Nachhaltigkeit

Begutachtung einer Aufforstung junger Roteichen durch LMBV-Förster auf der Innenkippe Zwenkau



Begutachtung einer Aufforstung junger Roteichen durch LMBV-Förster auf der Innenkippe Zwenkau
Aufforstung im Sanierungstagebau Lohsa II



Aufforstung im Sanierungstagebau Lohsa II
LMBV-Sanierungsschiff Klara auf dem Partwitzer See



LMBV-Sanierungsschiff Klara auf dem Partwitzer See
Wildpferede im Lobstädter Lachen



Wildpferede im Lobstädter Lachen



Aufgrund des Unternehmenszweckes, der Sanierung von Flächen, die durch den Bergbau in Anspruch genommen wurden und deren Vorbereitung für eine Folgenutzung entsprechend der geltenden rechtlichen Vorschriften ist die Tätigkeit der LMBV bereits grundsätzlich nachhaltig.

Für die Erstellung eines künftigen Nachhaltigkeitsberichtes wird in einem ersten Schritt die Datenbasis in der LMBV erfasst und herausgearbeitet, welche Ziele und Kriterien bereits erfüllt werden. Gerade im Umweltbereich ist die LMBV bereits gut aufgestellt. Dabei sind Aspekte wie die Verbesserung der Wasserqualität und die Herstellung von Forstflächen zur CO2-Bindung nur beispielhaft zu nennen.

Weiterhin kann die LMBV gute Ergebnisse im sozialen Bereich vorweisen. Neben Geschlechtergleichstellung, Chancengleichheit und Mitbestimmung im Unternehmen sind schon sehr viele Aspekte erfüllt, die dieses Ziel belegen. Neu hinzu gekommen ist bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen das mobile Arbeiten, dass auch nach der Pandemie weitergeführt wird. Es ermöglicht nicht nur die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern senkt z. B. auch den CO2-Ausstoß, da Fahrten zur Arbeitsstätte entfallen. (Stand: Nov. 2021)


Renaturierte Absetzanlage IAA Biehlatal

Renaturierte Absetzanlage IAA Biehlatal


Highland-Cattle-Herde auf ehemaligen Kippenflächen am Bockwitzer See

Highland-Rinderherde am Bockwitzer See


Bekalkung des Großräschener Sees

Bekalkung des Großräschener Sees

Publikationen


LfU: Wechselhaftes Wetter führt zur Entspannung der Niedrigwassersituation in der Lausitz

LMBV-Bergbau-Speicher stützen Niedrigwasseraufhöhung der Spree

Cottbus. In dieser Woche tagte die länderübergreifende Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Extremsituation“ - unter Einbeziehung der LMBV -zum zweiten Mal in diesem Jahr, um die aktuelle Niedrigwassersituation in der Lausitz zu bewerten. Der über Wochen hinweg trockene und heiße Juni endete mit ergiebigen Niederschlägen in Brandenburg. Der Regen zum Monatswechsel und die seither wechselhafte Witterung des Julis haben zu einer Entspannung der Niedrigwassersituation in den Flussgebieten von Spree und Schwarzer Elster beigetragen. Besonders im Norden des Landes fielen innerhalb weniger Tage lokal enorme Regenmengen von teilweise mehr als 200 Millimeter. Die brandenburgischen Einzugsgebiete von Spree und Schwarzer Elster erhielten flächendeckend Regen im Bereich von 20 bis 40 Millimetern.

Spree

Die Niederschläge von Ende Juni sind im sächsischen Einzugsgebiet der Spree deutlich geringer ausgefallen als in Brandenburg. Durch vereinzelte Niederschlagsereignisse der ersten Juliwochen bewegen sich die Zulaufmengen zu den sächsischen Speichern aber dennoch nahe der langjährigen Mittelwerte. Bei einem mehrtägigen Ausbleiben von Niederschlägen ist aber nach wie vor ein zügiger Abflussrückgang zu beobachten, da die Grundwasserdefizite der Vorjahre noch nicht ausgeglichen sind.

Die in der 23. Kalenderwoche gestartete Niedrigwasseraufhöhung wird bedarfsgerecht fortgesetzt. Bisher wurden hierfür die Talsperre Quitzdorf, sowie ersatzweise die Speicher Lohsa I, Bärwalde und Lohsa II beansprucht. Die Talsperre Bautzen konnte aufgrund einer Baustelle im Unterlauf keine erhöhte Abgabe tätigen. Die Abgabe der Talsperre Spremberg erfolgt bedarfsgerecht zwischen 8 und 10 Kubikmeter pro Sekunde, um die Abflüsse in der Spree zu stützen. Aktuell liegt der Wasserstand der Talsperre Spremberg bei 91,28 Meter NHN (Normalhöhennull) und fällt um 1 Zentimeter pro Tag.

Der Abfluss am Pegel Leibsch UP am Ausgang des Spreewaldes schwankt in den letzten Wochen in Folge der Niederschlagsereignisse zwischen 2,5 und 7 Kubikmeter pro Sekunde. Heiße Tage machen sich dabei durch einen schnellen Abflussrückgang bemerkbar. Aktuell liegt der Abfluss in Leibsch UP bei 5,88 Kubikmeter pro Sekunde (Stand 12.07.2021), der mittlere Abfluss für den Monat Juli beträgt 7,26 Kubikmeter pro Sekunde (langjährige Reihe 1991 bis 2019).

Die im Juni zur Abflussstützung ergriffenen Maßnahmen, werden aufgrund des starken Schwankungsverhaltens mit häufiger Unterschreitung des Mindestabflusses, vorerst aufrechterhalten. Eine Umsetzung weiterer oder eine Intensivierung bestehender Maßnahmen ist jedoch nach aktuellem Stand nicht erforderlich.

Schwarze Elster

Die ausbleibenden Niederschläge im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster hatten im Juni zu einem drastischen Einbruch des Abflusses geführt. Nachdem am Morgen des 22. Juni am Pegel Neuwiese (Sachsen, zwischen Hoyerswerda und Senftenberg) nur noch 70 Liter pro Sekunde registriert wurden, kam der Abfluss auf dem brandenburgischen Abschnitt der Schwarzen Elster bis zum Verteilerwehr Kleinkoschen nahezu vollständig zum Erliegen. Die Niederschläge Ende Juni und der ersten Juliwochen sorgten bisher wieder für eine permanente Wasserführung bis Kleinkoschen. Nach mehrtätiger Trockenheit ist aber auch in der Schwarzen Elster weiterhin ein starker Abflussrückgang zu beobachten, sodass die Gefahr des Trockenfallens nicht gebannt ist.

Am Pegel Neuwiese wurden am 12.07.2021 auf Grund nächtlicher Niederschläge von bis zu 20 Millimeter ein Abfluss von circa 1,5 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Der mittlere Abfluss liegt bei 2,95 Kubikmeter pro Sekunde. Der Abschnitt zwischen Verteilerwehr Kleinkoschen und der Mündung der Rainitza führt aktuell kein Wasser, da das wenige zur Verfügung stehende Wasser in das Speicherbecken Niemtsch (Senftenberger See) eingeleitet wird, um es unterhalb von Senftenberg zur Stützung des Mindestabflusses wieder in die Schwarze Elster einzuleiten.

