SOBA will Sanierungskonzept für den Knappensee im Frühjahr 2010 in Gemeinde Lohsa vorstellen

Lohsa. Das Sächsische Oberbergamt will den Anrainern am Knappensee (kein LMBV-Gewässer) im Frühjahr 2010, voraussichtlich im April und Mai, das in Planung befindliche Sanierungskonzept für den Knappensee vorstellen. Diesen Termin für eine Präsentation vor den Einwohnern nannte Abteilungsleiter Bernd Sablotny vom Sächsischen Oberbergamt bei einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 24.02.2010 in Lohsa. Die eigentliche Sanierung solle voraussichtlich erst 2012/2013 fortgeführt werden. In diesem und im nächsten Jahr stehen zunächst Verhandlungen mit Grundeigentümern im Vordergrund. Dass saniert werden müsse, sei – so der Bergbauexperte - unstrittig, um eine gefahrlose Nutzung in der Zukunft zu gewährleisten. Sablotny sagte bei der Präsentation einer Machbarkeitsstudie zu schiffbaren Verbindungen im Raum Lohsa vor dem Lohsaer Gemeinderat auch, dass das Oberbergamt „wild entschlossen“ sei, die notwendige Standsicherheit an Knappensee und Silbersee schrittweise herzustellen. Er betonte dabei, dass es weder am Knappensee noch sonst irgendwo im Freistaat Sachsen vergleichbare Situationen wie in Nachterstedt gibt. Als Zeitraum für die Sanierung im Bereich des Knappensees nannte Sablotny ein Jahrzehnt. Die Gelder für die bergtechnische Sicherung müssen aufgebracht werden. Vor allem aber für die Erhöhung des Folgenutzungsstandards ist man in diesem Zusammenhang auf die Weiterführung des Verwaltungsabkommens Braunkohlesanierung angewiesen. Seitens des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich, so Sablotny, habe es bereits Signale gegeben, dass auch in Zukunft die sogenannten §4-Mittel bereitgestellt werden sollen. Doch beschließen müssen das der Bund und die betreffenden Bundesländer erst noch. Quellen: Sächsische Zeitung vom 01.03.2010 / Gemeinderatssitzung v. 24.02.2010

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