Bagger-Pontons vom Senftenberger See runter – Sanierungs-Zwischenziel erreicht
Bergbausanierer haben trotz teilweise widriger Bedingungen gute Arbeit geleistet – Schrittweiser Rückbau der Sperrschilder geplant
Senftenberg. Die LMBV kann den erfolgreichen Abschluss der zweiten
Sanierungsphase der Sofortmaßnahme auf dem Senftenberger See vermelden:
Die Bagger-Pontons und Schuten vom Senftenberger See werden jetzt nach
Erreichen des Sanierungs-Zwischenziels Stück für Stück an Land gebracht.
Derzeit laufen noch Lotungs- und Vermessungsarbeiten zur
Dokumentation der erfolgten Baggerarbeiten. Die Bergbausanierer der
beauftragten Fa. ETK haben trotz teilweise widriger Bedingungen in den
zurückliegenden Wintermonaten gute Arbeit auf dem Bergbaufolgesee
geleistet, so die vorläufige Einschätzung von
LMBV-Sanierungsbereichsleiter Gerd Richter.
Aus heutiger Sicht kann die zuständige Behörde, das LBGR, die
Sperrmaßnahmen auf dem See zum 31. März 2020 auf das notwendige Maß
reduzieren. Es ist daher von der LMBV geplant, ab 1. April 2020
schrittweise die Sperrschilder, beginnend am Anleger Großkoschen in
Uhrzeigerrichtung bis zum Überleiter 12, voraussichtlich bis zum 3.
April 2020 zurückzubauen zu lassen.
Archiv-Bilder
Schwimmende Sanierungstechnik im Nov. 2019 auf dem Senftenberger SeeSchwimmbagger der Fa. ETK bei Sofortmaßnahme Teil 2
Spreestraße für Filterbrunnen-Nachverwahrung temporär gesperrt
Senftenberg/Boxberg. Die Alt-Filterbrunnen im Randbereich des Tagebaus Nochten, die sich in LMBV-Verantwortung befinden, werden weiter gesichert. Nachdem 2018 auf dem ersten Bauabschnitt der auch als Spreestraße bekannten Kreisstraße K 8481 Brunnen verwahrt wurden, erfolgen nun weitere Verwahrarbeiten. Dazu sind auf dem gut 6 km langen Abschnitt Bohrarbeiten auf der Fahrbahn notwendig.
Für diese Arbeiten ist vom 30. März 2020 bis einschließlich 29. Mai 2020 eine Vollsperrung der K 8481 zwischen dem Abzweig Grubenwasserreinigungsanlage (GWRA) Tzschelln und der S 130 erforderlich. Die Sperrung erfolgt dabei in zwei Etappen. In der ersten Etappe ist die K 8481 zwischen dem Abzweig Ruhlmühle und der S 130 bis Mitte April betroffen. Danach erfolgt die Sperrung innerhalb der 2.Etappe vom Abzweig Ruhlmühle bis zur GWRA Tzschelln.
Die Zufahrt zur Ruhlmühle ist während der Sperrung über die B 156/K 8481 (1. Etappe) oder über die S 130/K 8481 (2. Etappe) gewährleistet.
Die LMBV und ihre Auftragnehmer sind bemüht, die Beeinträchtigungen durch die Vollsperrung möglichst gering zu halten.
Der gesperrte Streckenabschnitt liegt zwischen der S 130 und der GWRA Tzschelln.
Eisenfracht in der Spree 2019 vom Bergbausanierer erneut deutlich reduziert
Spremberg/Senftenberg/Dresden. „Die Maßnahmen zur Reduzierung der Eisenfracht in der Spree haben auch 2019 eine sehr gute Wirkung erzielt“, resümiert Sven Radigk, Leiter der LMBV-Projektgruppe „Gewässergüte Fließgewässer Lausitz“ den Jahresbericht zum „Monitoring der Eisenbelastung der Spree und der Talsperre Spremberg“, der jüngst fertiggestellt wurde. Verfasst wurde der Bericht vom LMBV-Fachgutachter Dr. Wilfried Uhlmann vom Dresdener Institut für Wasser und Boden (IWB).