Der Abfluss am Pegel Biehlen 1, unterhalb von Senftenberg, wird weiterhin über die Ausleitung aus der LMBV-Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza und durch die Abgabe aus dem Speicherbecken Niemtsch (Senftenberger See) gestützt. Der Abfluss am Pegel Biehlen 1 liegt aktuell bei 0,7 Kubikmeter pro Sekunde. Der mittlere Abfluss für diesen Pegel liegt im Juli bei 1,78 Kubikmeter pro Sekunde (langjährige Reihe von 1991 bis 2017).

Der Wasserstand am Speicherbecken Niemtsch liegt noch auf einem verhältnismäßig hohen Niveau von 98,96 Meter NHN. Eine zwischenzeitliche Wasserstandsabsenkung bis 98,90 Meter NHN konnte durch die gefallenen Niederschläge und den sporadischen Zulauf kompensiert werden. Bei steigenden Temperaturen und einem erneuten Ausbleiben von Niederschlägen wird sich die Abnahme des Wasserstandes aber wieder beschleunigen.

Aufgrund der Wetterprognosen und der vorhandenen Speicherfüllungen im Spree und Schwarze Elster Gebiet wird davon ausgegangen, dass sich die Niedrigwassersituation kurzfristig nicht verschärfen wird. Aus diesem Grund wird die länderübergreifenden Ad-hoc-AG „Extremsituation“ die Situation weiter beobachten und voraussichtlich erst wieder in der zweiten Augusthälfte zusammentreten. Quelle: PM der Ad-hoc-AG Extremsituation v. 14.07.2021 / MLUK / LfU

LMBV-Luftbilder von Bergbaufolgeseen und Speichern aus 2021 und 2020 (S. Rasche und P. Radke)


Lösungen für die Spree

Konditionierungsanlage Vorsperre Bühlow



Konditionierungsanlage Vorsperre Bühlow
Blick zur Talsperre Spremberg



Blick zur Talsperre Spremberg
Modulare Wasserbehandlungsanlage Ruhlmühle



Modulare Wasserbehandlungsanlage Ruhlmühle



Die derzeit zu beobachtende Verockerung der Spree – dieses Phänomen wird auch „Braune Spree“ genannt – hat geologische und historische Ursachen: Eisen ist ein weit verbreitetes natürliches Element in der Erdkruste. Auch in der Lausitz gab es früher große Eisenerzvorkommen, die als Raseneisenerz oberflächennah abgebaut wurden. Die im Boden der Lausitz natürlich vorhandenen Minerale Pyrit und Markasit – im Volksmund als Katzengold bezeichnet – sind chemische Verbindungen von Eisen und Schwefel, so genannte Eisensulfide.

Durch den Kontakt mit Luftsauerstoff in Folge der Grundwasserabsenkung verwittern die Eisensulfide und es entsteht Eisenhydroxid und Sulfat. Verstärkt durch die hohen Niederschläge in den letzten Jahren, werden Eisen und Sulfat durch den Grundwasseranstieg großräumig, jedoch in unterschiedlichem Maße in die Flüsse und Seen der Lausitz eingetragen.

Die LMBV beobachtet und kontrolliert diese Entwicklung über ein „Montanhydrologisches Monitoring“, das in Brandenburg und Sachsen großflächig etabliert wurde. Darauf aufbauend wurden durch die LMBV und ihre Partner bei Behörden und Kommunen zahlreiche Untersuchungen beauftragt, um die Belastungsschwerpunkte aus dem Grundwasserwiederanstieg zu ermitteln. Nach Auswertung dieser Studien wurden verschiedene Modelle ingenieurtechnisch entwickelt, wirtschaftlich bewertet und daraus machbare Lösungsvarianten entworfen.

Seit Frühjahr 2013 setzen alle an der Problemlösung Beteiligten, darunter die LMBV, die verantwortlichen Behörden, die Boden- und Wasserverbände und die Kommunen – unter Federführung der Landesbergämter in Brandenburg und Sachsen – einen länderübergreifenden  Maßnahmenkatalog um, der darauf abzielt, die Verockerung von Flüssen und Seen in der Lausitz kurz- und mittelfristig zu reduzieren und das Problem der „Braunen Spree“ langfristig an den Quellen zu lösen.

Dafür werden u.a. modulare Wasserbehandlungsanlagen, eine Konditionierungsanlage im Zulauf der Spree zur Talsperre Spremberg, Horizontaldrainagen und Abfangriegel mit Brunnen betrieben sowie eine Dichtwand am Speicherbecken Lohsa II geplant.

Hauptsperre der Talsperre Spremberg

Studien

Publikationen


Mehr als 75 Millionen Kubikmeter Wasser in 2021 für Flutung in der Lausitz bisher genutzt

49 Millionen Kubikmeter kamen aus dem Einzugsgebiet der Spree

Senftenberg. Nach vorläufigen Zahlen der LMBV-Flutungszentrale Lausitz vom 7. Mai 2021 konnten bisher bereits mehr als 75 Millionen Kubikmeter in 2021 für die Flutung der bergbaulichen Speicher und Bergbaufolgeseen der LMBV in der Lausitz genutzt werden.

Dabei kamen 49 Millionen Kubikmeter aus dem Einzugsgebiet der Spree. Die Schwarze Elster steuerte etwas mehr als 16 Millionen Kubikmeter und die Lausitzer Neiße rund 10 Millionen Kubikmeter seit Jahresbeginn bei. Hauptabnehmer waren das Speicherbecken Lohsa II mit rund 28 Millionen Kubikmeter, der Speicher Burghammer mit fast 5 Millionen Kubikmeter und der Speicher Bärwalder See mit fast 7 Millionen Kubikmeter.

Der Sedlitzer See wurde mit etwa 20 Millionen Kubikmeter aus dem Dargebot der Flüsse und dem Überschusswasser aus benachbarten Restlöchern um ca. 1,5 Meter höher als zum Jahresanfang eingestaut. Dem Partwitzer See und dem Geierswalder See konnten seit Jahresbeginn zusammen rund 10 Millionen Kubikmeter Stützungswasser zugeführt werden. Die Gesamtjahresmenge 2020 für die Flutung der Lausitzer Bergbaufolgeseen und Speicher betrug im Vergleich dazu 63 Millionen Kubikmeter.

Für die Flutung des Cottbuser Ostsee (LEAG) konnten bisher in 2021 weitere 12,5 Millionen Kubikmeter (zu oben Genanntem) aus der der Spree entnommen werden, so die FZL am 7. Mai 2021.


Auslaufbauwerk am Speicher Lohsa II
Blick über das Auslaufbauwerk auf den Speicher Lohsa II

Speicher Lohsa II
Der Speicher Lohsa II wurde 2021 weiter angestaut - stieg seit Jahresbeginn um +2 m

LMBV-Speicher Burghammer - Bernsteinsee in der Lausitz

Auslaufbauwerk aus dem Speicher Burghammer zur Kleinen Spree


Geotechnische Sicherheit

Ein stabiler und gesicherter Untergrund ist die Grundlage für jede weitere Sanierung und Folgenutzung.

