Erdbau für den Überleiter 11 vom Sedlitzer zum Ilse-See startet Ende 2009

Senftenberg/Großräschen. Die LMBV bestätigte am 8.10.2008 Nachfragen zu Planungen für einen weiteren spektakulären Kanalbau im entstehenden Lausitzer Seenland. Schon im vierten Quartal des kommenden Jahres soll mit dem Erdbau für eine weitere schiffbare Verbindung, hier zwischen dem Ilse-See und dem Sedlitzer See (Landkreis Oberspreewald-Lausitz), begonnen werden. Die Seenmacher von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) beabsichtigen damit einen baldigen Anschluss des Ilse-Sees an die Restlochkette bzw. das Lausitzer Seenland, bestätige Dipl.-Ing. Manfred Kolba, LMBV-Sanierungsbereichsleiter Lausitz. "Dies wird ein weiteres wichtiges regionales Vorhaben in Projektträgerschaft der LMBV, dass eine interessante Herausforderung für die Bergbausanierer darstellt." Bereits für den Herbst des nächsten Jahres planen die Bergbausanierer der LMBV den Baubeginn des Kanals zwischen den ehemaligen Tagebaugruben. "Ende 2009 geht es mit den Erdbauarbeiten los. Das ist nach heutigem Planungsstand der letzte wichtige Kanal auf der Brandenburger Seite des Seenlandes, den die LMBV bauen wird", hatte Prokurist Klaus Zschiedrich, Leiter des Ingenieurbereichs Sanierung bei der LMBV, bei einer öffentlichen Veranstaltung in Großräschen ankündigt. Das Kernstück des 1,2 Kilometer langen "ingenieurtechnischen Meisterwerkes" bildet ein mehr als 225 Meter langer Tunnel unter der Bundestrasse B 96/B 169 und der Trasse der Bundesbahn.

Zurück