Staatssekretärin Astrid Klug: Braunkohlesanierung ist Erfolgsgeschichte

Rumänische Regierungsdelegation informierte sich am 13./14. August 2007 über Braunkohlesanierung in den neuen Ländern

Eine rumänische Regierungsdelegation unter Leitung des Staatssekretärs im rumänischen Ministerium für Umwelt, Silviu Stoica, und seines Amtskollegen aus dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen, Viorel Palasca, hat sich heute im Bundesumweltministerium über Fragen der Bergbausanierung informiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Braunkohlesanierung in den neuen Ländern. „Die Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte der deutschen Wiedervereinigung und ein beeindruckendes Gemeinschaftswerk des Bundes und der Braunkohleländer Ostdeutschlands", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug.

Der Besuch der rumänischen Delegation bietet Gelegenheit, die umfangreichen Erfahrungen, die in Deutschland auf dem Gebiet der Sanierung und Rekultivierung von landschaftszerstörenden Tagebauen und von untertägigen Grubenbauen erworben wurden, weiterzugeben. „Der in der Lausitz und im mitteldeutschen Revier gestaltete Landschaftsumbau und das entwickelte technische und planerische Wissen sind einzigartig und finden zu Recht zunehmende internationale Beachtung. Der Bedarf beispielsweise Rumäniens an Investitionen in Umwelt- und Sanierungstechnologien eröffnet auch deutschen Unternehmen große Chancen", sagte Astrid Klug.

Auf der größten Landschaftsbaustelle Europas, den stillgelegten Flächen des ehemaligen DDR-Braunkohlebergbaus, entstehen heute neue, attraktive Seenlandschaften. „Von dieser Investition profitieren die Menschen in den Regionen, die eine ganz neue Lebensqualität und neue wirtschaftliche Chancen erhalten", betonte Klug. Insgesamt haben Bund und Länder seit 1990 fast acht Milliarden Euro in die Braunkohlesanierung investiert.

Weitere Informationen unter www.bmu.de/altlasten.

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