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Kein Grund zur Sorge: Mitteilung zum Wasserstand im Großen Goitzschesee

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Auf­grund wie­der­hol­ter Anfra­gen durch Bür­ger und Anlie­ger an die LMBV zum Was­ser­stand im Gro­ßen Goitz­sche­see infor­miert die LMBV zu dem Sach­ver­halt.

Der Was­ser­stand im Goitz­sche­see befin­det sich nach­weis­lich im plan­fest­ge­stell­ten und geneh­mig­ten Schwan­kungs­be­reich.

Die aktu­el­le Mes­sung des Was­ser­stan­des vom 30.04.2024 weist eine Höhe von +75,35 Metern NHN auf. Der plan­fest­ge­stell­te und zuge­las­se­ne obe­re Was­ser­stand liegt bei +75,75 Metern NHN. Somit bewegt sich der Pegel­stand der Goitz­sche mit 40 Zen­ti­me­tern deut­lich unter­halb die­ser Gren­ze. 

Die Tro­cken­pe­ri­oden der ver­gan­ge­nen Jah­re haben sicher­lich zu einer kli­ma­be­ding­ten Schwan­kung des Was­ser­stan­des nach unten bei­getra­gen und somit den Ein­druck erweckt, dass der nied­ri­ge­re Was­ser­stand dem „Nor­mal­zu­stand“ des Gewäs­sers ent­spricht. Dem ist nicht so.

Der Goitz­sche­see unter­liegt wie jedes Gewäs­ser kli­ma­tisch und hydro­lo­gisch beding­ten Schwan­kun­gen, wel­che sich dann in fal­len­den und stei­gen­den Pegel­stän­den wider­spie­geln.

Der Abfluss des Sees über den Lei­ne­aus­lauf ist durch die LMBV gewähr­leis­tet. Der Betrieb des Lei­ne­wehrs zur Über­lei­tung in die Mul­de erfolgt über den Lan­des­be­trieb für Hoch­was­ser­schutz Sach­sen-Anhalt (LHW). Nach Rück­spra­che mit dem LHW sind sowohl das Goitz­sche­aus­lauf­bau­werk zur Lei­ne als auch das Lei­ne­ab­sperr­bau­werk in den letz­ten Wochen voll geöff­net und die Schie­ber ste­hen deut­lich über dem Was­ser­spie­gel, sodass der freie und unge­hin­der­te Abfluss aus dem Gro­ßen Goitz­sche­see in die Mul­de gewähr­leis­tet ist.