Die Konditionierungsanlage vor der Talsperre Spremberg, die aus der Bekalkungsanlage in Spremberg-Wilhelmsthal sowie der 1,5 Kilometer entfernten, am Einlaufbauwerk der Vorsperre Bühlow befindlichen Flockungshilfsmitteldosierstation besteht, erzielte eine deutliche Erhöhung des Eisenrückhaltes. Rund 53 Prozent der Eisenfracht der Spree konnten durch die Maßnahme in der Vorsperre zurückgehalten werden. Damit wurde die Hauptsperre der Talsperre Spremberg entlastet. „Die Konditionierungsanlage im Zulauf der Spree zur Talsperre Spremberg ist“, so Sven Radigk, „zurzeit die wichtigste Anlage im Kampf gegen die Eisenbelastung der Spree und zum Schutz des Spreewaldes.“
Dies belegen auch die Messwerte, die bislang die niedrigsten Eisenfrachten in der siebenjährigen Messreihe seit dem Jahr 2012 nachweisen. 2019 lag die Eisen-gesamt-Konzentration am Auslauf der Talsperre bei durchschnittlich 0,5 mg/l. Im gesamten Jahr wurde hier eine Eisen-gesamt-Konzentration von 2 mg/l und somit die Sichtbarkeitsschwelle für partikuläres Eisen in der Spree nicht überschritten.
Bezogen auf die Eisenfracht in der Spree, erzielte die Talsperre Spremberg (Vor- und Hauptsperre) dabei einen Eisenrückhalt von insgesamt ca. 90 Prozent. Verantwortlich für die guten Ergebnisse sind im Spreegebiet Südraum, die bereits in Betrieb befindlichen Abfangmaßnahmen des Barrierekonzeptes.
Mitverantwortlich für die reduzierte Eisenbelastung der Spree sind jedoch auch die Trockenjahre 2018 und 2019. „Aufgrund der fehlenden Niederschläge und der damit verbundenen geringeren Grundwasserneubildung wurde zudem weniger Eisen aus dem Grundwasserleiter in die Oberflächengewässer eingetragen.“
Die in 2019 an der Vorsperre angefallenen Eisenhydroxidschlämme (EHS) wurden im Auftrag der LMBV beprobt, analysiert und ausnahmslos als nicht gefährliche Abfälle fachgerecht entsorgt. Rund 31.000 Tonnen EHS wurden so baustofflich verwertet.
Durch den Einsatz von Flockungs- und Flockungshilfsmitteln konnten zudem die Umweltbedingungen für die aquatische Fauna in den Gewässern verbessert werden. Sie haben sich 2019 weiter stabilisiert. Zu diesem Ergebnis kommt der bereits im Dezember 2019 erstellte Monitoringbericht des Instituts für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow.
Sperrbereiche und Verhaltensanforderungen unbedingt beachten!
Die LMBV betreibt in der Lausitz und im Raum Mitteldeutschland als bergrechtlich verantwortliche Projektträgerin Sanierungsbergbau inklusive Planung, Ausschreibung, Vergabe, Kontrolle und Abnahme der Sanierungsarbeiten mit dem Ziel der Beendigung der Bergaufsicht stillgelegter Bergwerke
Dabei sind zahlreiche berg- und wasserrechtliche Sanierungs- und Sicherheitsmaßnahmen noch nicht gänzlich abgeschlossen und zum Schutz der Bevölkerung so genannte geotechnische Sperrbereiche ausgewiesen. Diese sind mit Schildern gekennzeichnet. Im geotechnischen Sperrbereich besteht eine latente Gefahr für die Sicherheit. Das Betreten oder Befahren dieser Bereiche ist verboten.
Die LMBV weist darauf hin, folgende Verhaltensanforderungen einzuhalten: Alle Warn- und Hinweisschilder entlang der durch die LMBV freigegebenen Wirtschaftswege sind unbedingt zu beachten! Die Nutzung der durch die LMBV freigegebenen Wirtschaftswege erfolgt auf eigene Gefahr.
In Teilen der Kippenflächen ehemaliger Tagebaue sind aufgrund der noch erforderlichen Sicherung Sperrbereiche ausgewiesen, die durch Beschilderung „Sperrbereich – Betreten verboten – Lebensgefahr“ kenntlich gemacht sind.