Sanierung der Ostböschung des Lappwaldsees


Sanierung der Ostböschung des Lappwaldsees
Grundbruch im Bereich Spreetal (2010)


Grundbruch im Bereich Spreetal (2010)
Rutschung am Speicherbecken Lohsa II (2012)


Rutschung am Speicherbecken Lohsa II (2012)
Setzungsfließen am Knappensee (2021)


Setzungsfließen am Knappensee (2021)




Zahlreiche Flächen des ehemaligen Tagebaubetriebes sind aus Kippenmaterial verschiedener Herkunft und Verkippungstechnologien aufgebaut. Dementsprechend unterschiedlich ist die Standsicherheit der Böschungen, die nicht allein von Außen und der Betrachtung der Oberfläche her beurteilt werden kann. Es ist Aufgabe der Geotechnik, auf Basis der Tagebautechnologie und -entwicklung sowie anhand von Erkundungsdaten und Wasserstandsprognosen die Beschaffenheit des Untergrundes zu beurteilen.

Zahlreiche Flächen des ehemaligen Tagebaubetriebes sind aus Kippenmaterial verschiedener Herkunft und Verkippungstechnologien aufgebaut. Dementsprechend unterschiedlich ist die Standsicherheit der Böschungen. Es ist Aufgabe der Geotechnik, anhand der verfügbaren Unterlagen aus der Zeit des aktiven Bergbaus, von Grundwassermessungen und Bodenuntersuchungen die Beschaffenheit des Untergrundes zu beurteilen. Nur wenn der Untergrund tragfähig und standsicher ist, kann das Ziel des Sanierungsbergbaus – die Wiedernutzbarmachung der für den Braunkohleabbau in Anspruch genommenen Flächen – erreicht werden.

Die Abteilungen Geotechnik der LMBV bearbeiten dazu die geotechnischen Problemstellungen, die im Zusammenhang mit der Planung, Begleitung und Dokumentation von bergbaulichen und wasserwirtschaftlichen Sanierungsmaßnahmen anfallen. Auf Basis geotechnischer Gutachten zur Böschungssicherung und -gestaltung, der Grundwassermodellierung sowie der Planung wasserwirtschaftlicher Anlagen werden die notwendigen Grundlagen erbracht.

Die Abteilungen Geotechnik der LMBV bearbeiten folgendes Leistungsspektrum:

  • Bewertung und Umsetzung von Bodenmechanischen Standsicherheitsuntersuchungen sowie Fachgutachten
  • Geotechnische Fach- und Prozessplanung für die Sanierungsmaßnahmen
  • Erarbeitung und Bewertung hydrologischer Berechnungen
  • Grundwassermodellierung und Erstellung von Wasserbilanzen
  • Montanhydrologisches Grund- und Oberflächenwassermonitoring
  • Bewertung und Umsetzung von gütewirtschaftlichen Untersuchungen
  • Erarbeitung geotechnischer Unterlagen für Genehmigungsverfahren
  • Baubegleitende geotechnische Beratung, Fachbauleitung sowie geotechnische Bauüberwachung
  • Überführung neuer Prozesstechnologien in die Sanierungspraxis
  • Geotechnische Kontrollen durch Fachpersonal und Auswertung/Umsetzung geotechnisches Monitoring

Einsatz von Rütteldruckverdichtung in der Lausitz (2012)

Verdichtungsverfahren

Zur Herstellung der geotechnischen Sicherheit der Kippenböden kommen verschiedene Verdichtungsverfahren zum Einsatz. Die angewendete Technologie ist abhängig von den Bodenbeschaffenheiten des zu sichernden Kippenareals. Auf jeder Baustelle treffen die Bergbausanierer auf andere Gegebenheiten und müssen individuell die passende Technologie wählen, verschiedene Verfahren kombinieren oder, falls erforderlich, zuerst in einem Probefeld die geeignete Technologie testen.

Folgende Technologien kommen zum Einsatz: Rütteldruckverdichtung, Rüttelstopfverdichtung, Sprengverdichtung, Fallgewichtsverdichtung, Impulsverdichtung, Walzenverdichtung sowie ergänzend mobiler Erdbau.

Die Notwendigkeit dieser Arbeiten zeigt sich immer wieder. Bei einer Rutschung, einem Grundbruch oder einem Geländeeinbruch infolge von Verflüssigung setzt sich der Kippenboden unerwartet und ohne Ankündigung in Bewegung. Deshalb sind sie Sanierungs- und Sicherungsarbeiten, die Überwachung sowie die vorsorgliche Absprerrung gefährdeter Areale wichtige Aufgaben der LMBV.

Publikationen

Aktuelle geotechnische Sperrbereiche

Nach den gehäuft in der Lausitz aufgetretenen Ereignissen seit 2009 wurden zahlreiche Areale einer Komplexbewertung unterzogen und verflüssigungsgefährdete Kippenflächen gesperrt. Darüber hinaus gibt es auch in Mitteldeutschland geotechnische Sperrbereiche.

Aktuell sind folgende Gebiete von Sperrungen betroffen:

Sperrbereiche Lausitz

Sperrbereiche Mitteldeutschland


Fotos und Videos

Pressefotos

Die Fotogalerie des Bereiches "Presse" umfasst Symbolfotos der LMBV, die vorrangig für Medienvertreter kostenlos zum Download und zur redaktionellen Nachnutzung im Zusammenhang mit der Berichterstattung zur LMBV angeboten werden. Alle Rechte an den Fotos verbleiben bei der LMBV. Bitte beachten Sie das Urheberrecht und das Copyright der LMBV und geben dieses jeweils unter Nennung des Bildautors mit an.

Wir bitten bei redaktioneller Nutzung um eine Information an die Unternehmenskommunikation an die unten stehende E-Mail-Adresse und ggf. die Übersendung eines Beleg-Exemplares.

