Auf Einladung des Stadtrates Hoyerswerda hat die LMBV die Kommunalpolitik der Stadt am 29. September 2026 über den aktuellen Stand der Sanierungsplanung der B97 informiert. Im Mittelpunkt des Vortrages stand das Testfeld zur Rütteldruckverdichtung, das augenblicklich eingerichtet wird.
Die Erkenntnisse des Testfeldes seien wichtig für die genaue Durchführung der Sanierungsmaßnahme, erläuterte Gerd Richter, Sanierungsbereichsleiter Lausitz der LMBV. Erst wenn die Ergebnisse ausgewertet sind, könne es verlässliche Aussagen über die Dauer der Maßnahme und damit auch die Dauer der Straßensperrung geben.
Auch jenseits des Testfeldes schreitet die interne Bearbeitung der Sanierung voran. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sei begonnen und soll bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Abhängig unter anderem von der Dauer des anschließenden Genehmigungsverfahrens bleibe es bei der Aussage, dass mit der Sanierung frühestens Anfang der 2030er-Jahre begonnen werden kann.
Richter unterstrich, wie wichtig es der LMBV ist, die Menschen der Region stets über das komplexe und langwierige Vorhaben auf dem Laufenden zu halten. So würden die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Spreetal über aktuelle Entwicklungen informiert. In einem eigens eingerichteten Bürgerbüro werde mit Flächeneigentümern gesprochen. Für die Abstimmung der Öffentlichkeitsarbeit sei eigens ein Projektbeirat mit Vertretern von Landkreis und Gemeinde eingerichtet worden.
In diesem Sinne berichtet die LMBV auch gern im Stadtrat Hoyerswerda. Das Gremium dankte für das Update und fragte abschließend nach der Sicherung der Fernwärmeleitung von Schwarze Pumpe nach Hoyerswerda, die in der Nähe des Testfeldes verlaufe. Der Sanierungsbereichsleiter versicherte, dass die Medienleitungen auch schon während des Testfeldes in besonderer Weise in den Blick genommen werden und die Versorgung jederzeit gewährleistet sein wird.