Grundwasserwiederanstieg
Die Förderung der Braunkohle führte bis weit in die 1990er Jahre zu einer großräumigen Absenkung des Grundwasserspiegels. Nach dem Bergbau kehrt das Wasser nun zurück und sorgt für Herausforderungen.
Die Braunkohleförderung hat bis weit in die 1990er Jahre in den Bergbaurevieren der Lausitz und Mitteldeutschlands zu einer großräumigen Absenkung des Grundwasserspiegels geführt. Mit der teilweisen Einstellung der Braunkohleförderung steigt in weiten Teilen der Lausitz und Mitteldeutschlands der Grundwasserspiegel in der Regel wieder auf seinen vorbergbaulichen Zustand an bzw. hat diesen bereits erreicht. Dies birgt Gefährdungen von Vernässungen und Bauwerksschäden an Gebäuden, die während des Braunkohlenbergbaus und der damit verbundenen Absenkungsphase des Grundwassers ohne entsprechende Vorsorge errichtet wurden.
Die Bundesrepublik Deutschland sowie die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich darauf verständigt, betroffene Eigentümer, deren Gebäude vor dem 01. Januar 2010 errichtet wurden, auf der Grundlage von Einzelfallentscheidungen bei der Finanzierung entsprechender Maßnahmen zur Abwehr von Gefährdungen des Grundwasserwiederanstiegs an Gebäuden (Sicherungsmaßnahmen) zu unterstützen. Die LMBV koordiniert die Abwicklung dieser Maßnahmen im Auftrag des Bundes und der Länder als Projektträgerin.
Basis dafür ist der §3 des jeweils gültigen Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung.
Die Umringe der aktuellen bergbaulich bedingten Grundwasserbeeinflussungen sind nachstehend für die Lausitz und für Mitteldeutschland dargestellt.