E-Mail: Pressesprecher

Bergbausanierung


Sicherung von Innenkippen


Rütteldruckverdichtung am Speicherbecken Borna 2021


Rüttelstopfverdichtung auf der Hochkippe Borna West


Technik für die schonende Sprengverdichtung


Sanierungsarbeiten am Altdöberner See


Rütteldruckverdichtung am Concordiasee


Fallgewichtsverdichtung am Klinger See


Baustelle Sanierungsstützpunkt Sedlitz


Rütteldruckverdichtung am Altdöberner See


Einlassstelle des Sanierungsschiffs Klara im Partwitzer See


Sanierungsschiff Klara


Bau der WBA Plessa Juli 2021


Knappensee Sanierung 2020


Kohlelok in Senftenberg


Böschungssicherung im Tagebau Wulfersdorf


Böschungsgestaltung am Großräschener Sees


Halde Nienstedt, Bernhard-Koenen-Schacht 2


Fördergerüst Nienstedt


Halde Bischofferode


Bergwerk Drei Kronen & Ehrt


Grundwasserreinigungsanlage Elbingerode


Freieslebenschacht 2


Laugenstapelbecken Wipperdorf


Laugenstapelbecken Menteroda

Rekultivierung


Aufforstung auf Kippenflächen


Baumpflanzen am Koschener Kanal


Industrielle Absetzanlage Biehlatal 2016


Rekultivierungsfläche am Speicher Lohsa II


Forstwirtschaft Seese-Ost


Wirtschaftsweg im rekultivierten Bereich des Tagebaus Nochten


Landwirtschaft auf Kippenflächen am Bockwitzer See


Naturschutzgebiet "Der Loben" Plessaer See


Naturparadies Gruenhaus


Arbeiten im Auftrag der LMBV an der Westböschung des Großräschener Sees


Pilotprojekt Bodenverbesserung im Tagebau preetal


Bodenverbesserung mit Tiefspatenfräse

Wassermanagement


Flutung des Berzdorfer Sees 2009


Flutung des Tagebaus Berzdorf 2005


Flutung des Störmthaler Sees 2003


Hochwasser-entlastungsanlage Zitschen


Wasserbehandlungsanlage Plessa im Bau 2022


Wasserspeicher Bärwalder See


Speicherbecken Lohsa II


Lausitzer Seenland


Ableiter Sedlitzer See - Schwarze Elster


Überleiter 1


Überleiter 2


Überleiter 3


Überleiter 3a


Überleiter 5


Überleiter 6


Rosendorfer Kanal


Barbarakanal


Sornoer Kanal


Ilse Kanal


Koschener Kanal

Nachnutzung der Bergbaufolgelandschaften


Lausitzer Seenland


Störmthaler, Markkleeberger und Cospudener See


Lagune Kahnsdorf im Leipziger Seenland


Markkleeberger See mit Bergbau-Technik-Park


Wildwasserabfahrt im Kanupark am Markkleeberger See


Lagune Kahnsdorf am Hainer See


Schleuse am Koschener Kanal


Gewerbe- und Industriepark „Glückauf“ Sondershausen


Braunkohlenkraftwerk Lippendorf


Lausitz-Industriepark Lauchhammer


Solarpark auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Lauchhammer


Schwimmende Häuser am Großen Goitzsche-See


Surfer auf dem Großen Goitzschesee


Hafen Klitten am Bärwalder See


Geierswalder See


Aussichtsturm Rostiger Nagel mit Ginster

Geschäftsführung der LMBV


Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung und Technischer Geschäftsführer


Torsten Safarik, Kaufmännischer Geschäftsführer


Bernd Sablotny, Sprecher der Geschäftsführung und Technischer Geschäftsführer


Torsten Safarik, Kaufmännischer Geschäftsführer


Geschäftsführung, Bernd Sablotny und Torsten Safarik

Highlights des Jahres 2024


Beginn der Schonenden Sprengverdichtung auf der Brückenfeldkippe bei Sedlitz im Januar 2024


Einweihung der Servicestation und des Veranstaltungszentrums am Biedermeierstrand im Mai 2024


Vereinbarung zur Zwischennutzung für Boote auf dem Großräschener See im Mai 2024


Feierliche Grundsteinlegung zur Errichtung der Sickerwasser-Reinigungsanlage an der ehemaligen IAA Bielatal im Mai 2024


Infrastrukturstaatssekretär Uwe Schüler vor Ort an der WBA Plessa im Mai 2024


Informationsbesuch des sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Martin Dulig, im Lausitzer Revier im Juli 2024


Plangenehmigung für Hafen am Partwitzer See im August 2024


Vereinbarung zur Nutzung weiterer Lausitzer Tagebauseen ab 2026 im August 2024


Feierliche Inbetriebnahme des neuen Ableiters vom Wallendorfer See zur Alten Luppe im September 2024


Schiffstaufe des ersten Fahrgastschiffes auf dem Bärwalder See im Oktober 2024


Rektor der UN-Universität Prof. Dr. Marwala unterwegs im LMBV-Revier im November 2024


35 Jahre Grenzöffnung am Lappwaldsee im November 2024

Highlights des Jahres 2023


Offizieller Spatenstich des Ableiters Sedlitzer See im März 2023


Informationsveranstaltung zum Bau einer Leitwand in Deuben im April 2023


Freigabe des Parkplatzes am Scheibe-See im Mai 2023


StuBA-Mitglieder besuchen Wismut-Sanierungsbetrieb Aue im Juni 2023


Befahrung mit RAG-Vertretern zum Thema Grubenwasser im Juni 2023


Öffentlicher Baubeginn Ableiter Merseburg Ost im Juli 2023


Erfolgreicher Abschluss der Sicherungsmaßnahmen für den Kindergarten Blösien im Juli 2023


Freigabe der Fußgängerbrücke am Knappensee im Juli 2023


Informationstag am Concordia See im September 2023


Baustellentag am Steinbachstollen im September 2023


Vertreter des SMEKUL und MLUK zum Erfahrungsaustausch an der WBA Plessa im September 2023


Infoveranstaltung zum Umgang mit Haldenwässern in Bischofferode im November 2023

Highlights des Jahres 2022


Spatenstich für die touristische Infrastruktur am Sedlitzer See im März 2022


Übergabe des Zechenhauses in Brieske im April 2022


Einweihung des Wasserwanderrastplatzes am Geierswalder See im April 2022


Umweltminister der Länder Brandenburg und Sachsen besuchen die Flutungszentrale der LMBV im Juni 2022


Annalena Baerbock besucht die LMBV-Baustelle der WBA Plessa im Juni 2022


Baustellentag am Knappensee im Juli 2022


Baustellentag am Steinbachstollen im Juli 2022


Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf ihrer Pressesommerreise am Goitzschesee im August 2022


Grit Uhlig, Frank Rösel und Holger Heymann bei der Grundsteinlegung am Aussichtsturm Stöntzsch im September 2022


Auffahren des Steinbachstollens im September 2022


Schonende Sprengverdichtung am Speicherbecken Borna (Probefeld West) im Oktober 2022


Freigabe der Baustraße über die Brückenfeldkippe Sedlitz im November 2022

Videos

Die hier gezeigten Videos der LMBV bilden eine Auswahl der Videos, die auf unserem Youtube-Kanal zu finden sind.

