Braune Spree und Verockerung: LMBV-Studien und Präsentationen zur Eisenbelastung der Spree

In dieser Rubrik können Sie auf die kompletten Langfassungen folgender von der LMBV in Auftrag gegebenen Studien und Präsentationen zugreifen, die sich mit dem Thema der Verockerung von Lausitzer Gewässern, der Problematik `braune Spree' sowie den Sulfatbelastungen befassen:

  • „Studie zu den Auswirkungen des Grundwasserwiederanstiegs auf die Beschaffenheit der Oberflächengewässer in den Sanierungsgebieten B1 (Seese/ Schlabendorf) und B2 (Greifenhain/ Gräbendorf) – Projektphase 2: Vertiefung der Untersuchungen zur Präzisierung der Modellgrundlagen und der Bemessungsansätze für Wasserbehandlungsanlagen“ (Stand: Juni 2013)
  • „Weiterführende Untersuchungen zu den hydrochemischen und ökologischen Auswirkungen der Exfiltration von eisenhaltigem und saurem Grundwasser in die Kleine Spree und in die Spree“ (Stand: Dezember 2012)
  • „Studie zu den Auswirkungen des Grundwasserwiederanstiegs auf die Gewässerqualität der Oberflächengewässer in den Sanierungsgebieten Seese/Schlabendorf (B1) und Greifenhain/Gräbendorf (B2)“ (Stand: September 2010)
  • „Untersuchung der hydrochemischen und ökologischen Auswirkungen der Exfiltration von eisenhaltigem, saurem Grundwasser in die Kleine Spree (nördlich Speicher Burghammer) und in die Spree (Ruhlmühle)" (Stand: Mai 2010)

Darüber hinaus sind hier auch die Kurzfassungen dieser Studien hinterlegt, die – ähnlich wie die ebenfalls hinterlegten Präsentationen – die wesentlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen abbilden. Stand: 08/2013

Im Zusammenhang mit den anfallenden Eisenhydroxidschlämme bei der Ausbaggerung von Fließen und aus Wasserbehandlungsanlagen wurde den Behörden in Brandenburg und Sachsen von der LMBV im November 2014 ein abgestimmtes, sogenanntes EHS-Konzept der LMBV vorgelegt. Dieses ist hier als pdf ebenfalls downloadbar.

Zur Erarbeitung des EHS-Konzeotes hatte die LMBV 2013 eine Studie zum Thema „Bergrechtlich bestimmter Umgang mit den in den Folgegebieten des Braunkohlenbergbaus anfallenden Eisenhydroxidschlämmen in Süd-Brandenburg“ des Grundwasser-Zentrum Dresden - vertreten durch eine ARGE des DGFZ e.V./ GFI GmbH Dresden / GIP GmbH Dresden „Gewässersanierung LMBV“ - aus dem Jahre 2013 vergeben (hier mit Kartenanlage).

Eine weitere Studie wurde 2013 von der LMBV in Auftrag gegeben. Sie trägt den Titel „Untersuchungen des Einflusses der Einlagerung von Eisenhydroxidschlämmen in Bergbaufolgeseen und deren Wasserbeschaffenheit und wurde unter Leitung von IWB Dresden in Kooperation mit der BTU Cottbus erarbeitet und stammt vom 31. August 2014. Sie wurde in den Folgemonaten anschließend von den Verantwortlichen der LMBV fachlich mit den Wissenschaftlern weiter qualifiziert und diskutiert und im November 2014 in die Überlegungen zu einem LMBV-EHS-Konzept eingebunden. Die Studie wurde auch den Fachbehörden der Länder am 07.10.2014 inhaltlich vorgestellt und anschließend übergeben.

Ergänzt wird das Angebot um die Stellungnahme des federführenden MLUL für die Potsdamer Fachministerien zum EHS-Konzept der LMBV vom 24.02.2015. Nach dem Vorliegen der Veröffentlichungs-Zustimmungen des MLUL; MIL und MWE vom 22.04.2015 ist die Stellungnahme seit 24.04.2015 online als pdf einsehbar.

In einer von der LMBV beauftragten Studie hat ein Wissenschaftlerteam des IWB unter Leitung von Dr. Uhlmann eine Einschätzung des Anteils des Sanierungsbergbaus der LMBV an der Sulfatbelastung der Spree im März 2015 vorgenommen. Diese Einschätzung wurde nach eingehender fachlicher Diskussion mit dem Auftraggeber am 21.07.2015 veröffentlicht.