Im Sperrbereich besteht die Gefahr • von Geländeeinbrüchen und Setzungsfließereignissen aufgrund von Bodenverflüssigungen • von Böschungsrutschungen, Böschungserosionen und deren Auswirkungen • einer nicht ausreichenden Tragfähigkeit der Oberfläche • von Bodensenkungen, Tagesbrüchen • tiefen Erosionsrinnen In den zur Nutzung freigegebenen Flächen der Bergbaufolgeseen dürfen die mit gelben Bojen gekennzeichneten zugelassenen Seebereiche nicht verlassen werden. Die Bereiche hinter den Bojenketten sind noch nicht gesichert und somit rutschungsgefährdet. Jedes Betreten oder Befahren kann ein Initial für das Auslösen von Böschungsrutschungen und deren Auswirkungen (z. B. Nachbrüche, Schwallwellen) darstellen. Weitere Gefahren bestehen in der Wind-/Wellenabrasion (Kliffbildung) und deren Auswirkungen (z. B. Nachbrüche) sowie tiefen Erosionsrinnen. Die ausgewiesenen Sperrbereiche sind über das Geoportal der LMBV jederzeit aktuell einsehbar. Bitte beachten Sie, dass sich jederzeit kurzfristige Änderungen der geotechnischen Sperrbereiche ergeben können und informieren Sie sich im Geoportal der LMBV.
Schwimmender Rütteldruckverdichter derzeit dicht an der B 96 bei Maukendorf aktiv
Eindrucksvolle Einblicke in laufende Sanierungsarbeiten von B 96 - außerhalb des Sperrbereiches - aus möglich
Senftenberg/Maukendorf. Im Zuge der Sanierungsarbeiten der LMBV am Knappensee i.A. des Sächsische Oberbergamt (SächsOBA) erreichte am 24. Februar 2020 einer der eingesetzten Seilbagger auf einem Ponton einen auch von der Sperrbereichsgrenze gut einsehbaren Arbeitsbereich an der Bundestraße 96 nahe Maukendorf.
Der für diese Rütteldruckverdichtungsarbeiten ausgerüstete Bagger sichert hier vom Wasser aus derzeit im Teilabschnitt A/B entlang des Hochwasserdeiches die Uferböschung des Bergbaufolgesees. Auftragnehmer der LMBV ist hierfür die ARGE Knappensee.
Es sind derzeit am Knappensee drei RDV Geräte in den Sanierungsbereichen D-West, U und A/B im Einsatz. Zudem läuft eine Profilierung im Bereich B-Süd. Die Seefläche des Knappensees wird voraussichtlich zur Saison 2022 wieder freigegeben werden können und ist dann für jedermann nutzbar, so kürzlich das SächsOBA auf Nachfragen. Außerhalb der Badesaison müssen auch in den kommenden Jahren jedoch noch weitere Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Diese erfordern teilweise eine erneute Sperrung am See in den Wintermonaten. Gegenstand aktueller Untersuchungen ist noch, ob auch alle Badestrände bereits 2022 freigegeben werden können.
Der Knappensee wird in etwas zwei Jahren durch das Sächsische Oberbergamt durch Aufhebung der geltenden Allgemeinverfügung freigegeben, insofern hat das Sächsische Oberbergamt hier „das letzte Wort“. Hinsichtlich des Befahrens mit Wasserfahrzeugen ist der Knappensee, auch als Speicherbecken Knappenrode geführt, laut Anlage 2. Nr.1. des Sächsischen Wassergesetzes mit Einschränkungen schiffbar. Der Gemeingebrauch, der u.a. auch das Baden und Tauchen umfasst, ist durch die Untere Wasserbehörde zu genehmigen. Die Gemeinde Lohsa und der Zweckverband Lausitzer Seenland sowie das Landratsamt Bautzen bereiten bereits in diesen Monaten inhaltlich die geplante Wiederinbetriebnahme des Knappensees zum Gemeingebrauch vor. Erste Abstimmungen dazu fanden bereits im Mai des vergangenen Jahres 2019 statt.
Impressionen von aktuellen Sanierungsarbeiten am Knappensee | Fotos: Peter Radke für LMBV
Auftragnehmer BAUER berichtet zu Bodensanierungsarbeiten im IP Schwarze Pumpe
Bodenaushub in 147 Einzelspundwandkästen beauftragt - Mobile Luftabsauganlagen nötig
Schwarze Pumpe. Die Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen: Das ehemalige Gaskombinat auf dem Areal des Industrieparks Schwarze Pumpe im Freistaat Sachsen sowie im Bundesland Brandenburg bestand früher aus mehreren vernetzten Gaswerken, Kokereien und Brikettfabriken, durch die eine erhebliche Verunreinigung ausging.
