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Fachexkursion des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg im Jahr 2026

LMBV war Gastgeberin mit Themen des Seeverbundes und der Bergbausanierung

Cottbus/Senftenberg. Am 11. Juni 2026 bega­ben sich die Mit­glie­der des Braun­koh­len­aus­schus­ses des Lan­des Bran­den­burg auf ihre dies­jäh­ri­ge aus­wär­ti­ge Sit­zung. Dabei wur­de das ent­ste­hen­de Lau­sit­zer Seen­land befah­ren. Ers­te Sta­ti­on war der Sorn­oer Kanal, wo LMBV-Sanie­rungs­be­reichs­lei­ter Lau­sitz, Gerd Rich­ter, zu den Arbei­ten auf und am Sedlit­zer See infor­mier­te. Mar­tin Wolf vom Zweck­ver­band Lau­sit­zer Seen­land erläu­ter­te ergän­zend die Vor­ha­ben zur Umge­stal­tung des Gelän­des am Ros­ti­gen Nagel inklu­si­ve einer neu errich­te­ten Anle­ge­stel­le für Schif­fe und Boots­fah­rer.

Die nächs­te Sta­ti­on war der von der LMBV geplan­te und kurz vor sei­ner Voll­endung ste­hen­de Ablei­ter aus dem Sedlit­zer See, der künf­tig Über­schuss­was­ser aus der Rest­loch­ket­te in die Schwar­ze Els­ter abtrans­por­tie­ren kann. An der Mari­na Sedlitz konn­ten sich die Aus­schuss­mit­glie­der von den Nut­zungs­mög­lich­kei­ten für die Was­ser­sport­ler über­zeu­gen, die seit Ende April 2026 den See zu gro­ßen Tei­len bereits nut­zen kön­nen. Auch das im Bau befind­li­che Gebäu­de des Zweck­ver­ban­des an der Mari­na war von Inter­es­se. Die Tour führ­te dann vor­bei an der Brü­cken­feld­kip­pe, die sich noch in der teil­wei­sen Siche­rung mit­tels Ver­dich­tungs­ar­bei­ten befin­det, zum Sanie­rungs­stütz­punkt der LMBV am Nord­ufer des Sedlit­zer Sees.

Dort wur­den die Kon­di­tio­nie­rungs­ar­bei­ten der „Kla­ra“ und das neue Arbeits- und Kon­troll­boot der LMBV vor­ge­stellt. Bernd Sab­lot­ny, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung der LMBV, nutz­te die Mit­tags­pau­se für einen Vor­trag zum künf­ti­gen Umgang mit den der­zeit noch gesperr­ten Innen­kip­pen. Im Fokus stand auch der Stand der Vor­be­rei­tun­gen zur geplan­ten Frei­ga­be des Seen­ver­bun­des am 29. Juni 2026. Auf der Befah­rung wur­de dann noch die Arbeits­wei­se einer LMBV-Was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge unweit des Groß­räsche­ner Sees vor­ge­stellt. Ein Blick in den Stadt­ha­fen und auf den Groß­räsche­ner See bil­de­ten den Abschluss der Infor­ma­ti­ons­fahrt 2026.

Die Befah­run­gen des Braun­koh­len­aus­schus­ses des Lan­des Bran­den­burg die­nen der Vor-Ort-Infor­mie­rung der Aus­schuss­mit­glie­der über den aktu­el­len Stand, Fort­schrit­te und Pro­ble­me bei der Sanie­rung von Braun­koh­len­fol­ge­land­schaf­ten. Sie wer­den in der Regel vom Sanie­rungs­un­ter­neh­men LMBV oder dem Berg­bau­trei­ben­den LEAG orga­ni­siert und durch­ge­führt. Die gewon­ne­nen Erkennt­nis­se flos­sen und flie­ßen direkt in die regio­na­le Wil­lens­bil­dung und die gesetz­li­che Braun­koh­len- und Sanie­rungs­pla­nung des Lan­des Bran­den­burg ein. (UST)

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Inter­es­ser­te Zuhö­rer bei den Aus­füh­run­gen der LMBV.

Rück­blick: Die Fach­ex­kur­si­on bzw. Som­mer-Befah­rung des Braun­koh­len­aus­schus­ses des Lan­des Bran­den­burg fin­den regel­mä­ßig statt. Im Sep­tem­ber 2020 führ­te die­se bei­spiels­wei­se die Mit­glie­der in die ehe­ma­li­gen LMBV-Tage­baue Schla­ben­dorf und See­se. Dort stan­den dabei kon­kre­te geo­tech­ni­sche Siche­run­gen und Erd­ar­bei­ten im Fokus.  Ein vor­der­grün­di­ges The­ma im Jahr 2024 war die von der LMBV vor­an­ge­trie­be­ne Teil­frei­ga­be für eine Zwi­schen­nut­zung des Groß­räsche­ner Sees ab jenem Pfingst­wo­chen­en­de. Der Aus­schuss infor­mier­te sich u. a. über den Sta­tus der schiff­ba­ren Infra­struk­tur und die behörd­li­chen Geneh­mi­gun­gen für den dor­ti­gen Stadt­ha­fen. 2024 lie­ßen sich die Aus­schuss-Mit­glie­der auch die Jah­res­bi­lanz der Braun­koh­len­sa­nie­rung prä­sen­tie­ren, bei der die LMBV im Lau­sit­zer und Mit­tel­deut­schen Revier ein Gesamt-Finan­zie­rungs­vo­lu­men von rund 281 Mil­lio­nen Euro für die Berg­bau­sa­nie­rung umge­setzt hat­te.

Fotos: Dr. Uwe Stein­hu­ber | LMBV

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