Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg erhält dafür rund 1,2 Mio. Euro
Senftenberg/OT Großkoschen. Am 15. Januar 2026 hat die Ministerin und Chefin der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, einen Fördermittelbescheides über 1,2 Mio. Euro an den Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg, Detlev Wurzler, im Beisein von OSL-Landrat Siegurd Heinze und LMBV-Chef Bernd Sablotny sowie weiteren Gästen überreicht.
Der Zweckverband entwickelt derzeit den Erlebnisstandort der Landmarke „Rostiger Nagel“ im Lausitzer Seenland weiter. In den vergangenen Jahren ist die touristische Bedeutung dieses Aussichtsturms stetig gestiegen, was sich in dem großen Interesse der Besucher – etwa 144.000 im zurückliegenden Jahr 2025 – wieder spiegelt. Im Zuge der Neugestaltung soll das Umfeld des „Rostigen Nagels“ nun bis zum Frühjahr 2026 weiter aufgewertet und den aktuellen Bedürfnissen der touristischen Nutzung angepasst werden. Die LMBV errichtet parallel unweit der Landmarke eine Anlandestelle im Zuge der noch umzusetzenden schifffahrtstechnischen Ausrüstung des Sornoer Kanals.
D. Wurzler dankte dem Land Brandenburg und der ILB für diese Förderung. Der Verbandsvorsitzende S. Heinze betonte, dass die Förderung zum richtigen Zeitpunkt komme, wo doch der Sedlitzer See in diesem Jahr im Mittelpunkt des LMBV-Sanierungsgeschehens stehen werde, nach dem Motto: „LMBV macht aus grau jetzt blau.“ B. Sablotny bedankte sich bei allen Teilnehmern für das konzentrierte Hinarbeiten auf die Saisonnutzung am Sedlitzer See. Bereits zum Mai 2026 soll die Marina Sedlitz in Nutzung gehen können und der Seenverbund über die Kanäle ab 29. Juni 2026 nun noch eher in der Saison ermöglicht werden. (UST)