Als Folge sind Grundwasser und Boden durch diverse Schadstoffe immer noch schwer belastet. Seit 2017 führen nun die BAUER Resources GmbH und die BAUER Spezialtiefbau GmbH mit einem Partner umfangreiche Bodensanierungsarbeiten im Industriepark Schwarze Pumpe im Auftrag der LMBV durch. Das Ziel: Durch Quellstärkereduzierung mittels Bodenaustausch den Schadstoffeintrag in das Grundwasser zu verringern.
Die Aufgabenstellung ist gigantisch: So werden sechs Bauabschnitte mit ca.1,3 km Primärspundwänden bis in eine Tiefe von 20 m eingekapselt. Weitere 147 Einzelspundwandkästen mit einer Grundfläche von jeweils 10 x 11 m werden errichtet, der Bodenaushub erfolgt mit einem Spezialbagger bis in eine Tiefe von 14 m. „Während der Umsetzung der gesamten Sanierungsmaßnahmen werden sehr hohe Anforderungen an den Arbeits- und Umweltschutz gestellt. Mittels zweier mobiler Luftabsauganlagen und mehrerer Nebelkanonen werden beim Bodenaustausch Schadstoffbelastungen der Umgebungsluft wirksam unterbunden. Zudem wird die Umgebungsluft permanent innerhalb und außerhalb der Baustelle messtechnisch überwacht, sodass für die Umgebung keine Gefahr besteht“, erläutert Holm Uhlig, Projektleiter bei der BAUER Resources GmbH.
Nach dem Aushub wird der kontaminierte Boden mittels verschließbarer Lkws abtransportiert und zur Reinigung in die speziell errichtete vakuumthermische Bodenreinigungsanlage auf dem Werksgelände gebracht. Dort werden vorhandene Stoffe aus dem ausgehobenen Boden entfernt. Anschließend wird der gereinigte Boden zusammen mit dem unbelasteten Voraushub zur Wiederverfüllung der Bauabschnitte genutzt.
„Der Bauabschnitt ‚Teerscheidung Ost‘ konnte bereits 2019 erfolgreich abgeschlossen werden“, berichtet LMBV-Abteilungsleiter Karsten Handro. Er umfasste die Errichtung von acht Spundwandkästen und den Aushub von ca. 20.000 m³ Boden. Die Arbeiten im Aushubbereich „Vorlagetanks“ sind schon in vollem Gange und der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende März beendet sein. „Das Team arbeitet zielstrebig daran, die Sanierungsmaßnahmen bei den verbleibenden Bauabschnitten planmäßig zum Abschluss zu bringen“, so Holm Uhlig.
Die Arbeiten seitens Bauer sollen termingerecht bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Bis dahin werden insgesamt über 286.000 t kontaminierter Boden bewegt und gereinigt. Nach Projektabschluss kann die Fläche wieder von Industrie und Gewerbe genutzt werden.
Quelle: PM der BAUER Resources GmbH und die BAUER Spezialtiefbau GmbH v. 25.02.2020 / Details zum Projekt erklärt auch das folgende BAUER-Baustellen-Video: https://www.youtube.com/watch?v=xHW4eXFPJv8
LMBV-Luftbild von der Bodensanierung aus 2019 / Fotograf Peter Radke
Impressionen von der Bodensanierung | Dr. Uwe Steinhuber für LMBV
MLUK: Trotz Regen bleiben Sorgenfalten bei der Bewirtschaftung von Spree und Schwarzer Elster
Durch die Witterungsbedingungen konnte im unteren Spreegebiet zuletzt auf normale Bewirtschaftung abgestellt werden - Schwarze Elster führt auf einem sehr niedrigen Niveau Wasser
Cottbus. Wegen der unverändert angespannten Abflussverhältnisse in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster wird die seit Juni 2019 regelmäßig tagende länderübergreifende Ad-hoc-AG „Extremsituation“ ihre Arbeit fortsetzen. Mitte Februar 2020 bewertete die Arbeitsgruppe zum 13. Mal die Abflussverhältnisse in den Einzugsgebieten als Folge der extremen Trockenperiode. Mit den wiederholten Regenschauern und den witterungsbedingt geringen Verdunstungsverlusten sind die Abflussverhältnisse auf niedrigem Niveau stabil. Der Regen reichte jedoch bisher nicht, um die Talsperren und Speicher auf das erforderliche Niveau aufzufüllen.
