenen Rückstandshalde des ehemaligen Bergwerks Bischofferode kontinuierlich salzhaltige Wässer, welche die Umwelt belasten. Um die Menge dieser Haldenwässer zu reduzieren, plant der verantwortliche Sanierungsträger LMBV eine partielle Abdeckung der Halde. Bis zur Umsetzung und Fertigstellung dieser Maßnahme, sollen die Grubenhohlräume des ehemaligen Bergwerkes Bischofferode innerhalb eines begrenzten Zeitraumes und in begrenzter Menge kontrolliert mit den anfallenden Haldenwässern geflutet werden.
Um dies schadlos für das Bergwerk und die Tagesoberfläche zu gestalten, sollen die Wässer mit hoch salzhaltigen Prozesswässern des Unternehmens K + S gemischt und über eine vorhandene Bohrung in Großbodungen in das ehemalige Bergwerk eingeleitet werden. Damit würde die umweltgerechte Entsorgung der anfallenden Haldenwässer in Bischofferode erfolgen.
Meilenstein für die zukünftige Überdeckung der Kalirückstandshalde Bischofferode erreicht: Zulassung zum Rahmenbetriebsplan vom TLUBN erhalten
Erfurt/Sondershausen. Anlässlich des Jahresgespräches zwischen der LMBV und dem Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) wurde dem Sprecher der LMBV-Geschäftsführung Bernd Sablotny und dem zuständigen Bereichsleiter Ralph Haase durch den Präsidenten des TLUBN Mario Suckert sowie dem Leiter der Abteilung 8 „Bergbau und Geologie“ Dr. Lutz Katzschmann am 26.10.2023 die Zulassung zum Rahmenbetriebsplan für die Überdeckung der Kalirückstandshalde in Bischofferode überreicht.
„Damit ist ein weiterer Meilenstein für die zukünftige Überdeckung dieser Kalirückstandshalde der LMBV und der damit verbundenen Reduzierung salzhaltiger Haldenwässer gegeben“, so der Ralph Haase, KSE-Sanierungsbereichsleiter. Weitere Untersetzungen zum Rahmenbetriebsplan müssen nun in Form von Sonderbetriebsplänen durch den Sanierungsbereich Kali-Spat-Erz angegangen werden. „Nächste Herausforderung für die Bergbausanierer ist die Schaffung einer sicheren Zufahrt auf das Haldenplateau,“ so R. Haase
Reguläre Saigenwartung im Entwässerungsstollen Altenberg geplant
Sondershausen/Altenberg. Für die kommenden Wintermonate ist im Entwässerungsstollen Altenberg eine reguläre Saigenwartung vorgesehen. Bereits Anfang November beginnen am Stollenmundloch vorbereitende Maßnahmen zur Baustelleneinrichtung. Die Wartung des Wasserabflussgrabens soll Mitte November beginnen und wird voraussichtlich bis Ende Januar 2024 andauern.
Der Entwässerungsstollen Altenberg (auch Bielastollen genannt) führt die Grubenwässer aus dem Einzugsgebiet der ehemaligen Zinnerzgrube Altenberg auf deren tiefstes Sohlenniveau sowie die weiteren, über den 3.925 Meter langen Stollenverlauf zusitzenden Bergwässer in durchgehend freiem Gefälle bis zur Einleitung in die Vorflut, im Tal der Kleinen Biela, ab.
Die Sohle des Entwässerungsstollens ist mit einer durchgehenden Befestigung aus Betonfertigelementen und mittig angelegten Beton-Saigenelementen ausgerüstet. Die Wasserableitung des Entwässerungsstollens wurde 2014 in Betrieb genommen. Die letzte reguläre Saigenwartung fand 2019 statt.
Mundloch Entwässerungsstollen Altenberg
Großes Interesse beim Baustellen-Infotag am Steinbachstollen
Sondershausen/Steinbach. Mehr als 180 Besucher waren der Einladung der LMBV an die Anrainer gefolgt und informierten sich am 16. September 2023 über das aktuelle Baugeschehen am neuen Steinbachstollen.
Nach einer Besichtigungstour über die Baustelle konnten die zahlreichen Interessierten ihre Fragen den Kollegen vor Ort stellen. Ein Film informierte über die Arbeiten im Stollen. Bislang wurden 360 Meter des neuen Stollens aufgefahren.
Aufgrund der schwierigen geologischen Randbedingungen wurde das Auffahren des Stollens zunächst erschwert. Mit einer Fertigstellung des neuen Steinbachstollens wird deshalb Ende 2024 gerechnet.
Durch das Auffahren eines neuen Stollens soll die dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach gewährleistet werden. Der alte Steinbachstollen kann diese Funktion nicht dauerhaft gewährleisten.
Der LMBV ist bewusst, dass die Arbeiten zu Beeinträchtigungen führen können und bittet dafür um Verständnis. Bereits in der Vergangenheit hat die LMBV nach Möglichkeiten gesucht, die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten bzw. zu minimieren. Um dies zu erreichen wurde beispielsweise ein Lärmschutzwall errichtet.
Bei weiteren Fragen und Hinweisen können sich Anwohner gern direkt an die LMBV unter info@lmbv.de wenden.
Impressionen vom Baustellentag
Fotos: Christian Kortüm
Baustellentag am neuen Steinbachstollen am 16. September von 10 — 12 Uhr
Sondershausen/Steinbach. Über das aktuelle Baugeschehen am neuen Steinbachstollen informieren am 16. September, von 10 bis 12 Uhr, der Sanierungsträger LMBV und die bauausführenden Unternehmen Schachtbau Nordhausen und Bergsicherung Ilfeld. Während einer Führung über das Baustellen-Gelände erhalten Anwohner und Interessierte einen Einblick in das aktuelle Baugeschehen und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ein Film informiert vor Ort über die Arbeiten im Stollen und erklärt die verschiedenen Arbeitsphasen des Stollenvortriebs. Des Weiteren können verschiedene Baumaschinen besichtigt werden.
Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheitsgründen der neu aufgefahrene Stollen selbst nicht betreten werden darf. Die Baustellenzufahrt erfolgt über den Liebensteiner Weg. Die Parkmöglichkeiten vor Ort sind eingeschränkt. Bitte folgen Sie den Hinweisen vor Ort. Festes Schuhwerk ist zwingend erforderlich.
Hintergrund zur Baumaßnahme: Durch die Auffahrung eines neuen Stollens soll die dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach gewährleistet werden. Der neue Stein-bachstollen wird annährend parallel zum Steinbachstollen aufgefahren. Die aus dem Steinbachstollen und dem neuen Steinbachstollen austretenden Grubenwässer werden wie bisher auch in den Vorfluter Grumbach abgeleitet. Die Länge des neuen Steinbachstollens beträgt ca. 1.210 m bei einem offenen Quer-schnitt von 12 m². Im Vergleich dazu beträgt die Länge des aktuell für die Grubenent-wässerung genutzten Stollens ca. 1.090 m bei einem Querschnitt von 6 m². Mit einem offiziellen Stollenanschlag wurde im Thüringer Bergdorf Steinbach am 29. September 2022 symbolisch der Startschuss für den Bau eines neuen Entwässerungsstollens ge-geben. Für die Dauer seiner Bauzeit trägt der Stollen den Namen seiner Patin – Anke-Stollen.