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Center Parcs prüft die Entwicklung eines neuen Ferienparks im Lausitzer Seenland auf LMBV-Fläche

Ministerin Klement: “Meilenstein für die touristische Entwicklung und Beleg für erfolgreichen Strukturwandel in der Region”

Köln/Senftenberg. Cen­ter Parcs prüft die Ent­wick­lung eines neu­en Feri­en­parks im bran­den­bur­gi­schen Teil des Lau­sit­zer Seen­lands auf einer LMBV-Flä­che. Dies ver­öf­fent­lich­te das Unter­neh­men Cen­ter Parcs Euro­pe am 21. Sep­tem­ber 2026. Cen­ter Parcs wird eine gro­ße Feri­en­land­schaft im Bran­den­bur­ger Fünf-Seen-Ver­bund errich­ten, unter­strich das MWEKE am Fol­ge­tag. Das sei ein bedeu­ten­des Signal für den Ganz­jah­res-Tou­ris­mus, den Struk­tur­wan­del und die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung Bran­den­burgs als Urlaubs­re­gi­on.

„Nach inten­si­ver Suche, ers­ten ori­en­tie­ren­den Gesprä­chen und der Siche­rung eines geeig­ne­ten Grund­stücks freu­en wir uns, heu­te bekannt­zu­ge­ben, dass wir die Ent­wick­lung eines mög­li­chen Feri­en­parks im Lau­sit­zer Seen­land näher prü­fen wer­den“, erklärt Frank Dae­men, Mana­ging Direc­tor Cen­ter Parcs Ger­ma­ny. „Wir sehen gro­ßes Poten­zi­al in der Regi­on und möch­ten nun gemein­sam mit den rele­van­ten Akteu­ren unter­su­chen, ob und wie sich hier ein Feri­en­park ent­wi­ckeln lässt, der die Stär­ken der Regi­on auf­greift und lang­fris­tig einen Mehr­wert für Tou­ris­mus, Beschäf­ti­gung und regio­na­le Ent­wick­lung schaf­fen kann.“

Urlaub inmitten von Natur und Wasser

Das Lau­sit­zer Seen­land ent­wi­ckelt sich der­zeit zu einer der span­nends­ten Tou­ris­mus­re­gio­nen Deutsch­lands. Wo einst der Braun­koh­le­berg­bau die Land­schaft präg­te, steht heu­te eine ein­zig­ar­ti­ge Seen­land­schaft, die enor­me Poten­tia­le für den Tou­ris­mus bie­tet. Es ent­ste­hen mit der größ­ten künst­li­chen Seen­land­schaft Euro­pas eine Viel­zahl von neu­en Ange­bo­ten für Erho­lung, Kul­tur, Gas­tro­no­mie, Aktiv‑, Natur- und Fami­li­en­ur­laub und nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus. 

Die Prü­fung des Pro­jekts steht zugleich im Ein­klang mit der Wachs­tums­stra­te­gie von Cen­ter Parcs. Das Unter­neh­men ver­folgt das Ziel, sein Ange­bot in Deutsch­land wei­ter aus­zu­bau­en und dabei ins­be­son­de­re Pro­jek­te zu ent­wi­ckeln, die nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus för­dern und gleich­zei­tig die regio­na­le Ent­wick­lung stär­ken. Im Mit­tel­punkt ste­hen Stand­or­te mit lang­fris­ti­gen Per­spek­ti­ven, die sich durch ihre land­schaft­li­chen Qua­li­tä­ten und ihre Bedeu­tung für die jewei­li­ge Regi­on aus­zeich­nen.

Die Lage inmit­ten des Lau­sit­zer Seen­lands sowie an den Ufern des Part­wit­zer und Sedlit­zer Sees bie­tet beson­de­re Vor­aus­set­zun­gen für natur­na­he Urlaubs­er­leb­nis­se am Was­ser. Wie bei allen Cen­ter Parcs Pro­jek­ten wer­den Nach­hal­tig­keit, eine natur­na­he Gestal­tung sowie die För­de­rung der Bio­di­ver­si­tät eine zen­tra­le Rol­le spie­len. Ziel ist es, die vor­han­de­nen natür­li­chen Struk­tu­ren best­mög­lich zu erhal­ten und in das Gesamt­kon­zept ein­zu­bin­den und so einen Feri­en­park zu ent­wi­ckeln, der sich har­mo­nisch in sein Umfeld ein­fügt.