Spree
Durch die Witterungsbedingungen konnte im unteren Spreegebiet zuletzt auf die normale Bewirtschaftung abgestellt werden. Die Einhaltung der Mindestabflüsse wurde gewährleistet. Der Abfluss in der Spree am Unterpegel Leibsch beträgt aktuell 9,2 Kubikmeter pro Sekunde, liegt damit aber weiterhin deutlich unter dem mittleren Abfluss für den Monat Februar von 19,2 Kubikmetern pro Sekunde. Die Talsperre Spremberg wird bei dem erreichten Winterstauziel von 91,80 Meter NHN (Normalhöhennull) gehalten. Im oberen Einzugsgebiet der Spree (Sachsen) war aufgrund der hydrologisch-meteorologische Situation eine relevante Wiederauffüllung der Talsperren und Bergbauspeicher bisher nicht möglich.
Schwarze Elster
An der Schwarzen Elster ist die Lage unverändert. Die Schwarze Elster führt auf einem sehr niedrigen Niveau Wasser. Unterhalb von Senftenberg am Pegel Biehlen 1 beträgt der Abfluss etwa 0,5 Kubikmeter pro Sekunde. Der mittlere Abfluss für diesen Pegel liegt im Februar normalerweise bei rund 3,72 Kubikmetern pro Sekunde. Der Abfluss am Pegel Biehlen 1 wird im Wesentlichen mit Wasser aus der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza gestützt. Der Wasserstand im Speicher Niemtsch konnte durch die konsequente Einspeicherung auf aktuell 98,78 Meter NHN angehoben werden. Der See ist zurzeit aufgrund von Sanierungsarbeiten für jegliche Nutzung gesperrt. Um für die Sommermonate eine Reserve zu erzielen, sind alle Bewirtschaftungsmaßnahmen auf die weitere Einspeicherung, zunächst weiter in den Speicher Niemtsch und danach in den Geierswalder beziehungsweise Partwitzer See ausgerichtet. Quelle: PM des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg v.19.02.2020
Anfang April beginnt wieder die Wassersportsaison am größten See Sachsens
Bärwalder See verfügt über wasser- und landseitige Dauerliegeplätze
Wasserliegeplätze am Bärwalder See
Boxberg. Die Gemeinde Boxberg weist darauf hin, dass die öffentliche außersaisonale Benutzung der im Eigentum der Gemeinde Boxberg/O.L. befindlichen baulichen Anlagen im Hafen Klitten, am Bootsanleger in Boxberg/O.L. und Uhyst zurzeit nicht gestattet sei.
Besonders weist die Gemeinde Boxberg noch einmal auf das Benutzungsverbot der Wasserflächen im Zeitraum bis 31.03.2020 hin. Die Ausnahmeregelungen zum Ufer- und Bootsangeln finden Interessierte unter www.anglerverband-sachsen.de.
Am 01.04.2020 beginnt die neue Wassersportsaison am größten Binnensee des Freistaates Sachsen. Alle zur Verfügung stehenden wasser- und landseitigen Dauerliegeplätze sind derzeit ausgebucht. Interessierte Wassersportfreunde können jedoch das elektronische Antragsformular zur Beantragung eines Bootsliegeplatzes auf der offiziellen Internet-Seite www.baerwalder-see.eu ausfüllen und direkt per Mausklick senden. Die Gemeinde Boxberg setzt nach Prüfung den Antrag dann zunächst auf eine Warteliste.
Wassersportfreunde mit einem bestehenden Nutzungsvertrag müssen keinen neuen Antrag stellen. Den Vertragspartnern wurde bereits eine entsprechende Rechnung gestellt. Mit Zahlung des Nutzungsentgeltes wird der Vertrag für die Wassersportsaison 2020 automatisch verlängert. Die Einweisung, Belehrung und Übergabe aller notwendigen Unterlagen erfolgt zum Saisonbeginn durch den Hafenmeister unter +49 1577 354 1401 oder hafenmeister@baerwalder-see.eu.
