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Reges Interesse am Testfeld und dem Rütteldruckverdichtungsverfahren

Spree­tal. Burg­neu­dor­fer brach­ten vie­le Fra­gen zur Info-Ver­an­stal­tung in die Grund­schu­le mit

Ein Test­feld zur Vor­be­rei­tung der LMBV-Sanie­rungs­ar­bei­ten der B97 warf kürz­lich in Burg­neu­dorf vie­le Fra­gen auf: Aus wel­chen Grün­den fiel die Wahl genau auf die­sen Stand­ort? Müs­sen die Anwoh­ner mit Lärm­be­läs­ti­gun­gen rech­nen? Wel­che Arbeits­zei­ten sind geplant? Die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der LMBV zum Test­feld in der Grund­schu­le Burg­neu­dorf klär­te auf.

Hol­ger Uibrig, Abtei­lungs­lei­ter Pla­nung Ost­sach­sen der LMBV und Dr. Micha­el Denn­hardt, Sach­ver­stän­di­ger für Geo­tech­nik (CDM Smith), infor­mier­ten am 15. Janu­ar bei einer Abend­ver­an­stal­tung in der Burg­neu­dor­fer Grund­schu­le über den aktu­el­len Stand der Pla­nung der Sanie­rung der B97 und S130, erläu­ter­ten die Zie­le des Test­fel­des und beant­wor­ten die Fra­gen der inter­es­sier­ten Gäs­te. Mar­co Beer, Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Spree­tal, hat­te im Vor­feld dafür gewor­ben, aktiv das Gespräch mit den Anwoh­nern zu suchen.

Nach­dem die auf­wen­di­gen Vor­pla­nun­gen abge­schlos­sen sind, wird nun der Geneh­mi­gungs­an­trag mit all sei­nen Anfor­de­run­gen erar­bei­tet, berich­te­te Hol­ger Uibrig. Beab­sich­tigt sei, den Antrag spä­tes­tens Ende des Jah­res 2028 ein­zu­rei­chen. Abhän­gig von der Dau­er des Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens wür­de die Sanie­rungs­maß­nah­me Anfang der 2030er-Jah­re begin­nen.    

Da mit der zwin­gend erfor­der­li­chen Sanie­rung der B97 und S130 in einem Abschnitt zwi­schen Spree­tal und Hoyers­wer­da eine mehr­jäh­ri­ge Sper­rung bei­der Stra­ßen ver­bun­den ist, soll der Ein­satz der Tech­no­lo­gie so weit opti­miert wer­den, dass die Dau­er der Sper­rung so kurz wie mög­lich gehal­ten wird und die Stra­ßen danach wie­der gefahr­los befahr­bar sind.

Genau dafür wer­de das Test­feld benö­tigt, beton­te Dr. Denn­hardt. Einen erheb­li­chen Ein­fluss auf die Dau­er der Maß­nah­me habe der Abstand, in dem die Lan­zen bei der Rüt­tel­druck­ver­dich­tung (RDV) in den Boden getrie­ben wer­den. Der Exper­te spricht in die­sem Zusam­men­hang von einem Ras­ter. Wenn bei­spiels­wei­se für das Ras­ter Abstän­de von 4 mal 4 Meter genutzt wer­den könn­ten, kämen die Arbei­ten deut­lich schnel­ler vor­an als bei einem Ras­ter von 3 mal 3 Metern. Zugleich wür­de mit dem Test­feld ermit­telt, wie­viel Boden zur Wie­der­auf­fül­lung gebraucht wer­de, aber auch was für ein Mess- und Kon­troll­pro­gramm ange­wen­det wer­den müss­te, um einen jeder­zeit siche­ren Betrieb zu gewähr­leis­ten.

Ein geeig­ne­ter Stand­ort für das Test­feld sei nach einer gan­zen Rei­he von Kri­te­ri­en gründ­lich ermit­telt wor­den, ging Denn­hardt auf eine Fra­ge aus dem Publi­kum ein. Anfor­de­run­gen sei­en unter ande­rem ver­gleich­ba­re Boden­ver­hält­nis­se mit dem Stra­ßen­un­ter­grund und zugleich rela­tiv gleich­mä­ßi­ge Ver­hält­nis­se inner­halb des Test­fel­des gewe­sen. Dafür wur­den die im Are­al über­all vor­han­de­nen Druck­son­die­run­gen aus­ge­wer­tet. Zugleich spiel­ten die Flä­chen­ver­füg­bar­keit als auch die Zugäng­lich­keit eine Rol­le. Aus ins­ge­samt fünf geeig­ne­ten Stand­or­ten habe sich die­ser als bes­ter erwie­sen, so Denn­hardt.

Das Test­feld wer­de eine Grö­ße von nicht ganz 4 Fuß­ball­fel­dern haben, infor­mier­te LMBV-Pla­nungs­lei­ter Uibrig. Die Arbei­ten wür­den Ende 2026 oder Anfang 2027 begin­nen und rund ein Jahr in Anspruch neh­men. Etwa­ige Belas­tun­gen für die Anwoh­ner soll­ten ver­mie­den oder zumin­dest auf ein Mini­mum redu­ziert wer­den. Dazu wür­den ein Lärm­mo­ni­to­ring instal­liert, Schwin­gungs­mes­sun­gen vor­ge­nom­men und Gebäu­de beweis­ge­si­chert. Bei ent­spre­chen­den Anzei­chen kön­ne tech­no­lo­gisch auf ver­schie­de­ne Wei­se nach­ge­steu­ert wer­den.

Kath­le­en Hof­mann-Mitzschke von der LMBV-Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on infor­mier­te, dass die LMBV in die­sem Som­mer am Knap­pen­see einen Bau­stel­len­tag plant. Dort könn­te die Tech­no­lo­gie der Rüt­tel­druck­ver­dich­tung aus der Nähe betrach­tet und mit Anwoh­nern aus dem dor­ti­gen Pro­jekt­um­feld über deren Erfah­run­gen gespro­chen wer­den.

Die LMBV kün­dig­te an, dass die­se Info-Ver­an­stal­tung ein Auf­takt war. Bei ent­spre­chen­den Pla­nungs­fort­schrit­ten wür­de erneut ein­ge­la­den und infor­miert. Anfra­gen könn­ten jeder­zeit an die LMBV gerich­tet wer­den. Kon­takt­adres­sen eben­so wie aktu­el­le Infor­ma­tio­nen sei­en auf der Inter­net­sei­te des Pro­jekts unter www.b97-sanierung.de zu fin­den.

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Knapp 30 Per­so­nen ver­sam­mel­ten sich am Don­ners­tag­abend zur Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der LMBV in der Grund­schu­le Burg­neu­dorf. (Foto: LMBV)

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