Luftbild Lieske Foto Rasche 8464 Center Parcs
Inves­to­ren­fo­to: Poten­zi­el­le Ansied­lungs­flä­che zwi­schen Sedlit­zer See und Part­wit­zer See | © TMB-Foto­ar­chiv / Stef­fen Rasche Foto­gra­fie für Cen­ter Parcs

300-Millionen-Investition im Seenland auf LMBV-Fläche geplant

Auf der Ver­bands­ver­samm­lung des Zweck­ver­bands Lau­sit­zer Seen­land Bran­den­burg in Senf­ten­berg am 21. Sep­tem­ber 2026 gab die Feri­en­park­ket­te Cen­ter Parcs bekannt, mit der Ent­wick­lung eines neu­en Feri­en­parks im Bran­den­bur­gi­schen Teil der Lau­sitz zu star­ten. Das Gesamt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men soll rund 300 Mil­lio­nen Euro betra­gen. Ziel soll es sein, einen ganz­jäh­rig geöff­ne­ten Feri­en­park inmit­ten einer beein­dru­cken­den Natur­ku­lis­se zu schaf­fen, der sowohl loka­le als auch über­re­gio­na­le Besu­cher anzieht.

Das geplan­te Are­al von rund 90 Hekt­ar, das sich zwi­schen dem Sedlit­zer und dem Part­wit­zer See und damit inmit­ten des Ende Juni 2026 von der LMBV eröff­ne­ten Fünf-Seen-Ver­bunds erstreckt, wird Platz für etwa 500 bis 700 Feri­en­häu­ser bie­ten. Erwar­tet wird eine jähr­li­che Aus­las­tung von rund 75 Pro­zent und ca. 800.000 zusätz­li­che Über­nach­tun­gen.  Ein brei­tes Frei­zeit­an­ge­bot soll den Park ganz­jäh­rig attrak­tiv machen und damit unab­hän­gig von Feri­en- und Jah­res­zei­ten Gäs­te anlo­cken.

Neben viel­fäl­ti­gen Ange­bo­ten von Freizeit‑, Einkaufs‑, Unterhaltungs‑, Erleb­nis- und Sport­mög­lich­kei­ten für Fami­li­en soll auch das für Cen­ter Parcs typi­sche Aqua Mun­do Erleb­nis­bad als beson­de­res High­light ent­ste­hen. Die ers­te Pro­jekt­pha­se star­tet jetzt, in der die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung des Feri­en­parks im Rah­men von Unter­su­chun­gen und Prüf­ver­fah­ren sowie in enger Abstim­mung mit Kom­mu­nen, Behör­den und wei­te­ren kom­mu­na­len Akteu­ren ent­wi­ckelt wird. 

Ministerin Klement: “Meilenstein für die touristische Entwicklung”

Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­mi­nis­te­rin Mar­ti­na Kle­ment: „Das sind tol­le Nach­rich­ten für Bran­den­burg – sowohl für den Tou­ris­mus als auch für die Wirt­schaft in der Lau­sitz und dar­über hin­aus. Der geplan­te Cen­ter Parc Feri­en­park ist eines der größ­ten tou­ris­ti­schen Ent­wick­lungs­vor­ha­ben im Land Bran­den­burg, das für die gesam­te Regi­on eine gro­ße Strahl­kraft ent­fal­ten kann. Nach der erfolg­rei­chen Eröff­nung des Fünf-Seen-Ver­bunds in der Lau­sitz Ende Juni ist die Ent­schei­dung von Cen­ter Parcs für Bran­den­burg ein wei­te­rer Mei­len­stein für die tou­ris­ti­sche Ent­wick­lung und ein wei­te­rer Beleg für einen erfolg­rei­chen Struk­tur­wan­del in der Regi­on.

Der neue Feri­en­park hat mit der vor­ge­se­he­nen Bet­ten­ka­pa­zi­tät das Poten­ti­al, die Über­nach­tun­gen im Lau­sit­zer Seen­land ins­ge­samt zu ver­dop­peln – und das sogar das gan­ze Jahr über.  Wir erwar­ten, dass das Pro­jekt mit sei­nem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men deut­li­che Impul­se für die Beschäf­ti­gung und Wert­schöp­fung in der Regi­on set­zen und wirt­schaft­lich einen spür­ba­ren Ein­fluss auf die Regi­on und das gesam­te Bun­des­land haben wird. Ich bedan­ke mich bei allen Betei­lig­ten, die dazu bei­tra­gen, die­ses umfang­rei­che Pro­jekt Rea­li­tät wer­den zu las­sen.“

Nächste Schritte zur Ansiedlung

Mit Beginn der ers­ten Pro­jekt­pha­se wer­den nun die pla­nungs­recht­li­chen, öko­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine mög­li­che Rea­li­sie­rung des Vor­ha­bens unter­sucht. Dazu zäh­len Mach­bar­keits­stu­di­en, Umwelt­prü­fun­gen, Raum­pla­nungs­ver­fah­ren sowie die Abstim­mung mit Behör­den und wei­te­ren rele­van­ten Akteu­ren. Die Unter­su­chun­gen wer­den vor­aus­sicht­lich rund 18 Mona­te in Anspruch neh­men. Ein zen­tra­ler Bestand­teil der wei­te­ren Prü­fung ist die Raum­ver­träg­lich­keits­prü­fung, die eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die nach­fol­gen­den Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­schrit­te bil­det. Erst auf Basis der Ergeb­nis­se der lau­fen­den Unter­su­chun­gen kön­nen wei­te­re Ent­schei­dun­gen über die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Pro­jekts getrof­fen wer­den. Ein mög­li­cher Eröff­nungs­ter­min kann daher zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht benannt wer­den.