Youtube-Kanal der LMBV

Bergbausanierung und LMBV allgemein

Technologien und Verfahren

Dokumentationen

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Kontakt zum Pressesprecher

Für Medienvertretende, Journalistinnen und Journalisten

Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Pressesprecher
Dr. Uwe Steinhuber
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg

Tel.: +49 3573 84 4302Fax: +49 3573 84-4618
E-Mail: Dr. Uwe Steinhuber


Pressemitteilungen






18. August 2023
Baustellentag am neuen Steinbachstollen am 16. September von 10 – 12 Uhr

Sondershausen/Steinbach. Über das aktuelle Baugeschehen am neuen Steinbachstollen informieren am 16. September, von 10 bis …

Mehr erfahren
10. Juli 2023
Öffentlicher Baubeginn Ableiter Merseburg Ost: Zukünftig ermöglicht ein Wehr die Selbstregulation des Wasserstandes am Wallendorfer See

Leipzig/Luppenau. Gemeinsam mit Torsten Ringling, Bürgermeister der Gemeinde Schkopau, hatte am 7. Juli Dietmar Wollnitza, …

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29. Juni 2023
Aktuelle Informationen zu den Sprengarbeiten in Steinbach / Bad Liebenstein

Sondershausen/Steinbach. Um einen weiteren zügigen Ausbau des LMBV-Stollens in Steinbach / Bad Liebenstein zu gewährleisten, …

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12. April 2023
Concordia See: Stand der Sanierungsarbeiten und Zukunftspläne

Stadt Seeland/OT Nachterstedt. Bernd Sablotny, Sprecher der LMBV-Geschäftsführung, informierte am 11. April 2023 in Nachterstedt …

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4. April 2023
Bau einer Leitwand ermöglicht Sicherung des Grundwassers am Altstandort Schwelerei Deuben

Leipzig/Deuben. Am 4. April 2023 erläuterten Vertreter der LMBV und ihrer Auftragnehmer während einer Informationsveranstaltung …

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29. März 2023
Baustart zum Grabenaushub am Ableiter Sedlitz mit offiziellem Spatenstich

Senftenberg. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am heutigen 29. März 2023 der offizielle Auftakt für …

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27. Februar 2023
Weitere Eisenminderung in der Spree durch LMBV umgesetzt – Jahresbericht erschienen

Senftenberg/Spremberg. Der Jahresbericht 2022 zum “Monitoring der Eisenbelastung der Spree und in der Talsperre Spremberg” …

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10. Februar 2023
Bodenreinigung im Industriepark Schwarze Pumpe abgeschlossen

Senftenberg/Schwarze Pumpe. Die Bodenaustauschmaßnahme mittels Vakuumthermischer Bodenreinigung im Industriepark Schwarze Pumpe ist am 9. Februar …

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16. Dezember 2022
Bodenreinigung im Industriepark Schwarze Pumpe kurz vor Abschluss

Senftenberg. Am 13.12.2022 wurde der letzte der insgesamt 147 Spundwandkästen im Rahmen der Quellstärkereduzierung mittels …

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15. Dezember 2022
Informationen zu laufenden Maßnahmen am Störmthaler Kanal

Gemeinsame Medieninformation der Stadt Markkleeberg, Gemeinde Großpösna und LMBV Leipzig/Markkleeberg/Großpösna. Der künstliche Kanal zwischen Störmthaler …

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7. November 2022
30 Jahre Regionalplanung in Westsachsen

Grimma. Am 3. November 2022 fand im Kloster Nimbschen in Grimma ein Forum anlässlich des …

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28. Oktober 2022
Abschluss der Schonenden Sprengverdichtung am Probefeld West Speicherbecken Borna

Leipzig/Borna. Nach insgesamt 42 Sprengtagen auf dem sogenannten Probefeld West südlich des Speicherbeckens Borna wurde …

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14. Oktober 2022
Sanierungsarbeiten zum Herstellen der Trittsicherheit am Restloch 38 haben begonnen – Zunächst Vegetationsberäumen

Senftenberg/Lauchhammer. Mit der am 1. Oktober 2022 am Restloch 38 (Kuthteich) i.A. der LMBV begonnenen …

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28. September 2022
Erkundungsarbeiten am Tagebaurestloch Golpa IV gehen weiter

Leipzig/Gräfenhainichen. Aufgrund der derzeit noch ungenügenden Kenntnis zum Zustand der Böschungen im Bereich des ehemaligen …

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18. September 2022
Einladung: feierlicher Stollenanschlag zum Neuauffahren des Steinbachstollens

Sondershausen/Steinbach. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) lädt am Donnerstag, dem 29.September 2022, von 11 …

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30. August 2022
Speicherbecken Borna: Anfang September 2022 beginnt die Schonende Sprengverdichtung im Probefeld West

Leipzig/Borna. Am Speicherbecken Borna saniert die LMBV derzeit den locker gelagerten Kippenboden des ehemaligen Braunkohlentagebaus …

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9. August 2022
Röhrigschacht Wettelrode nach Wassereinbruch wieder eröffnet

Sondershausen/Wettelrode. Am 10. August 2022 wird der Röhrigschacht des Besucherbergwerks Wettelrode unter Teilnahme von Pressevertretern …

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1. August 2022
Gutachten für Störmthaler Kanal wird beauftragt – Erlangen einer wasserrechtlichen Genehmigung für künftigen Harthkanal-Bau bleibt Ziel

Leipzig | Senftenberg. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Sperrung des Störmthaler Kanals hat die LMBV-Unternehmenskommunikation …

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5. Juli 2022
Einladung zum LMBV-Baustellentag am Steinbachstollen

Sondershausen/Steinbach. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) lädt am 16. Juli 2022, von 10 bis …

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1. Juli 2022
Moderne Rettungstechnik für ostsächsische Bergbaufolgeseen

Lohsa/Hoyerswerda. Das Baden an den ostsächsischen Bergbaufolgeseen Dreiweiberner See, Silbersee und Scheibe-See wird in diesem …

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23. Juni 2022
Sächsischer Umwelt-Staatsminister Günther auf Exkursion mit LTV und LMBV

Zwenkau. LMBV-Geschäftsführer Bernd Sablotny hatte den sächsischen Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram …

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9. Juni 2022
LMBV war Gastgeberin der Sommer-Befahrung des Brandenburger Braunkohlenausschusses

Senftenberg/Cottbus. Die Sommer-Befahrung des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg führte dessen Mitglieder am 9. Juni 2022 …

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1. Juni 2022
Perspektiven für die Zukunft schaffen: sicher und nachhaltig

LMBV stellt zur 100. Aufsichtsratssitzung den Sanierungs- sowie erstmals den Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens vor Senftenberg. …

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30. Mai 2022
Flözerfest am Ufer des entstehenden Lappwaldsees

Harbke/Helmstedt. Zum Jubiläum des 30-jährigen Jahrestages der Deutschen Einheit war es geplant gewesen, doch erst …

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26. Mai 2022
Neue Visionen für den IGP Espenhain beim 1. DokMitt-Workshop

Rötha. DokMitt – das ist der Förderverein zum Aufbau des Dokumentationszentrums IndustrieKulturlandschaft Mitteldeutschland e.V. in …

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16. Mai 2022
Acht neue Infotafeln für Naturschutzgebiet Werbeliner See

Leipzig/Brodau. Acht neue Informationstafeln machen Besucher des Naturschutzgebietes Werbeliner Sees jetzt besser mit dessen Geschichte …

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16. Mai 2022
Umweltgerechte Entsorgung und Beitrag zum Gewässerschutz in Bischofferode

Sondershausen/Kassel. Durch Niederschlag entstehen an der verbliebenen Rückstandshalde des ehemaligen Bergwerks Bischofferode kontinuierlich salzhaltige Wässer, …

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10. Mai 2022
Medieneinladung – Neue Infotafeln am Werbeliner See

Vor-Ort-Termin mit Kai Emanuel und Grit Uhlig Sehr geehrte Damen und Herren,Mensch und Natur in …

