Leipzig/Mumsdorf. Die Löscharbeiten des unterirdischen Schwelbrands im Kohletrübebecken I des Restlochs Rusendorf bei Mumsdorf kommen weiter voran. Die Firma KÖTTER Fire & Service konnte die Sprinkleranlagen weiter optimieren, sodass aktuell eine geringere Rauchentwicklung zu verzeichnen ist. Die temporäre Wasserleitung wird dennoch benötigt, um mehr Wasser auf die Fläche zu bringen und sie permament zu benetzen. Ihr Bau schreitet ebenso weiter voran, die Inbetriebnahme liegt im Plan.
Auch die behördlich beauflagten Messungen werden in Kürze möglich sein. In der 37. Kalenderwoche werden in betroffenen Ortslagen Messstationen errichtet, die Aussagen über den Zustand der Luftqualität liefern können.
Die Messungen im Sinne der Arbeitssicherheit waren in den vergangenen Tagen unauffällig und werden an dieser Stelle nicht mehr veröffentlicht, sondern künftig durch behördliche Informationen abgelöst.
Hintergrund:
Am 27. Juni 2026 kam es zwischen Meuselwitz, Mumsdorf und Falkenhain zu einem Brand auf einer stillgelegten Fläche des ehemaligen Tagebaus Rusendorf. Betroffen ist das Kohletrübebecken I, das sich in bergrechtlicher Zuständigkeit der LMBV befindet. Aus dem anfänglichen Waldbrand entwickelte sich ein unterirdische Kohlebrand am Restloch Rusendorf zwischen Mumsdorf und Falkenhain. Die Arbeiten zur Brandeindämmung dauern an. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, den unterirdischen Schwelbrand einzudämmen und anschließend den betroffenen Bereich dauerhaft zu sichern.
