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In den ersten fünf Wochen in 2021 bereits fast 14 Mio. m³ in Bergbaufolgeseen abgenommen

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LMBV-Wasserspeicher und Restlöcher nehmen Überschusswasser aus Spree und Schwarzer Elster auf

Sedlitz Zulauf DSC07105
Zulauf in den Sedlitzer See

Senftenberg. Nach Hochrechnungen der Flutungszentrale Lausitz wurden bis zum 05.02.2021 schon etwa 13,8 Mio. m³ Überschusswasser in die Bergbaufolgeseen der LMBV aus den Flüssen der Region abgenommen. Dazu gehörte der Bärwalder See (LMBV-Speicher Bärwalde) mit rund 3,2 Mio. m³ aus der Spree.

In ähnlicher Größenordnung von 2,99 Mio. m³ wurde der LMBV- Speicher Lohsa II aus der Spree zur Entlastung des Flusses geflutet. Etwa 1,8 Mio. m³ wurden in den Speicher Burghammer übergeleitet. In das LMBV-Restloch Koschen, der Geierswalder See, wurde – innerhalb seines geplanten Schwankungsbereiches – mit etwa 1,21 Mio. m³ aufgefüllt.

Auch der Zuleiter zum Restloch Bluno war geöffnet worden: aus der Schwarzen Elster gingen vom 20.01. bis 29.01.21 etwa 0,95 Mio. m³ in das Restloch Bluno, den künftigen Neuwieser See. Aus dem Oberen Landgraben (OLG) wurden etwa 2,2 m³/s Spreewasser in das Restloch Sedlitz abgeschlagen. Rund 0,8 Mio. m³ wurden zudem aus dem Restloch Skado in das Restloch Sedlitz übergeleitet und von dort in die LMBV-Wasserbehandlungsanlage Rainitza gepumpt. 0,4 Mio. m³ konnten davon zur Stützung des LMBV-Restloches Meuro abgegeben werden.

Hier wurde beispielhaft zur Entlastung der Vorfluter Wasser abgenommen (Stand 05.02.2021):

  • Aus der Spree in den Oberen Landgraben: Im Foto der Abschlag zum Sedlitzer See. Zurzeit läuft Pumpbetrieb der Pumpstation Spreewitz mit vier Pumpen (entspricht der möglichen Volllast) 2,2 m³/s
  • Ankommendes Wasser im Schulenburgkanal, einem Zulauf bei Klitten, kurz vor der Einleitung in den Bärwalder See
  • Zulaufanlage in den Speicher Lohsa II: Entlastung der Spree im überströmten Betrieb mit 6,2 m³/s ins Speicherbecken Lohsa II: Bilder zeigen die LMBV-Zulaufanlage, das Spreewehr der LEAG sowie die Absturzrampe ins Speicherbecken Lohsa II

Alle Fotos: LMBV, Martin Hoffmann (FZL)

Abflüsse ermöglichen Wasserentnahmen