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29. April 2022
Auffahrung eines neuen Stollens sichert dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach

Sondershausen | Steinbach. Die LMBV plant die dauerhafte Entwässerung der Grube Steinbach durch die Auffahrung …

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6. April 2022
LMBV übergibt Zechenhaus Brieske an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Senftenberg. Mit der offiziellen Übergabe des historischen Zechenhauses Brieske der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH …

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30. März 2022
Aktuelle § 4-Maßnahmen im mitteldeutschen Revier

Leipzig/Pegau/Böhlen. Im Jahr 2022 werden im Freistaat Sachsen weitere § 4-Projekte zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards umgesetzt …

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24. März 2022
Röhrigschacht: Ursachenforschung geht weiter

Sondershausen | Wettelrode. Am 24. März 2022 informierte Bernd Sablotny, Sprecher der LMBV-Geschäftsführung über die …

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17. März 2022
Konditionierungsanlage reduzierte auch 2021 die Eisenfracht in der Spree – Jahresbericht erschienen

Senftenberg/Spremberg. „Die LMBV-Wasserbehandlung durch den bedarfsgerechten Betrieb der Konditionierungsanlage im Zulauf der Spree zur Talsperre …

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14. März 2022
Röhrigschacht: Weiter hoher Wasserzustrom im Schacht – Ursachensuche begonnen

Sondershausen | Wettelrode. Die LMBV optimiert weiter das gegenwärtige Abpumpen der in ihrem Bergwerk Wettelrode …

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7. März 2022
Pump-Maßnahmen im Besucherbergwerk Wettelrode greifen

Sondershausen/Wettelrode. Nachdem wegen des stark erhöhten Wasserzutrittes im Röhrigschacht das Besucherbergwerk in Wettelrode gesperrt werden …

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3. März 2022
Presseeinladung: Zuströmendes Wasser im Röhrigschacht der LMBV

Bergbausanierer informiert über Sperrung des Besucherbergwerkes Wettelrode Sondershausen/Wettelrode. Wegen des stark erhöhten Wasserzutrittes im Röhrigschacht …

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14. Februar 2022
Eintägige Straßensperrung nahe Kleinleipisch

Senftenberg. Voraussichtlich in der 7. Kalenderwoche wird in der Nähe von Kleinleipisch ein Belastungsversuch mit …

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21. Dezember 2021
LMBV-Medieninformation 43/2021: Erfolgreiches Fluten der Lausitzer Bergbaufolgeseen in 2021

Neuer Leiter der LMBV-Flutungszentrale Lausitz mit Maik Ulrich Senftenberg. Die LMBV kann auf ein erfolgreiches …

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10. Dezember 2021
Erkundung und Ursachenermittlung im Bereich Störmthaler Kanal sind Zielstellungen für das kommende Jahr

Leipzig/Markkleeberg. Die Gefahr eines unkontrollierten Wasserabflusses aus dem Störmthaler See in den Markkleeberger See konnte …

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7. Dezember 2021
Zwei Drittel der von der LMBV zu behandelnden Böden im Industriepark Schwarze Pumpe sind gereinigt

Senftenberg | Schwarze Pumpe. Anfang Januar 2022 wird die „ARGE Vakuumthermische Reinigungsanlage und Bodenaustausch“ in …

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4. November 2021
Bauwerke des Bergbausanierers mindern Wasserpegel bei Starkregen in Sachsen

LMBV trägt im Rahmen der bergbaulichen Sanierung zum Hochwasserschutz bei Leipzig. Als Bergbausanierer wird die …

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8. September 2021
Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Laugenleitung von Menteroda nach Wipperdorf

Bergbausanierer schafft modernes System um Reststoffe aus ehemaligem Kalibergwerk Volkenroda sicher und für umweltverträglich abzuleiten …

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19. August 2021
Baustellentag am Speicher Borna

Presseinladung: Tag der offenen Baustelle am Speicherbecken Borna Samstag, 21. August 2021 von 10 – …

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14. Juli 2021
Presseinladung zum Richtfest an der Wasserbehandlungsanlage Plessa

Presseinformation: Baustellenrundgang an der entstehenden Wasserbehandlungsanlage Plessa für Bürger Senftenberg/Plessa. Zum Schutz der Schwarzen Elster …

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12. Juli 2021
Pressetermin auf der Hochkippe Borna zum Beginn der Hauptsanierung entfällt

Leipzig/Borna. Am 8. Juli 2021 starteten die geplanten Rüttelstopfarbeiten auf der Hochkippe Borna zur Verdichtung …

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7. Juli 2021
Brücke „Feuriger Hengst“ an die Stadt Markkleeberg übergeben

Mit dem Ersatzneubau wurde das marode Abflusshindernis über die Kleine Pleiße durch ein Rahmenbauwerk aus …

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7. Juli 2021
Ersatzneubau Brücke „Feuriger Hengst“ an Stadt Markkleeberg übergeben
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19. Juni 2021
Pumpstation und Elektrozuleitung am Restloch Zechau III mutmaßlich beschädigt

Firmenmitarbeiter und Anwohner sind Gefahren ausgesetzt Leipzig/Kriebitzsch. Seit Frühjahr 2021 verzeichnet die LMBV einen starken …

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10. Juni 2021
Freigabe von Störmthaler See und Markkleeberger See wird zum 12.06.2021 erfolgen

Restarbeiten an Sicherungsbauwerken laufen weiter Leipzig/Markkleeberg. Der von den Sachverständigen für Geotechnik geforderte Bautenstand für …

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28. Mai 2021
Radweg an Ostböschung des Sedlitzer Sees teilweise frei

Senftenberg/Sedlitz. Senftenberg/Sedlitz. Die Vollsperrung des touristischen Rad-/Wanderwegs zwischen Ilse-Kanal und Lieske kann ab dem 4. …

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27. Mai 2021
Baufortschritt am Störmthaler Kanal erreicht – Seenfreigabe in Sicht

Spundwandbau nahezu vollendet – Zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen für geotechnische Standsicherheit noch nötig Leipzig/Markkleeberg. Die Sicherungsarbeiten am …

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3. Mai 2021
Gunnar John nimmt Arbeit als kaufmännischer Geschäftsführer der LMBV auf

Senftenberg. Mit Wirkung vom 1. Mai 2021 wurde Gunnar John zum neuen kaufmännischen Geschäftsführer der …

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27. April 2021
Sachstand zu Ursachen der Sperrung der B 169 sowie zur Verwahrnotwendigkeit von Strecke

Gemeinsames Pressegespräch zur B 169 bei der LMBV Senftenberg. Am 27.04.2021 fand ein Pressegespräch zur …

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23. April 2021
Pressegespräch zu Ursachen der Sperrung der B 169 bei Sedlitz sowie zum Ausblick geplant

Medienvertreter-Einladung zum Pressegespräch Senftenberg. Die Bundesstraße 169 (B 169) zwischen Sedlitz und Senftenberg musste am …

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16. April 2021
Präventive Sofortmaßnahmen am Störmthaler Kanal laufen planmäßig

