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Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern tagte in Leipzig — Tour mit Halt in Zwenkau

LMBV-Chef Bernd Sablotny präsentierte bei einer Revierbefahrung auch die Arbeit des Bergbausanierers

Leip­zig. Der Frei­staat Sach­sen ist 2026 das Vor­sitz­land der Umwelt­mi­nis­ter­kon­fe­renz (UMK), so das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Umwelt und Land­wirt­schaft (SMUL). Vom 6. bis 8. Mai 2026 kamen daher die Umwelt­mi­nis­te­rin­nen, ‑minis­ter und ‑sena­to­rin­nen von Bund und Län­dern zu ihrer Früh­jahrs­ta­gung in Leip­zig zusam­men. Sach­sens Umwelt­mi­nis­ter und UMK-Vor­sit­zen­der Georg-Lud­wig von Brei­ten­buch beton­te im Vor­feld: „Der Schutz unse­rer Lebens­grund­la­gen, ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Res­sour­cen sowie die Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del sind die zen­tra­len Auf­ga­ben einer moder­nen Umwelt­po­li­tik. Für die­se Her­aus­for­de­run­gen braucht es gemein­sa­me Lösun­gen und kon­kre­te Schrit­te, die ich mit mei­nen Amts­kol­le­gin­nen und ‑kol­le­gen ent­wi­ckeln und erar­bei­ten möch­te.“

Die Wahl des Tagungs­or­tes folg­te den Schwer­punk­ten, die Sach­sen als Vor­sitz­land für die UMK 2026 gesetzt hat­te – Was­ser­ma­nage­ment sowie Natur- und Arten­schutz. Staats­mi­nis­ter von Brei­ten­buch unter­strich daher: „Leip­zig und die umlie­gen­den Regio­nen sind geprägt durch tief­grei­fen­de Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se in den ehe­ma­li­gen Berg­bau­ge­bie­ten. Sie for­dern unse­re beson­de­re Auf­merk­sam­keit und eine vor­aus­schau­en­de Umwelt­po­li­tik. Der Was­ser­haus­halt nimmt hier­bei eine Schlüs­sel­rol­le ein – er ist Grund­la­ge für Lebens­qua­li­tät, wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Eine zukunfts­fä­hi­ge Was­ser­wirt­schaft erfor­dert gemein­sa­mes Han­deln, ziel­ge­rich­te­te Inves­ti­tio­nen und inno­va­ti­ve Stra­te­gien.

LMBV-Chef Bernd Sab­lot­ny hat­te wäh­rend der UMK-Befah­rung am 6. Mai 2026 die Mög­lich­keit, die Her­aus­for­de­run­gen der Berg­bau­sa­nie­rung der LMBV in Zwenkau zu prä­sen­tie­ren. Teil­neh­mer der UMK konn­ten sich am Hafen Zwenkau selbst ein Bild vom erfolg­rei­chen Land­schafts­wan­del machen. Ein­drucks­voll war für die Gäs­te auch das Hoch­was­ser­ent­las­tungs-Bau­werk an der Wei­ßen Els­ter, dass die LMBV sei­ner­zeit errich­tet hat­te, wo sich die jetzt dort feder­füh­ren­de Lan­des­tal­sper­ren­ver­wal­tung und die LMBV gemein­sam prä­sen­tier­ten.

Auf ihrer Tagung in Leip­zig berie­ten die Res­sortchef­fin­nen und ‑chefs unter ande­rem über die Stär­kung der Was­ser­re­si­li­enz, den Aus­bau der was­ser­wirt­schaft­li­chen Infra­struk­tur und über nach­hal­ti­ge Stra­te­gien zur Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del. 

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Bun­des­um­welt­mi­nis­ter­kon­fe­renz 2026 in Leip­zig; 08.05.2026 © Tho­mas Vic­tor

Ergeb­nis­se der UMK 2026

Auf ihrer Tagung in Leip­zig berie­ten die Res­sortchef­fin­nen und ‑chefs viel­fäl­ti­ge Fra­ge­stel­lun­gen. Sach­sens Umwelt­mi­nis­ter und UMK-Vor­sit­zen­der Georg-Lud­wig von Brei­ten­buch: „Der Schutz unse­rer Lebens­grund­la­gen, ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Res­sour­cen sowie die Anpas­sung an den Kli­ma­wan­del sind die zen­tra­len Auf­ga­ben einer moder­nen Umwelt­po­li­tik. Für die­se Her­aus­for­de­run­gen braucht es gemein­sa­me Lösun­gen und vor­aus­schau­en­des Han­deln. In die­sem Geist haben wir heu­te auf der Umwelt­mi­nis­ter­kon­fe­renz inten­siv bera­ten. Ich freue mich, dass wir ein­stim­mi­ge Beschlüs­se zum zukünf­ti­gen Was­ser­ma­nage­ment gefasst haben. Denn uns allen ist klar: der Umgang mit die­ser wich­ti­gen Res­sour­ce ist eine Zukunfts­auf­ga­be, die uns alle betrifft und die wir nur mit gemein­sa­mer Kraft meis­tern kön­nen. Dazu gehört auch die Bewäl­ti­gung der was­ser­wirt­schaft­li­chen Fol­gen in den ehe­ma­li­gen Braun­koh­le­ge­bie­ten, um nach dem Ende des Koh­le­ab­baus Ver­hält­nis­se her­zu­stel­len, die einen sich weit­ge­hend selbst regu­lie­ren­den Was­ser­haus­halt ermög­li­chen.“

Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Cars­ten Schnei­der wies am 8. Mai 2026 wäh­rend der UMK dar­auf hin: „Wäl­der, Flüs­se und Auen sind die unver­zicht­ba­re natür­li­che Infra­struk­tur Deutsch­lands. Sie sor­gen für Was­ser, Nah­rung, Küh­lung und sau­be­re Luft. Wir müs­sen sie eben­so fit für die Zukunft machen wie Brü­cken, Stra­ßen oder Strom­lei­tun­gen. Mit dem neu­en Gesetz zur Stär­kung der natür­li­chen Infra­struk­tur will ich den Natur­schutz ver­bes­sern und natür­li­che Lebens­räu­me als Netz stärken…Ziel muss sein, dass wir am Ende mehr intak­te Natur haben: Bes­ser ver­netzt, schnel­ler geplant und rea­li­siert und dann sehr gut gema­nagt. Ich freue mich über den Rücken­wind der Län­der, den das neue Gesetz in Leip­zig bekom­men hat.“ Schles­wig-Hol­steins Umwelt­mi­nis­ter Tobi­as Gold­schmidt rich­te­te einen Fokus u. a. auf den schlech­ten Zustand der Mee­re.

Alle hier gezeig­ten Fotos wur­den im Auf­trag des SMUL von Tho­mas Vic­tor gefer­tigt und der LMBV für ihre Öffent­lich­keits­ar­beit zur Ver­fü­gung gestellt. (UST)

Fotos: SMUL / Tho­mas Vic­tor

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