Bergbaufolgeseen bitte nicht betreten – Sichere Alternativen nutzen

Senftenberg/Leipzig. So verlockend die bei den herrschenden Temperaturen entstehenden Eisflächen der vielen Bergbaufolgeseen für Kinder und Erwachsene sein mögen, nicht alle sind gefahrlos zu betreten. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellchaft (LMBV) warnt vor dem Betreten der Eisflächen auf den entstehenden Bergbaufolgeseen. Insbesondere in den noch in Flutung befindlichen Rest-Löchern können durch die Fremdwasserzuführung unvorhersehbare Verhältnisse eintreten, die ein gefahrenfreies Nutzen der Eisflächen unmöglich machen, so die LMBV. Hier drohe die Gefahr des Einbrechens auf Grund einer zu dünnen, nicht tragenden Eisschicht. Das gelte in Mitteldeutschland  besonders für den Gremminer und Gröberner See bei Gräfenhainichen. In der Lausitz locken der Partwitzer und der Geierswalder See mit zum Teil schon geschlossenen Eisdecken, die aber nicht sicher sind. Die LMBV bittet die Bevölkerung, die Hinweise zu respektieren und diesbezüglich vor allem auf Kinder Einfluss zu nehmen. Einige Brandenburger und sächsische Bergbaufolgeseen sind stellenweise noch eisfrei, insbesondere Gewässer mit ständigem Wellengang oder Wasserzuläufen wie der Sedlitzer und der Sabrodter See oder der Berzdorfer See.

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