Facebook
Twitter
XING
LinkedIn
Email

Historischer Meilenstein erreicht: Bergbausanierer LMBV gibt drei weitere Kanäle für die Schifffahrt frei

Es entsteht ein neuer “Fünf-Seen-Verbund” im Lausitzer Seenland

Senf­ten­berg. Ein visio­nä­res Groß­pro­jekt der Braun­koh­le­sa­nie­rung wird heu­te Wirk­lich­keit. Ab dem 29. Juni 2026 sind der Senf­ten­ber­ger See, Gei­ers­wal­der See, Part­wit­zer See, Sedlit­zer See und Groß­räsche­ner See erst­mals kom­plett über schiff­ba­re Kanä­le mit­ein­an­der ver­bun­den. Was­ser­sport­ler und Frei­zeit­ka­pi­tä­ne kön­nen das Kern­ge­biet des Lau­sit­zer Seen­lan­des nun ohne Umset­zen befah­ren. Der Sedlit­zer See, mit rund 1.400 Hekt­ar der größ­te Frei­zeit­see der Regi­on, fun­giert dabei als die zen­tra­le mari­ti­me Dreh­schei­be.

Vom Berg­mann zum See(n)mann: Erfolg­rei­che Sanie­rung

Jahr­zehn­te­lang haben Gene­ra­tio­nen von Berg­leu­ten und Sanie­rern an der Wie­der­nutz­bar­ma­chung der vor­ma­li­gen Tage­baue gear­bei­tet. Mit der Frei­ga­be der Über­lei­ter 8 (Rosen­dor­fer Kanal), 10 (Sorn­oer Kanal) und 11 (Ilse-Kanal) schließt die LMBV ein Kern­stück ihrer Sanie­rungs­ar­beit ab. „Die­ser Ver­bund ist ein rie­si­ger Schritt nach vorn, den wir gemein­sam mit unse­ren Part­nern in der Regi­on wür­di­gen“, betont Bernd Sab­lot­ny, Spre­cher der LMBV-Geschäfts­füh­rung. „Haupt­auf­ga­be des Berg­bau­sa­nie­rers war und ist es, siche­re Land­schaf­ten nach dem Koh­le­ab­bau für eine nach­hal­ti­ge Nach­nut­zung zu schaf­fen. Mit dem nun voll­ende­ten Ver­bund über­ge­ben wir ein ein­zig­ar­ti­ges Was­ser­pa­ra­dies an die Men­schen vor Ort und den Tou­ris­mus.“ B. Sab­lot­ny wei­ter: „Wir stan­den als Berg­bau­sa­nie­rer vor vie­len Her­aus­for­de­run­gen, die die LMBV nur gemein­sam mit ihren vie­len Part­ner meis­tern konn­ten.“

Län­der­über­grei­fen­der Fest­akt auf und am Was­ser

Die Bedeu­tung des Pro­jekts für den Struk­tur­wan­del im säch­sisch-bran­den­bur­gi­schen Revier wird auch durch den pro­mi­nent besetz­ten Fest­akt am Nord­ufer des Sedlit­zer Sees unter­stri­chen:

  • Anrei­se aus Bran­den­burg: Minis­ter­prä­si­dent Dr. Diet­mar Woid­ke star­tet im Hafen Groß­räschen und reist in Beglei­tung von LMBV-Chef Bernd Sab­lot­ny und dem Land­rat des Land­krei­ses Ober­spree­wald-Lau­sitz, Alex­an­der Erb­ert, per Boot durch den Ilse-Kanal an.
  • Anrei­se aus Sach­sen: Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­schmer legt zeit­gleich im säch­si­schen Hafen Gei­ers­wal­de ab. Beglei­tet vom Kauf­män­ni­schen LMBV-Geschäfts­füh­rer Tors­ten Safa­rik und dem Bautz­e­ner Land­rat Udo Wit­schas pas­siert er den Sorn­oer Kanal.
  • Bei­de Dele­ga­tio­nen tref­fen am zen­tra­len Fest­platz am Sedlit­zer See­ufer ein, um den Seen­ver­bund gemein­sam mit der Ost­be­auf­trag­ten des Bun­des, Eli­sa­beth Kai­ser, sym­bo­lisch der Regi­on zu über­ge­ben.

Minis­ter­prä­si­dent Dr. Diet­mar Woid­ke beton­te aus die­sem Anlass: „Heu­te ist ein bedeu­ten­der Tag für die Lau­sitz, für Bran­den­burg und Sach­sen: Mit der Eröff­nung des Seen­ver­bun­des wird der tief­grei­fen­de Wan­del der Regi­on ganz beson­ders sicht­bar. Aus dem Koh­le­re­vier wird Euro­pas größ­tes künst­li­ches Was­ser­sport­re­vier. Ich bin dank­bar für die gemein­sa­men Kraft­an­stren­gung von Bund, Län­dern, Kom­mu­nen und Berg­bau­sa­nie­rern. Die Wie­der­nutz­bar­ma­chung der durch die Tage­baue bean­spruch­ten Gebie­te ist ein öko­lo­gi­sche Groß­pro­jekt, das zu den beein­dru­ckends­ten Erfolgs­ge­schich­ten der Wie­der­ver­ei­ni­gung zählt. Bran­den­burg und Sach­sen haben sich früh gemein­sam dazu bekannt, eine zusam­men­hän­gen­de tou­ris­ti­sche Was­ser­land­schaft zu ent­wi­ckeln. Mit der heu­ti­gen Frei­ga­be der Kanä­le zwi­schen den Tage­bau­seen wird das Rea­li­tät. So fei­ern wir heu­te den Wan­del der Lau­sitz vom Braun­koh­le­re­vier zur Regi­on mit moder­ner For­schung und Wirt­schaft — und bes­ten tou­ris­ti­schen Per­spek­ti­ven.

Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­schmer: Das Lau­sit­zer Seen­land ist ein Para­de­bei­spiel für gelun­ge­nen Struk­tur­wan­del und eine gute län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit. Wo einst Braun­koh­le geför­dert wur­de, ent­ste­hen heu­te attrak­ti­ve Orte für Erho­lung, Tou­ris­mus und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung. Das zeigt ein­drucks­voll, wel­che Chan­cen in die­sem Wan­del lie­gen und wel­che neu­en Per­spek­ti­ven für die Men­schen, Kom­mu­nen und Unter­neh­men ent­ste­hen kön­nen. Sach­sen unter­stützt die­se posi­ti­ve Ent­wick­lung und hat sich bis­lang mit mehr als 28 Mil­lio­nen Euro Lan­des­mit­teln an der Her­stel­lung der Seen­land­schaft betei­ligt. So gestal­ten wir den Wan­del unse­rer Regi­on aktiv mit und schaf­fen aus den Hin­ter­las­sen­schaf­ten des Braun­koh­le­berg­baus attrak­ti­ve Tou­ris­mus­zie­le und lebens­wer­te Erho­lungs­räu­me.“

LMBV Befliegung Mitte 5738kl Sornoer Kanal
Sorn­oer Kanal — Blick­rich­tung zum Sedlit­zer See

Neue tou­ris­ti­sche Per­spek­ti­ven und Was­ser­qua­li­tät

Für die Urlaubs­re­gi­on zwi­schen Ber­lin und Dres­den erge­ben sich völ­lig neue Dimen­sio­nen. Die schiff­ba­ren Ver­bin­dun­gen ver­knüp­fen moder­ne Mari­nas, Strän­de und Rad­we­ge zu einem zusam­men­hän­gen­den Erleb­nis­raum. Kürz­lich wur­de zudem die neue Sedlit­zer Mari­na mit moder­nen Steg­an­la­gen fer­tig­ge­stellt. Auch qua­li­ta­tiv über­zeugt das Revier: Die betei­lig­ten Gewäs­ser wei­sen inzwi­schen alle­samt ein sta­bi­les, pH-neu­tra­les Milieu auf und bie­ten her­vor­ra­gen­de Bedin­gun­gen für Bade­gäs­te und Was­ser­sport­ler.

Am Nach­mit­tag wird der his­to­ri­sche Moment zusätz­lich durch die „5‑Seen-Chall­enge“ gefei­ert. Zum Live-Event, bei dem tau­sen­de Men­schen in der gesam­ten Regi­on zeit­gleich mit blau­en Bade­kap­pen ihre Strän­de erobern und so sym­bo­lisch den neu­en Seen­ver­bund ein­wei­hen, erklärt Bernd Sab­lot­ny: „Ohne den Tou­ris­mus­ver­band und die Zweck­ver­bän­de Lau­sit­zer Seen­land Bran­den­burg und Sach­sen wären wir heu­te nicht hier. Sie wer­den künf­tig die­se Tage­bau­rest­lö­cher, die wir als Berg­bau­sa­nie­rer zu Seen gestal­tet, geflu­tet und die umlie­gen­den Flä­chen gesi­chert haben, nach­nut­zen und wei­ter­ent­wi­ckeln zu aller Wohl.“

Pres­se­kon­takt für Rück­fra­gen: Lau­sit­zer und Mit­tel­deut­sche Berg­bau-Ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH (LMBV) Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on / Pres­se­stel­le | E‑Mail: pressesprecher@lmbv.de | Web­site: www.lmbv.de | FAQ zum Seen­ver­bund: https://www.lmbv.de/aufgaben/nachnutzung/eroeffnung-des-seenverbundes-im-lausitzer-seenland/

Fotos: Stef­fen Rasche für LMBV

Bewirb Dich hier für Deinen Ausbildungsberuf bei der LMBV!

Bitte gib Deine Bewerbung als eine pdf-Datei über das folgende Formular ab oder sende Deine Bewerbung an folgende Adresse:

LMBV mbH
Abteilung Personalwesen
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg

Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Schulzeugnis des letzten Schuljahres, Halbjahreszeugnis des laufenden Schuljahres und Nachweise von Schulpraktika (Max. 10 MB)

Bewirb Dich hier für Deine Abschlussarbeit bei der LMBV!

Bitte gib Deine Bewerbung als eine pdf-Datei über das folgende Formular ab:

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse (Arbeitszeugnisse) und Qualifikationsnachweise (Max. 10 MB)

Bewirb Dich hier für Dein Praktikum bei der LMBV!

Bitte gib Deine Bewerbung als eine pdf-Datei über das folgende Formular ab:

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse (Arbeitszeugnisse) und Qualifikationsnachweise (Max. 10 MB)

Starte Dein Duales Studium bei der LMBV.

Bitte gib Deine Bewerbung als eine pdf-Datei über das folgende Formular ab:

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse (Arbeitszeugnisse) und Qualifikationsnachweise (Max. 10 MB)

Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?
Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
Datenschutz(erforderlich)