Senftenberg. Am 30. Juni 2026 besuchte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) des Bezirks Berlin-Brandenburg, Katja Karger, die LMBV-Zentrale in der Lausitz. Sie wurde herzlich von Olaf Gunder, Betriebsratsvorsitzender Lausitz der LMBV, in Senftenberg begrüßt. Die Bezirksvorsitzende K. Karger wurde von ihrer Stellvertreterin Nele Techen, vom Geschäftsführer Südbrandenburg, Matthias Loehr, sowie der Gewerkschaftssekretärin Andrea Ogiermann und Vanessa Jaschan vom Team des DGB begleitet.
Nach einer Auftaktbesprechung mit Mitgliedern des Betriebsrates Lausitz der LMBV zu aktuellen gewerkschaftlichen Entwicklungen wurden das Unternehmen und die Aufgaben in der Bergbausanierung vom Leiter der Unternehmenskommunikation, Dr. Uwe Steinhuber, vorgestellt. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, mit dem Leiter der WBLR, Maik Ulrich, im Leitstand ins Gespräch zu kommen. Hier gab es zahlreiche Fragen zu den Auswirkungen der Flutungen, zur Nachsorge der Bergbaufolgeseen, zu den Wechselwirkungen der temporären Niedrigwasserführungen in der Spree und Schwarzen Elster bis hin zu den künftigen Auswirkungen des beschlossenen Kohleausstiegs bei den aktiven LEAG-Tagebauen.
Am Nachmittag ging es auf eine gemeinsame Befahrung in das entstehende Lausitzer Seenland. Die großen Wasserflächen und die Fülle der Aufgaben der Bergbausanierer hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Matthias Loehr, der auch als Mitglied im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg aktiv ist, konnte mit seiner Fach- und Detailkenntnis viele aufkommende Fragen ergänzen bzw. beantworten.
Die DGB-Vertreter dankten abschließend den LMBV-Vertretern für den interessanten Informationstag und die „spannenden Einblicke in ihre Arbeit und die zukunftsweisende Unternehmensvorstellung vor Ort. Hier wird Nachhaltigkeit und gute Arbeit nicht nur besprochen, sondern ganz praktisch umgesetzt.“ (UST)


