Internationaler Knowhow-Austausch: Australische Bergbau-Experten besuchen die Lausitzer Bergbausanierer der LMBV und von Ecosoil
Lausitzer Folgelandschaften als mögliches Vorbild für Post-Mining-Projekte
Senftenberg/Altdöbern/Sedlitz. 2025 hatten die Industrie- & Handelskammer Cottbus (IHK), die Australische Industrie- & Handelskammer (AHK) sowie die German Trade & Invest (GTaI) Vertreter Deutscher Firmen, Bund-Länder-Vertreter und die LMBV zu einem Knowhow-Austausch mit Vertretern der australischen Bundesstaaten und Bergbaufirmen nach Australien eingeladen. Der LMBV-Sanierungsbereichsleiter Gerd Richter vertrat damals den Bergbausanierer LMBV zusammen mit weiteren Lausitzer Fachleuten und brachte seine mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in der Braunkohlesanierung mit ein.
Am 22. September 2026 erfolgte nun der Gegenbesuch von 20 australischen Vertretern in der Lausitz. Zunächst besichtigte die Delegation den Braunkohletagebau Welzow-Süd der LEAG, anschließend erfolgte unter Leitung der LMBV und der ECOSOIL die Befahrung von Rütteldruckverdichtungsarbeiten auf Kippen am Altdöberner See nahe Pritzen.
Nach einem Imbiss im LMBV-Sanierungsstützpunkt am Sedlitzer See konnten sich die Australier aus nächster Nähe auch ein Bild der mobilen Wasserbehandlung mit dem Sanierungsschiff „Klara“ machen. Vom Bergbaufolgesee aus konnten neben der bergbaulichen Sanierungsarbeit auch Projekte zur Inwertsetzung sowie der touristischen Nachnutzung bestaunt werden. Besonderes Interesse fanden dabei die bereits nutzbaren schiffbaren Kanäle sowie der markante „Rostige Nagel“. (LB)