Erster Bauabschnitt zur vorsorglichen Quer-Sicherung umgesetzt sowie Kontroll-Tauchgang erfolgt Leipzig/Markkleeberg. Bei einem Vor-Ort-Pressetermin am 15. …

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16. April 2021
Streckenverwahrung bei Sedlitz wird voraussichtlich mehrere Monate dauern

Senftenberg. Die Bundesstraße 169 (B 169) zwischen Senftenberg und Sedlitz musste am 15. April 2021 …

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1. April 2021
Fertigstellung der 1. Spundwandachse des Querbauwerks oberhalb der Kanuparkschleuse im Rahmen Gefahrenabwehr am Störmthaler Kanal

Durchgängige Zustandsüberwachung und Kontrollen auf der Baustelle Leipzig/Markkleeberg. Der Baufortschritt oberhalb der Kanuparkschleuse auf Störmthaler …

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30. März 2021
Baustart für die Querbauwerke im Störmthaler Kanal nach Pressekonferenz

Pressegespräch zu den erforderlichen Maßnahmen an Störmthaler Kanal und Kanuparkschleuse Leipzig/Markkleeberg. Am 29. März 2021 …

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2. Februar 2021
Internationaler Seenlandkongress findet dieses Jahr als Videokonferenz statt

Teilnehmer erwartet ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm Leipzig. Am 11. Februar 2021 tagt der 12. Seenland-Kongress erstmals …

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In den ersten fünf Wochen in 2021 bereits fast 14 Mio. m³ in Bergbaufolgeseen abgenommen

LMBV-Wasserspeicher und Restlöcher nehmen Überschusswasser aus Spree und Schwarzer Elster auf

Zulauf in den Sedlitzer See

Senftenberg. Nach Hochrechnungen der Flutungszentrale Lausitz wurden bis zum 05.02.2021 schon etwa 13,8 Mio. m³ Überschusswasser in die Bergbaufolgeseen der LMBV aus den Flüssen der Region abgenommen. Dazu gehörte der Bärwalder See (LMBV-Speicher Bärwalde) mit rund 3,2 Mio. m³ aus der Spree.

In ähnlicher Größenordnung von 2,99 Mio. m³ wurde der LMBV- Speicher Lohsa II aus der Spree zur Entlastung des Flusses geflutet. Etwa 1,8 Mio. m³ wurden in den Speicher Burghammer übergeleitet. In das LMBV-Restloch Koschen, der Geierswalder See, wurde - innerhalb seines geplanten Schwankungsbereiches - mit etwa 1,21 Mio. m³ aufgefüllt.

Auch der Zuleiter zum Restloch Bluno war geöffnet worden: aus der Schwarzen Elster gingen vom 20.01. bis 29.01.21 etwa 0,95 Mio. m³ in das Restloch Bluno, den künftigen Neuwieser See. Aus dem Oberen Landgraben (OLG) wurden etwa 2,2 m³/s Spreewasser in das Restloch Sedlitz abgeschlagen. Rund 0,8 Mio. m³ wurden zudem aus dem Restloch Skado in das Restloch Sedlitz übergeleitet und von dort in die LMBV-Wasserbehandlungsanlage Rainitza gepumpt. 0,4 Mio. m³ konnten davon zur Stützung des LMBV-Restloches Meuro abgegeben werden.

Hier wurde beispielhaft zur Entlastung der Vorfluter Wasser abgenommen (Stand 05.02.2021):

  • Aus der Spree in den Oberen Landgraben: Im Foto der Abschlag zum Sedlitzer See. Zurzeit läuft Pumpbetrieb der Pumpstation Spreewitz mit vier Pumpen (entspricht der möglichen Volllast) 2,2 m³/s
  • Ankommendes Wasser im Schulenburgkanal, einem Zulauf bei Klitten, kurz vor der Einleitung in den Bärwalder See
  • Zulaufanlage in den Speicher Lohsa II: Entlastung der Spree im überströmten Betrieb mit 6,2 m³/s ins Speicherbecken Lohsa II: Bilder zeigen die LMBV-Zulaufanlage, das Spreewehr der LEAG sowie die Absturzrampe ins Speicherbecken Lohsa II

Alle Fotos: LMBV, Martin Hoffmann (FZL)

Abflüsse ermöglichen Wasserentnahmen


Fast 60 Mio. Kubikmeter zur Flutung in der Lausitz für Bergbaufolgeseen 2020 abgenommen

LMBV stellte aus Wasserreinigungsanlagen rund 41 Mio. Kubikmeter bisher in 2020 für die Vorflut in der Lausitz zur Verfügung

Senftenberg. Mehr als 58 Mio. Kubikmeter wurden bisher aus den
Lausitzer Vorflutern durch die LMBV in die Bergbaufolgeseen des
Bergbausanierers eingeleitet, wie die LMBV-Flutungszentrale in ihrer
jüngsten Hochrechnung vom 10. Dezember 2020 ausweist.

Dabei wurden im Jahresverlauf rund 7 Mio. Kubikmeter ökologisch
verträglich aus der Neiße „abgezapft“. Hauptspender war die Spree mit
mehr als 39 Mio. Kubikmeter über den gesamten Jahresverlauf. Die
Schwarze Elster als dritter „Lieferant“ steuerte rund 12 Mio. Kubikmeter
insbesondere in den niederschlagsreichen Monaten des Jahres bei.

Auf der Abnehmer-Seite profitierten insbesondere das Speicherbecken
(SB) Bärwalde mit rund 20 Mio. Kubikmeter im Jahresverlauf. In das SB
Dreiweibern, auch als Dreiweiberner See bekannt, flossen 2020 bisher
rund 5,6 Mio. Kubikmeter. Das zum Verbund-Wasserspeichersystem Lohsa II
gehörige SB Burghammer nahm etwa 6,6 Mio. Kubikmeter auf.

Neben dem Partwitzer See mit 6 Mio. Kubikmeter wurde auch der
Geierswalder See mit etwa 7 Mio. Kubikmeter im Laufe des Jahres
versorgt. Der Großräschener See wurde mit ca. 1,6 Mio. Kubikmeter
gestützt; rund 2 Mio. Kubikmeter gingen in den Gräbendorfer See. Rund 6
Mio. Kubikmeter wurden in den Sedlitzer See eingeleitet.

Darüber hinaus stellte die LMBV aus den Grubenwasserreinigungsanlagen
Rainitza und Pößnitz jeweils ca. 18 Mio.m³ zur Stützung der Schwarzen
Elster bereit. Das Vorflutsystem Altdöbern/Greifenhain wurde mit ca. 5
Mio. m³ gestützt. Aus dem Speichersystem Lohsa II wurden über den
Bernsteinsee weitere 10 Mio.  Kubikmeter zur Niedrigwasseraufhöhung der
Spree ausgeleitet.


