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Sprengverdichtung

Die Sprengverdichtung ist ein äußerst wirksames Sanierungsverfahren zur großflächigen Stabilisierung von Kippenbereichen. Die Technologie wird bei großen Verdichtungstiefen bis zu 60 Metern und wassergesättigten, grobkörnigen und sandigen Mischböden angewendet.

Mit Hilfe dieses Verfahrens werden im Rahmen der Braunkohlesanierung aber auch gezielt Setzungsfließen ausgelöst, Bodenüberhöhen in Restlöchern beseitigt sowie Probebelastungen von Kippen durchgeführt. Über vertikale oder horizontale Bohrlöcher werden Sprengladungen in die Kippe eingebracht und unterirdisch gezündet. Die Sprengung erfolgt ausschließlich unterhalb des Grundwasserspiegels.

Durch die freigesetzte Energie verdichten sich die Bodenpartikel und verdrängen Wasser und Luft aus dem Boden. Deutliches Zeichen dafür sind die zum Teil meterhohen Wasserfontänen, die nach einer Sprengung aus den Bohrlöchern oder an anderer Stelle herausschießen. Die Sprengverdichtung ist im Vergleich zu anderen Verdichtungsverfahren eine kostengünstige Methode, ist aber nicht überall einsetzbar. Die Erschütterungen und die Auswirkungen auf die Umgebung müssen berücksichtigt werden. Zu vorhandenen Bauwerken, Gebäuden oder anderen besonderen Objekten muss ein ausreichender Abstand vorhanden sein. Das Verfahren wird stets durch ein Monitoring begleitet.