Brandenburger Kabinett stimmte am 6. Oktober 2009 der Übernahme von Lausitzer Tagebauseen zu

Potsdam. Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung vom 6.10.2009 teilte Regierungssprecher Thomas Braune mit: "Das Land wird mehrere Tagebauseen in Landeshoheit übernehmen. Das Kabinett hat heute einer Vereinbarung mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zur Zukunft einzelner Tagebaurestseen zugestimmt. Die Landesregierung erklärt sich grundsätzlich bereit, Tagebaurestseen mit einer Gesamtgröße von rund 3.300 Hektar in Landeseigentum zu übernehmen." Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Ich freue mich, dass wir nach intensiven Verhandlungen zu einem guten Ergebnis für das Lausitzer Seenland gekommen sind. Die Investitionsklemme ist gelöst. Ich erwarte jetzt einen Schub für die Region. Der öffentliche Zugang zu allen Tagebaurestseen ist gesichert“. Anlässlich der Beschlussfassung im Kabinett erklärte Dr. Mahmut Kuyumcu, Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV: „Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft ist sehr erfreut über die Positionierung des Landes Brandenburg zur Zukunft der Bergbaufolgeseen in der Lausitz. Damit sind klare und belastbare Rahmenbedingungen für öffentliche und private Investitionen an den großen Bergbaufolgeseen im Lausitzer Seenland gegeben. Ich begrüße besonders, dass auch der Altdöberner See von der Rahmenvereinbarung erfasst ist.“ Quelle: PM der Landesregierung vom 6.10.2009

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