Verdichtungarbeiten starten im März: Das RDV-Trägergerät ist angeliefert.
Senftenberg/OT Kleinkoschen. Die angekündigten Arbeiten an der Glassandhalde sind entsprechend dem mit dem Auftragnehmer abgestimmten Bauablaufplan angelaufen. Seit Januar 2026 finden dazu die vorbereitenden Holzungen statt. Die Holzungen erfolgen auf einer ca. acht Hektar großen Bearbeitungsfläche.
Durch die Glassandrückgewinnung verblieb bei Kleinkoschen eine sogenannte Endböschung. Im Rahmen komplexer bodenphysikalischer Untersuchungen wurde festgestellt, dass der trocken verkippte sandige Boden im wassergesättigten Zustand stark verflüssigungsgefährdet und damit nicht standsicher ist. Der Grund für die Wassersättigung im Boden ist im tagebaubedingten Grundwasserwiederanstieg zu finden. Ziel ist es, mit einer Böschungssicherung die bergbaubedingten Gefährdungen zu beseitigen, um die dauerhafte geotechnische und öffentliche Sicherheit wiederherzustellen.
Das entsprechende RDV-Trägergerät wurde in der dritten Januarwoche angeliefert und wird nun sukzessive aufgebaut und aufgerüstet. Die konkreten Rüttelverdichtungs-Arbeiten sollen dann im März 2026 beginnen.
Die Verdichtungsarbeiten sollen auf einer 49 Meter breiten Trasse umgesetzt werden. Es wird ein etwa 921 Meter langer versteckter Damm bis zum Tagebauliegenden hergestellt. Dabei sind Teufen von 30 bis 46 Meter zu verdichten. Diese Arbeiten sind derzeit bis zum Sommer 2027 geplant. Eine Wiederaufforstung wird unmittelbar nach Abschluss der Sanierungsarbeiten unter Beachtung der Bodenverhältnisse mit standortsgerechten Baum- und Straucharten erfolgen. Zum Schutz des Umfeldes und zur Beweissicherung erfolgt parallel ein umfangreiches baubegleitendes Mess- und Kontrollprogramm. (UST)