Illegales Befahren eines Bergbaufolgesees und Insel-Campen unter Lebensgefahr

Unvorsichtige Paddler und leichtsinnige Camper mit Feuerwehrbooten ans Ufer begleitet


Senftenberg | Lohsa. 5 Personen und 2 Hunde wurden am 11.08.2020 auf
einer gesperrten und rutschungsgefährdeten Insel im LMBV-Speicherbecken
Lohsa II gesichtet. Da die ungesicherte Insel im Sperrbereich liegt,
wurden die Sperrbereichs-Verletzer von der Feuerwehr und der Polizei am
Vormittag des 12.08.2020 mit zwei Feuerwehrbooten an Land begleitet.
Berg- und Ordnungsbehörden wurden über den Vorfall informiert. Die
Kriminalpolizei ermittelt nun nach Medienberichten wegen
Landfriedensbruch. "Der Campingausflug dürfte nach Einschätzung der
Polizei den Personen außerdem teuer zu stehen kommen", so das
Hoyerswerdaer Tagesblatt in der Sächsischen Zeitung.

Schraffiert: Sperrbereich Lohsa II

Zur Historie der gewollt ungesicherten Inseln im Bergbau-Speicherbecken Lohsa II

Im Jahr 1984, nach über drei Jahrzehnten wurde der Tagebau Lohsa
stillgelegt, die beiden Förderbrücken außer Betrieb genommen und in den
Tagebau Bärwalde umgesetzt. Im Jahr 1984 wurde ein großer Teil an die
Nationale Volksarmee der DDR als militärisches Übungsgelände übergeben.
Mit dem Ende der DDR und der NVA war diese Nutzungsoption obsolet.

Das Erfordernis der Sanierung der im Urzustand hinterlassenen
Bergbaufolgelandschaft kam auf die Tagesordnung. Besondere Schwerpunkte
sind dabei Maßnahmen zur Schaffung eines ausgeglichenen Wasserhaushalts,
zur Herstellung der Standsicherheit der Böschungen, zur naturnahen
Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft und zu deren Einbindung in das
regionale Umfeld. Darüber hinaus muss die Sanierung die Voraussetzungen
zur Erfüllung der künftigen wasserwirtschaftlichen Funktionen des
Speichers Lohsa II schaffen.

Durch die Flutung des Restlochs des ehemaligen Tagebaus Lohsa
entsteht der Wasserspeicher Lohsa II und damit ein neues
landschaftliches Element im Gebiet zwischen den Städten Hoyerswerda und
Weißwasser. Mit einer Wasserfläche von rund 1.081 Hektar, die in
Abhängigkeit von der Einstauhöhe schwankt, wird, entwickelt sich der See
zum bedeutendsten Bestandteil eines wasserwirtschaftlichen
Speichersystems. Im Ergebnis der Flutung der beiden ehemaligen Tagebaue
Lohsa und Dreiweibern wird der durch den Bergbau entstandene
Grundwasserabsenkungstrichter in diesem Raum maßgeblich wieder
aufgefüllt.

Seit 1997 wurde das Restloch des ehemaligen Tagebaus Lohsa im
Probestau bei Ende 2016 geflutet. Die Beendigung der Füllung des
Speicherbeckens hängt von den verfügbaren Niederschlagsmengen ab. Mit
Erreichung des unteren Stauziels erreichte der Speicher eine
Wasserfläche von rund 1.081 Hektar und mit 37 Mio. Kubikmeter Volumen
und befindet sich Einstauregime.

Um dies zu erreichen, waren in der Vergangenheit umfangreiche
Sanierungsmaßnahmen notwendig. Die Jahrzehnte währende Tagebautätigkeit
hat ein Gebiet hinterlassen, das in seiner Komplexität hohe
Anforderungen an die Sanierung durch die LMBV stellte. Mehr als zehn
Kilometer gekippte und 14 Kilometer gewachsene Böschungsbereiche umgaben
das Restloch Lohsa. Inmitten des Tagebaus lagerte die Innenkippe, die
vor 1984 durch die Abraumförderbrücke geschüttet und mit dem Anstieg des
Wasserstandes zu einer Insel mitten im ehemaligen Tagebau wurde.

Die Kippen bestanden aus Material der Tagebaue Lohsa, Scheibe und
Bärwalde und neigten durch die Sättigung mit dem aufsteigenden
Grundwasser zur Verflüssigung, d. h. zu plötzlichen Rutschungen. Aus
diesem Grund waren die Kippenflächen, die an die tiefliegenden
wassergefüllten Bereiche angrenzten, für die Öffentlichkeit gesperrt.
Zwei grundlegend verschiedene Varianten zur Sanierung der Innenkippe
wurden in Betracht gezogen. Die erste sah einen vollständigen Abtrag der
rund 300 Hektar großen Kippe bis zwei Meter unter den niedrigsten
Wasserstand vor. Die zweite setzte auf das Ausbaggern tiefer
Schutzgräben, um mit dem Anstieg des Wassers die „Kippeninsel“
abzuschotten.

Die Entscheidung fiel aus ökologischer, aber auch zeitlicher Sicht
zugunsten der zweiten Variante, da für erstere der Grundwasserspiegel
über Jahre hätte abgesenkt werden müssen, um den Großgeräten die nötige
Standsicherheit zu bieten. Die Notwendigkeit der Innenkippensanierung
wurde angesichts einer gewaltigen Rutschung im Jahr 2002, die große
Teile der Kippenlandschaft nachhaltig veränderte, deutlich. Ungefähr 30
Millionen Kubikmeter Erdmassen kamen dabei auf der Innenkippe, die
teilweise schon unter Wasser stand, in Bewegung. Bagger, die zu dieser
Zeit dort arbeiteten, wurden hochgehoben, während um sie herum alles
wegrutschte. Nach wenigen Minuten war das Schauspiel vorbei. Abgeknickte
Bäume und schwarze Spuren der nach oben gedrückten Erdmassen überzogen
das Gebiet.

Die Insel, zu der die Innenkippe durch das ansteigende Wasser
geworden war, wurde in der Folgezeit zu einem Vorranggebiet für Natur
und Landschaft erklärt. Der Schutzgraben zwischen der Insel und dem
„Festland“ ist später aus Sicherheitsgründen noch einmal vertieft
worden. Grundbrüche sind im Bereich der Innenkippe nach wie vor nicht
ausgeschlossen, was sich im Jahr 2011 erneut zeigte. Der Boden sank bei
diesem Ereignis auf einer Fläche von rund 800 mal 400 Metern um mehrere
Meter ein.

Auch an den gekippten Randböschungen des Tagebaus Lohsa und an der
Außenkippe Bärwalde, die im Osten an das Restloch angrenzt, waren durch
die LMBV umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung zu realisieren. Um flache
und somit sichere Böschungen zu schaffen, wurden steile,
rutschungsgefährdete Abschnitte abgespült. Konnte eine flache
Böschungsneigung wegen der örtlichen Gegebenheiten nicht erreicht
werden, so wurde das Ufer mit Geotextilien und Steinen befestigt. In
grundwasserführenden Kippenbereichen kamen die Spreng- aber auch die
Rütteldruckverdichtung zum Einsatz, um sogenannte versteckte Dämme, die
ein Abrutschen der Kippenböschungen verhindern, herzustellen. Auf
Kippenflächen in der Nähe künftiger Uferzonen wurde die Trittsicherheit
mit Vibrationswalzen geschaffen.