LMBV-Archivfoto von Peter Radke
Sturmschäden an Stränden des Berzdorfer Sees werden alsbald beseitigt
Görlitzer Nordstrand und Sandstrand Deutsch Ossig am Bergbaufolgesee temporär betroffen
Uferveränderungen am Berzdorfer See sind fast in jedem Jahr in den stürmischen Zeiten zu verzeichnen und daher nicht explizit nur auf den Sturm „Sabine“ zurückzuführen. Zur Beseitigung dieser aufgetretenen Kliffbildungen wird am Bergbaufolgesee bei Görlitz - wie in den vorangegangenen Jahren auch - eine Sanierungsfirma vom See-Eigner LMBV vertraglich gebunden werden,“ so der für Ostsachen zuständige Karsten Handro, LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement.
Konkret ist es in der ersten Februarhälfte 2020 im Bereich des Sandstrandes Deutsch Ossig östlich der Stein-Buhne zu einer Kliffbildungen bis ein Meter Höhe und einer Landnahme von bis zu fünf Meter gekommen. Weiterhin hat die LMBV und von ihr Beauftragte – zeitlich nach dem Sturm-Tief „Sabine“ - auf ca. 200 Meter an verschiedenen Stellen des nördlichen Sandstrandes ebenfalls Landnahmen bis zu zwei Meter Rückgriff und Abbruchkanten bis H = 0,6 m festgestellt. In den zuvor genannten Bereichen sind bereits temporäre Hinweiswarnschilder durch den Bewirtschafter der LMBV aufgestellt worden. Zudem mussten am See mehrere Bäume in Folge von Windbruch auf dem Rundweg bzw. an Bermen beseitigt werden.
Aus Sicht der LMBV haben solche lokalen Massenumlagerungen an den Ufern der Bergbaufolgeseen im Herbst-/Winterhalbjahr nicht unerwartete, witterungsbedingt auftretende Ursachen, die auf starke Winde mit hoch auflaufenden Wellen, mitunter auch auf Eisgang mit Schollentreiben gegen den Uferausbau, etc. zurückzuführen sind.
Fotos: LUG | Matthias Hölzel für LMBV
Uferschäden am Berzdorfer See 02/2020
Sturmschäden an Stränden des Berzdorfer Sees werden alsbald beseitigt
Görlitzer Nordstrand und Sandstrandes Deutsch Ossig am Bergbaufolgesee temporär betroffen
Uferveränderungen am Berzdorfer See sind fast in jedem Jahr in den stürmischen Zeiten zu verzeichnen und daher nicht explizit nur auf den Sturm „Sabine“ zurückzuführen. Zur Beseitigung dieser aufgetretenen Kliffbildungen wird am Bergbaufolgesee bei Görlitz - wie in den vorangegangenen Jahren auch - eine Sanierungsfirma vom See-Eigner LMBV vertraglich gebunden werden,“ so der für Ostsachen zuständige Karsten Handro, LMBV-Abteilungsleiter Projektmanagement.
Konkret ist es in der ersten Februarhälfte 2020 im Bereich des Sandstrandes Deutsch Ossig östlich der Stein-Buhne zu einer Kliffbildungen bis ein Meter Höhe und einer Landnahme von bis zu fünf Meter gekommen. Weiterhin hat die LMBV und von ihr Beauftragte – zeitlich nach dem Sturm-Tief „Sabine“ - auf ca. 200 Meter an verschiedenen Stellen des nördlichen Sandstrandes ebenfalls Landnahmen bis zu zwei Meter Rückgriff und Abbruchkanten bis H = 0,6 m festgestellt. In den zuvor genannten Bereichen sind bereits temporäre Hinweiswarnschilder durch den Bewirtschafter der LMBV aufgestellt worden. Zudem mussten am See mehrere Bäume in Folge von Windbruch auf dem Rundweg bzw. an Bermen beseitigt werden.
Aus Sicht der LMBV haben solche lokalen Massenumlagerungen an den Ufern der Bergbaufolgeseen im Herbst-/Winterhalbjahr nicht unerwartete, witterungsbedingt auftretende Ursachen, die auf starke Winde mit hoch auflaufenden Wellen, mitunter auch auf Eisgang mit Schollentreiben gegen den Uferausbau, etc. zurückzuführen sind.