Sicherung des Neumannsteichs bei Hosena im Auftrag des Landes Brandenburg schreitet weiter voran

Hosena. Der Neumannsteich (siehe Foto rechts) wird im Zuge der Sicherung des gekippten Böschungsbereiches derzeitig ertüchtigt. Seit Oktober 2009 laufen die geplanten Sanierungsmaßnahmen zur Abflachung und Verdichtung des Ufers. „Der Schilfgürtel des Neumannsteiches muss hierfür zum Teil entfernt und umgepflanzt werden“, erklärt Baubetreuer Matthias Uhlig der BIUG (Beratende Ingenieure für Umweltgeotechnik und Grundbau GmbH). Im Anschluss an die Baufeldfreimachung wird die Böschung des Neumannteiches durch Materialverfüllung abgeflacht. Ein Saugspülbagger wird das notwendige Material zum Auffüllen der Böschungen aus dem Germaniateich zur Verfügung stellen. Der Materialeinbringung schließt sich eine leichte Rütteldruckverdichtung an. Der Randbereich der zu sanierenden ehemaligen Glassandgrube besteht zu einem großen Teil aus verkippten Abraum. In Folge des Grundwasserwiederanstieges erhöhte sich die Gefahr von ungewollten Böschungsbewegungen. Zu einer Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit waren die Sanierungsarbeiten im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen als erforderlich bewertet worden. Projektträger der Sanierungsmaßnahme gemäß § 3 des Verwaltungsabkommens zur Braunkohlesanierung ist die LMBV. Die Wiederherstellung des Naturbiotops ist abschließend geplant. Ca. 500 m² Schilf werden aus dem benachbarten Clubteich in  Neumanns Grube umgesetzt. Ende dieses Jahres sollen die Sanierungsmaßnahmen durch die auftragnehmende Firma BUL Sachsen abgeschlossen sein. Zuletzt wurden der Neumannsteich sowie die benachbarten Gewässer wie der Clubteich und Germaniateich als Angelgewässer genutzt.

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