Potenzielle Impulse für die Region

Soll­te das Pro­jekt rea­li­siert wer­den, wird hier­für eine Inves­ti­ti­ons­sum­me von rund 300 Mil­lio­nen Euro benö­tigt. Damit gehört die­ses Vor­ha­ben zu den größ­ten tou­ris­ti­schen Ent­wick­lungs­pro­jek­ten in der Lau­sitz.

Cen­ter Parcs setzt auf ein ganz­jäh­ri­ges Urlaubs­kon­zept, das unab­hän­gig von klas­si­schen Feri­en­zei­ten Gäs­te anzieht und damit kon­ti­nu­ier­li­che Impul­se für den regio­na­len Tou­ris­mus schafft. Erfah­run­gen aus ande­ren Stand­or­ten zei­gen, dass von sol­chen Pro­jek­ten zahl­rei­che Unter­neh­men aus den Berei­chen Hand­werk, Han­del, Gas­tro­no­mie, Frei­zeit­wirt­schaft und Dienst­leis­tun­gen pro­fi­tie­ren kön­nen. Dar­über hin­aus kön­nen neue Arbeits­plät­ze ent­ste­hen und zusätz­li­che Wert­schöp­fung in der Regi­on geschaf­fen wer­den.

Cen­ter Parcs ver­steht sich dabei als lang­fris­ti­ger Part­ner der Regi­on. Die wei­te­re Prü­fung und mög­li­che Ent­wick­lung des Pro­jekts wird in enger Abstim­mung mit Kom­mu­nen, Behör­den und wei­te­ren regio­na­len Akteu­ren erfol­gen. Jedes Cen­ter Parcs Pro­jekt wird indi­vi­du­ell ent­wi­ckelt und an die jewei­li­gen regio­na­len Gege­ben­hei­ten sowie die Anfor­de­run­gen von Natur und Umwelt ange­passt. Ziel ist es, ein tou­ris­ti­sches Ange­bot zu schaf­fen, das die bestehen­den Stär­ken der Regi­on ergänzt und nach­hal­tig wei­ter­ent­wi­ckelt.

Über Center Parcs Europe:

Zu Cen­ter Parcs Euro­pe, einer Toch­ter­ge­sell­schaft der an der Pari­ser Bör­se notier­ten Grou­pe Pierre & Vacan­ces Cen­ter Parcs, Euro­pas größ­tem Anbie­ter von Feri­en­woh­nun­gen, gehö­ren die Mar­ken Cen­ter Parcs und Sun­parks. Das Kon­zept von Cen­ter Parcs wur­de 1967 in den Nie­der­lan­den ent­wi­ckelt und ist nach wie vor ein­zig­ar­tig in Euro­pa. Cen­ter Parcs Euro­pe ver­fügt der­zeit über 30 Stand­or­te: 7 in Frank­reich, 7 in Bel­gi­en (davon 2 Sun­parks Parks), 9 in den Nie­der­lan­den, ein Park in Däne­mark und 6 in Deutsch­land. Die Mar­ke stellt die Bezie­hun­gen zwi­schen den Men­schen sowie ihre Bezie­hung zur Natur in den Mit­tel­punkt. Aus­ge­hend von der Über­zeu­gung, dass Zusam­men­ge­hö­rig­keit über die Fami­lie hin­aus­geht, bie­tet Cen­ter Parcs sei­nen Gäs­ten die Mög­lich­keit, in einer natür­li­chen Umge­bung unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen mit­ein­an­der zu schaf­fen. Mit einem moder­nen Ambi­en­te, einer brei­ten Palet­te an Erleb­nis­sen und dem Fokus auf nach­hal­ti­ge und loka­le Initia­ti­ven, heißt Cen­ter Parcs Jeden will­kom­men, außer­ge­wöhn­li­che Erfah­run­gen zu sam­meln.

Mit Infor­ma­tio­nen aus den PM der Cen­ter Parcs Euro­pe vom 21.09.2026 und des MWEKA v. 22.09.2026 | Foto: Stef­fen Rasche

LMBV-Fotos vom Lausitzer Seenland | S. Rasche für LMBV

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