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Dialogveranstaltung in Kostebrau

LMBV und Anwoh­ner der geplan­ten EHS-Depo­nie erläu­tern ihre Sicht­wei­sen

Durch­aus leb­haft ging es bei einer neu­er­li­chen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zur geplan­ten EHS-Monode­po­nie am 16. Janu­ar in der Mehr­zweck­hal­le Kos­te­brau zu. Etwa 60 Anwoh­ner – und damit deut­lich weni­ger als bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung im Jahr 2023 – aus dem unmit­tel­ba­ren Pro­jekt­um­feld waren gekom­men, um sich die unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen von LMBV und Ver­tre­tern der Bür­ger­initia­ti­ve anzu­hö­ren, die das Pro­jekt ablehnt. Im Vor­feld hat­ten sich Ver­tre­ter des Berg­bau­sa­nie­rers mit denen des Orts­bei­rats und der BI getrof­fen und über den Ablauf der Ver­an­stal­tung ver­stän­digt. Erst­mals wur­de somit nicht nur der LMBV, son­dern auch den Anwoh­nern eine Büh­ne gebo­ten, um ihre Per­spek­ti­ve in einem Vor­trag ein­zu­brin­gen.

In der Ver­an­stal­tung, zu der der Orts­bei­rat Kos­te­brau ein­ge­la­den hat­te, stell­te für die LMBV zunächst Sven Radigk (Lei­ter Pro­jekt­grup­pe Gewäs­ser­gü­te Fließ­ge­wäs­ser Lau­sitz) den Pla­nungs­stand vor. Dem­nach wur­den die Vor­pla­nun­gen im Herbst 2025 abge­schlos­sen und im Dezem­ber eine soge­nann­te Tisch­vor­la­ge bei der Geneh­mi­gungs­be­hör­de, dem LBGR, ein­ge­reicht. Die Depo­nie wird eine Basis- und eine Ober­flä­chen­ab­dich­tung erhal­ten. Die EHS-Auf­be­rei­tungs­an­la­ge nebst Betriebs­ge­bäu­den wird sich unmit­tel­bar neben dem Depo­nie­kör­per befin­den. Die Behand­lungs­hal­len, in denen der Eisen­hy­dr­o­xid­schlamm durch Zusatz­stof­fe „ein­bau­fä­hig“ gemacht wird, sind über­dacht. Damit geht die LMBV auch auf vor­ge­brach­te Ein­wän­de wegen ver­meint­li­cher Staub­be­läs­ti­gung ein. Die­se ist laut Radigk aber schon des­halb abwe­gig, weil das EHS mit hoher Feuch­tig­keit ange­lie­fert wird. Das Trans­port­auf­kom­men ist – im Ver­gleich zu ande­ren Maß­nah­men in der­sel­ben Regi­on – über­schau­bar. Nach bis­he­ri­gen Berech­nun­gen wer­den täg­lich rund 10 vol­le Lkw zur Depo­nie fah­ren – und leer wie­der zurück. Die Anbin­dung erfolgt über die L60. Aktu­ell läuft die Vor­be­rei­tung des abfall­recht­li­chen Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens, für das vor­aus­sicht­lich 2027 der Antrag ein­ge­reicht wer­den soll. Bei erfolg­ter Geneh­mi­gung und nach der Aus­schrei­bung der Bau­leis­tun­gen könn­te die Depo­nie 2035 ihre Arbeit auf­neh­men.

Für die Bür­ger­initia­ti­ve gegen den Bau der Depo­nie an die­ser Stel­le (dem Betriebs­ge­län­de der LMBV) erneu­er­te Micha­el Kir­bis als Refe­rent die Ein­wän­de. Dabei wur­de u.a. die Stand­ort­aus­wahl kri­ti­siert und die Unbe­denk­lich­keit des zu depo­nie­ren­den EHS ange­zwei­felt. Kir­bis ging dar­auf ein, dass Kos­te­brau schon seit vie­len Jahr­zehn­ten durch den Berg­bau vor­be­las­tet sei. Als Risi­ken wur­den u.a. Umwelt­be­las­tun­gen und Lang­zeit­wir­kun­gen benannt. Gefor­dert wur­de z.B. eine Aus­set­zung des Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens, aber auch eine dau­er­haf­te Beob­ach­tung und Über­wa­chung der Depo­nie, siche­re Nach­sor­ge­kon­zep­te sowie Trans­pa­renz bei Finan­zie­rungs- und Haf­tungs­fra­gen. Fra­gen der Anwoh­ner bezo­gen sich nach den zwei Vor­trä­gen außer­dem auf das The­ma Grund­was­ser und den Umgang mit dem Was­ser, das dem EHS ent­zo­gen wird. Am Ran­de der Ver­an­stal­tung wur­de ein zusätz­li­cher Fra­gen­ka­ta­log an die LMBV über­reicht.

Sven Radigk stell­te indes klar, dass die Ent­schei­dung über den Bau der Depo­nie letzt­lich bei der Geneh­mi­gungs­be­hör­de liegt. Die LMBV bot Exkur­sio­nen zum Bag­ger­feld 116, zur Was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge Ples­sa und zur Vor­sper­re Bühlow an, an denen auch die Kos­te­brau­er teil­neh­men kön­nen. Knapp 20 Anwoh­ner tru­gen sich in die Lis­te ein, die meis­ten Inter­es­sen­ten gab es für eine Besich­ti­gung des Stand­or­tes am Bag­ger­feld 116.

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Etwa 60 Gäs­te kamen zur Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung in die Mehr­zweck­hal­le Kos­te­brau.

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