LMBV

Sprengverdichtung

Die Spreng­ver­dich­tung (SPV) ist ein Verdichtungs­verfahren, bei dem in mit Stütz­flüs­sig­keit gefüll­ten Bohr­lö­chern über die Teu­fe ver­teil­te und vor­ge­ge­be­ne Spreng­la­dun­gen ein­ge­baut und sys­te­ma­tisch gezün­det wer­den. Die SPV eig­net sich beson­ders zur Ver­dich­tung von Kip­pen­bö­den mit einem Fein­korn­an­teil von < 20 %, einer hohen Was­ser­sät­ti­gung (unter­halb des Grund­was­ser­spie­gels) und bereits bestehen­der Set­zungs­fließ­ge­fahr (Set­zungs­flie­ßen).